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Vergangene Veranstaltungen

Im BildungsTURM finden interessante Veranstaltungen zu vielfältigen Themen statt. Hier stellen wir Ihnen vergangene Veranstaltungen vor.


Rebuild Palmyra? Zukunft eines umkämpften Welterbes"

01.07. - 17.09.2017

 

Die Oasenstadt Palmyra war in der Antike ein Zentrum des Fernhandels zwischen China, Indien und dem Römischen Reich. Ihre phantastisch erhaltenen Tempel, Säulenstraßen und Grabanlagen inmitten der Wüstensteppe machten sie zum Ziel zahlreicher wissenschaftlicher Untersuchungen und zum Höhepunkt jeder Syrienreise.


Im Mai 2015 eroberte die Terrormiliz Daes (IS) die Oase und sprengte die von der UNESCO zum Weltkulturerbe erhobenen Ruinen öffentlichkeitswirksam in die Luft. Palmyra teilt mit der Zerstörung das Schicksal der Buddhastatuen von Bamian, der Heiligengräber von Timbuktu und der Altstadt von Aleppo und ist so zum Inbegriff der Gefährdung des kulturellen Erbes der Menschheit geworden.


Doch wie soll man mit der Zerstörung umgehen? Welche Möglichkeiten eines (virtuellen) Wiederaufbaus gibt es?

Diesen Fragen widmete sich die hochaktuelle Ausstellung „Rebuild Palmyra?". Mit Unterstützung innovativer digitaler Medien führte die Ausstellung in die Geschichte der Stadt, ihrer Kultur und ihrer Handelskontakte von ihrer Gründung bis zur Sprengung der Ruinen durch den Daesh ein. Virtual Reality-Stationen und 3D-Rekonstruktionen boten den Besucherinnen und Besuchern n die Chance, sich zwischen den antiken Bauten, ihren Ruinen und dem momentanen Zerstörungszustand hin- und her zu bewegen. Dabei bezog die Ausstellung die Besucherinnen und Besucher aktiv und spielerisch in die Diskussion über den Umgang mit dem Weltkulturerbe ein.

Die Ausstellung wurde von Studierenden der Architektur, Geschichte, Informatik und Kommunikationsdesign der Universität und der Hochschule Konstanz (HTWG) unter Leitung der Professoren Stefan R. Hauser, Harald Reiterer (beide Universität Konstanz) und Eberhard Schlag (HTWG) konzipiert und umgesetzt. 


Italienische Reise. Fotografien des 19. Jahrhunderts

 

30.04. - 04.06.2017

 

Im 19. Jahrhundert brachten Reisende aus Italien viele besondere Eindrücke, aber auch oft Fotografien mit heim. Die "Grand Tour", die begüterte Reisende im 19. Jahrhundert unternahmen, war ein Bildungsparcours, der darauf zielte, die Geschichte von der Antike bis in die Gegenwart Revue passieren zu lassen. Man bereiste verzaubert das Land, in dem Zitronen blühen, und folgte dabei Reiseführern, die die Route vorgaben und den Parcours als Etappen einer Kulturgeschichte organisierten. An jedem Ort warteten bereits Fotografen, die ihre Bilder der Sehenswürdigkeiten feilboten.

 

 

Die Ausstellung stellte uns eine „Italienische Reise" in seltenen historischen Aufnahmen vor Augen. Von Genua, Verona und Venedig, über Florenz und die Toskana, Rom und Neapel bis hin nach Sizilien führten uns die etwa 150 Fotografien.

 

 

Die Ausstellung ging zurück auf ein Projektseminar der Universität Konstanz und wurde vom Amt für Schulen, Bildung und Wissenschaft der Stadt Konstanz unterstützt.

 

Anlässlich der Ausstellung ist eine Buchpublikation erschienen, die im Buchhandel zu erwerben ist.


Kinder des Lichts - 1000 Stimmen für Jesiden
Ein Projekt von Jesiden und Designstudenten

 

16.03. - 19.04.2017

Mit dem Völkermord an den Jesiden seit 2014 droht einer der ältesten Religionsgemeinschaften die Vernichtung. Eine halbe Million Jesiden ist auf der Flucht; Tausende sind noch in den Händen des IS oder werden vermisst. In einer wohl einmaligen Aktion hat die baden-württembergische Landesregierung ab Ende 2014 1000 verfolgte Jesidinnen aus dem Nord-Irak nach Deutschland geholt. Rund ein Dutzend haben an der Ausstellung mitgewirkt. 

 

Ziel der Ausstellung war es, den Opfern des Völkermords eine Stimme zu geben und ihre Familien im Nord-Irak zu unterstützen. Dafür wurden in mehreren Workshops in den Werkstätten der HTWG kunstvoll gestaltete Designobjekte hergestellt, die in der Ausstellung verkauft wurden.

 

Doch wer sind diese Menschen und was ist das für eine Religion, deren Anhänger seit Karl May oft fälschlicherweise als Teufelsanbeter bezeichnet werden? In optisch und akustisch poetisch anmutenden Inszenierungen können BesucherInnen die bedrohte Welt der Jesiden kennenlernen und erfahren, was die Arche Noah mit dem Heiligtum der Jesiden zu tun hat. Viele Geschichten, Bräuche und Symbole dürften Besuchern aus dem Christentum, dem Islam oder dem Judentum bekannt vorkommen.

 

Doch trotz mancher Gemeinsamkeiten waren die Jesiden über Jahrhunderte immer wieder Tod und Verfolgung ausgesetzt. Der Überfall im Jahr 2014 war der 73. Völkermord in der Geschichte der Religionsgemeinschaft und manches erinnert an die Verbrechen an den Juden zu Zeiten des Nationalsozialismus oder den Völkermord an den Armeniern im Osmanischen Reich 1915/1916.

 

Projektpartner war die Stadt Konstanz - Amt für Schulen, Bildung und Wissenschaft.

 


Architekturbild. Europäischer Architekturfotografie-Preis 2015 Nachbarschaft : Neighbourhood

 

22.12.2016 - 28.01.2017 

 

Dass Architekturfotografie eine künstlerische Auseinandersetzung mit der gebauten Umwelt sein kann, zeigen die ausgezeichneten Arbeiten des Europäischen Architekturfotografie-Preises architetkurbild, der 2015 bereits zum elften Mal vergeben wurde.

 

Unter dem Motto "Nachbarschaft - Neighbourhood" liegt der Fokus des aktuellen Preises auf der räumlichen Nähe, ohne dabei zugleich eine Aussage über die Qualität der Nähe zu treffen. Nicht nur Menschen, auch Gebäude oder ganz allgemein Dinge, können benachbart sein, im Einklang oder im Missklang. Mit ungewohntem Blick wird das Bewusstsein für die uns umgebende Welt geschärft.

 

Dre Preis wird seit 1995 alle zwei Jahre ausgeschreiben vergeben seit 2005 vom gemeinnützigen Verein architekturbild e.V. in München, seit 2008 in Kooperation mit dem Deutschen Architekturmuseum in Frankfurt am Main.

 

Die Veranstaltung wird unterstützt durch das Amt für Schulen, Bildung und Wissenschaft der Stadt Konstanz


Die Straßen des Honigs. Fotografien von Èric Tourneret

 

29.10. - 11.12.2016

 

Die Ausstellung "Die Straßen des Honigs" führte die Besucher*innen in die große und lange Geschichte des Zusammenlebens zwischen Biene und Mensch ein. Gezeigt wurden Ergebnisse der Arbeit von Éric Tourneret, die im September 2015 im „Jardin du Luxembourg" in Paris zu sehen waren. Mit 45 atemberaubenden Bildern hatte uns der Fotograf Éric Tourneret eingeladen, die Welt der Bienen und die Vielfalt der Erntestrategien kennenzulernen, welche die Menschen auf der Suche nach Honig entwickelt haben. 

 

Dieses weit gespannte Panorama ist das Ergebnis von zehn Jahren intensiver Recherchearbeit in 20 Ländern auf fünf Kontinenten. Die Bilder zeigen nomadische Hirtenvölker im Omo-Tal in Äthiopien, bei denen anlässlich der Initiationsriten junger Männer Honigwein reichlich fließt. Sie zeigen aber auch den industriellen Einsatz der Bienenvölker in Plantagen, wo die Bienenstöcke auf Lastwagen zu immer neuen Orten gefahren werden und die Bienen ihre Arbeit verrichten. Und sie zeigen die Irulas von Südindien, die mit großem Mut an den gefährlichen und steilen Klippen Honig von Riesenbienen ernten. Auf den „Straßen des Honigs" führten uns Tournerets Bilder auch direkt mitten in das Herz des Bienenstocks. 

 

Die Ausstellung erzählte auch von der äußerst wichtigen Bedeutung der Bestäubung durch die Bienen, die sowohl für die Landwirtschaft als auch für die ständige Durchmischung des Genpools der Pflanzenwelt unentbehrlich sind. Als Garanten für die biologische Vielfalt gehören die Bienen mit zu den Arten, welche die Nachhaltigkeit des Lebens auf der Erde fördern und gewährleisten. Doch sie sind äußerst gefährdet und verschwinden zunehmend. 

 

Unsere Herausforderung besteht heute darin, einen verantwortungsvollen Umgang mit gegebenen Ressourcen zu schaffen und uns dem Klimawandel durch einen Ausgleich von Wohlstand der Bevölkerung und Erhalt der Ökosysteme anzupassen. 

 

Im Rahmen der Ausstellung wurde ein Begleitprogramm mit Vorträgen, Führungen und Filmvorführungen angeboten.

 

Éric Tourneret, seit 1989 freier Fotograf, hat sich auf Bienenfotografie spezialisiert. Er hat verschiedene Ausstellungen über Bienen konzipiert und diverse Filme zu diesem Thema gedreht. Tourneret lebt und arbeitet an der Ardeche/Frankreich.

 

Die Ausstellung wurde präsentiert von der Stadt Konstanz, Amt für Schulen, Bildung und Wissenschaft in Zusammenarbeit mit dem Imkerverein Konstanz e.V. und der Universität Konstanz, Zukunftskolleg sowie mit freundlicher Unterstützung der Volksbank Konstanz sowie dem SCALA-Kino Konstanz

 


Die Mitmach-Ausstellung aus dem Koffer:

PiKuS - Physik in Kindergarten und Schule

15.09. - 23.10.2016


PiKuS ist die interaktive Wanderausstellung für Nachwuchsforscher zwischen 5 und 11 Jahren. Im Mittelpunkt standen Naturphänomene, die mit allen Sinnen wahrgenommen werden.

Die verschiedenen Experimentierstationen gliedern sich in mehrere Bereiche der Physik und umfassen Optik, Akustik, Mechanik, Magnetismus und Thermik.

Der Mitmachparcours hat faszinierende Erfahrungen in den Bereichen Sehen und Hören sowie Fühlen von Temperatur und Kräften geboten und sollte Kinder mit einfachen Experimenten an die Physik heranführen.

Die Ausstellung wurde vom Amt für Schulen, Bildung und Wissenschaft der Stadt Konstanz in Zusammenarbeit mit dem Förderverein Science & Technologie e.V. Teningen präsentiert.


50 Jahre Universität Konstanz. Eine Ausstellung

 

03.06. - 16.07.2016 (BildungsTURM)

07.06. - 07.07.2016 (Universität)

 

Eine Doppelausstellung im Konstanzer BildungsTURM im Kulturzentrum am Münster und im „Bilderkeller" der Universität Konstanz führte die Ge­schichte der Universität vor Augen

In den vergangenen fünfzig Jahren hat sich viel getan an der Universi­tät Konstanz. Außer zahlreichen baulichen Veränderungen haben auch das Forschen, Lernen und Leben auf dem Campus einen Wandel er­fahren. Studierende des Studiengangs Literatur-Kunst-Medien (LKM) hatten in einem Seminar gemeinsam mit dem Kunstwissenschaftler PD Dr. Steffen Bogen und dem Literaturwissenschaftler Prof. Dr. Bernd Stiegler (beide Universität Konstanz) eine Ausstellung zu den fünfzig Jahren erarbeitet, die die Reformuniversität auf dem Gießberg repräsentiert.

In einem Seminar des Studiengangs LKM hatten die Studierenden histori­sche Fotografien gesichtet, die ein Bild der Geschichte der Universität Konstanz entstehen ließen, und neue Aufnahmen angefertigt. Darüber hin­aus wurden zahlreiche weitere Zeitdokumente zusammen getragen: Vorle­sungsverzeichnisse, über Jahre gesammelte Faltblätter und Plakate, die Titel vieler Ausgaben des uni'kon-Magazins, ein persönliches Fotoalbum und anderes mehr. Der Fokus der Ausstellung im BildungsTURM lag dabei nicht auf der Rolle einzelner Persönlichkeiten, sondern auf der Universität als dynamischem und anregendem Lebens-, Lern- und Arbeitsraum, denn das sei, so Bernd Stiegler, „entscheidend für die Idee einer Reformuniversität". Im BildungsTURM, wo vor allem histori­sche Fotografien der Konstanzer Fotografen Heinz Finke und Franzis von Stechow gezeigt wurden, war auch die Webdokumentation abzurufen, die ebenfalls zum 50. Geburtstag der Universität Konstanz als studenti­sches Projekt im Rahmen der Studiengänge LKM und Informatik entstan­den ist. Als besonderes Highlight wurden originale Entwurfszeichnungen für das Signet der Universität Konstanz gezeigt, das von dem international be­kannten Grafikdesigner Otl Aicher entworfen wurde, der 1953 die Hoch­schule für Gestaltung Ulm mit begründete und das optische Erscheinungs­bild der Olympischen Spiele 1972 in München prägte.

Im ehemaligen Fahrradkeller der Universität auf dem Gießberg, der nun als „Bilderkeller" in Erscheinung tritt, wurde die Ausstellung durch Fotografien ergänzt, die die Studierenden selbst gemacht haben. Zu sehen waren jeweils Serien zu unterschiedlichen Schwerpunktthemen wie Graffitis, Tafeln und Schreibtische sowie neue Blicke auf die Architektur der Universität. Ergänzt wurden die Fotografien im „Bilderkeller" durch historische Plakate.

Die Ausstellung konnte mit freundlicher Unterstützung des Vereins der Ehemaligen der Universität Konstanz (VEUK e. V.) und in Zusammenarbeit mit der Stadt Konstanz, Amt für Schulen, Bildung und Wissenschaft, reali­siert werden.  

 


Single Moms - Alleinstehende Mütter und Ihre Lebenswelten

Historie - Kunst - International

 24.03. - 24.04.2016

 

Immer mehr Kinder in Deutschland wachsen bei nur einem Elternteil auf - meist bei der Mutter. Fast jede fünfte Frau mit Kindern ist alleinerziehend. Halber Lohn und doppelte Verantwortung kennzeichnen den Alltag vieler Alleinerziehender. Die Ausstellung öffnete den Blick auch auf andere Länder und Kulturen. Für den Kunstteil zeigten Künstlerinnen ihre Werke zum Thema „Single Moms".

 


Der schweifende Blick. Architektur und Landschaft in der Panoramaphotographie

Guido Kasper, Photographien

Dominique Rebourgeon, Zeichnungen

 

12.02. - 20.03.2016 

   

 

 

Wie passt das Eckige ins Runde des menschlichen „Gesichtsraums"?

An Beispielen lokaler und regionaler Gegebenheiten, also dem Publikum vertrauter Lebensräume, wurden in Photographien und Zeichnungen extreme Sehwinkel ins Bild gesetzt. Zwei Exponate zeigten den Ausstellungsort in einem nahezu 1:1 Verhältnis. Dadurch vermittelt sich die Praxis der Sehbewegung mit den Blicken nach oben, unten, rechts, links und der konstruktiven Zusammenführung in einem Tafelbild.

  

Diese nach herkömmlichen Auffassungen viel zu „nahen Perspektiven" erzeugen Irritationen in der Rezeption der photographischen Bilder. Die Photographie sprengt den ihr in unserer Seherfahrung zugewiesenen Bildraum und erscheint eher als Ergebnis eines Zeichen- oder Malvorgangs.

  

In der Ausstellung hingen abgepauste Zeichnungen und Photographien nebeneinander, auch um zu illustrieren, dass wir die Zeichnung anders lesen als die Photographie. In nachvollziehbaren Serien vermittelte der Zeichner Dominique Rebourgeon Einsichten in seine konstruktiven Arbeitsweisen mit der Perspektive. 

  

Der Zeichner Rebourgeon und der Photograph Kasper arbeiten seit Anfang der 80er Jahre immer wieder projektbezogen zusammen. Die gegenseitige Beeinflussung durch die Erfahrungen des anderen Mediums ließen diese außergewöhnlichen Bilder entstehen. Dominique Rebourgeon, ein im französischen Bourges noch klassisch ausgebildeter Zeichner, benutzt noch immer die Methode der perspektivischen Vermessung „à main levée". Diese Praxis des Zeichnens erlaubt auch die Addition von verschiedenen Blick-richtungen. 

Die Ausstellung schlúg aufsteigend einen Bogen, ausgehend vom Darstellen des Naturraums (EG), über den gebauten Außenraum (1.OG), den Innenraum (2.OG), bis zum Symbolischen Raum (3.OG).

Abbildungen aktueller Räume und Bauten der Architektenkunden bzw. Bauherrenkunden des Photographen Guido Kasper bildeten das Gros der Exponate:

  

Schaudt Architekten:
BildungsTURM in Konstanz, Donauhallen in Donaueschingen, Privathaus in Badenweiler

Fritz Hack:
Campus Zeppelin Universität in Friedrichshafen, Feuerwehrhaus in Friedrichshafen-Kluftern

Büchel-Neubig Architekten:
Sporthalle Hohenalber in Bussnang-Rothenhausen, Thomas-Bornhauser-Schule in Weinfelden, Möbelhaus Wohnform GmbH in Konstanz

4a Architekten/Bädergesellschaft Konstanz:
Bodenseetherme in Konstanz

Beat Consoni: Pädagogische Hochschule Thurgau in Kreuzlingen   

Ansichten historischer Situationen ergänzen die Ausstellung:

Münsterplatz Konstanz, Kreuzgang und Mauritiusrotunde im Münster Konstanz

Promenade am Schloss Friedrichshafen

Panorama Stadt Friedrichshafen

Oerliker Park Zürich-Oerlikon

LeCorbusier Haus Stuttgart Weissenhof

Jüdisches Museum Berlin

Eine Ausstellung in Kooperation mit dem Amt für Schulen, Bildung und Wissenschaft der Stadt Konstanz sowie dem Architekturforum KonstanzKreuzlingen


Tell Genderes - 20 Meter Menschheitsgeschichte

19.12.2015 - 31.01.2016

 

Was geschieht, wenn sich über 5000 Jahre Menschheits- und Kulturgeschichte in einem syrischen Siedlungshügel vereinen? Dieser Frage ging am Beispiel des Tell Genderes ein einmaliges Ausstellungsprojekt nach, das Studierende der HTWG und der Universität Konstanz gemeinsam entwickelt haben. Unterstützt wurde die Ausstellung durch die Gerda-Henkel-Stiftung und das Amt für Schulen, Bildung und Wissenschaft der Stadt Konstanz.

 

Tell Genderes war über Jahrtausende eine, vor allem in hellenistischer und römischer Zeit bedeutende Handelsdrehscheibe sowie Ort wichtiger Schlachten im heutigen Nordwestsysrien. Die bedeutende kulturhistorische Stätte im heutigen Nordwestsyrien wurde während der 1990er Jahren durch den Konstanzer Archäologieprofessor Dietrich Sürenhagen in Zusammenarbeit mit dem syrischen Antikendienst wissenschaftlich untersucht. Diese Forschungen erlauben die Rekonstruktion der Stadt, die mithilfe der zahlreich gefundenen Objekte tiefe Einblicke in das damalige alltägliche, wirtschaftliche und religiöse Leben gewähren Aufgrund der zahlreichen Plünderungen und Zerstörungen von kulturhistorischen Stätten seit Beginn des Bürgerkriegs erfährt die museale Auseinandersetzung mit dem syrischen Kulturerbe eine zusätzliche traurige Brisanz.

 

Die Ausstellung entführte die BesucherInnen auf eine interaktive Reise durch die Entstehungs- und Siedlungsgeschichte des Ortes, Wege seiner Erforschung und die Dramatik der Zerstörung der syrischen Kulturlandschaft infolge des Bürgerkrieges. In einem gemeinsamen Studienprojekt haben Studierende der Fachbereiche Architektur, Geschichte, Informatik und Kommunikationsdesign innovative Lösungen entwickelt, um antike Objekte auf dem neuesten technologischen und medialen Stand zu präsentieren. Die BesucherInnen näherten sich den Zeugnissen der Vergangenheit aus den Perspektiven der ehemaligen Bewohner, der Archäologie und des Kunsthandels.

 

 


Wild Virtual World

25.10. - 20.11.2015

 

Die Ausstellung „Wilde Virtuelle Welten" im BildungsTURM des Kulturzentrums musste aus technischen Gründen früher als geplant beendet werden.

Ursprünglich sollte die Ausstellung über Virtuelle Realitäten bis 12. Dezember zu sehen sein. Es wurde alles versucht, aber zusammen mit den Ausstellungsmachern aufgrund nicht lösbarer technischer Problemstellungen entschieden, vorzeitig zu beenden. Wir möchten bei den Besucherinnen und Besuchern keine Erwartungen wecken, die nicht erfüllt werden können.

Von der Ausstellung hatten sich die Beteiligten viel versprochen. Mithilfe einer speziellen Oculus-Brille aus den USA sollten die Besucher in virtuelle Welten entführt werden. Ein Gang durch wieder auferstandene Pfahlbauten sollte genauso möglich sein, wie ein Einblick in die Welt virtueller Spiele. Die neueste technologische Entwicklung stellte die Techniker jedoch vor derzeit nicht lösbare Probleme, sodass der Zugang zur virtuellen Welt nicht störungsfrei funktionierte.


Ostdeutschland im Blick von Evelyn Richter und Werner Lieberknecht. Fotografien von 1950 - 2015

 24.09. - 20.10.2015

Die Ausstellung, die zum 25. Jahrestag der Wiedervereinigung Deutschlands stattfand, machte auf die Fotografie als ein Medium intensiven Beobachtens und Entdeckens aufmerksam. Ein Vierteljahrhundert ist seit der Wiedervereinigung vergangen. Was erinnern wir von der DDR? Dinge, die man nicht kennt und nicht versteht, verlieren ihre Bedeutung. Richters und Lieberknechts einfühlsame Aufnahmen vom Leben in der DDR, der Wende und der Entwicklung nach der Wiedervereinigung holen die Vergangenheit in die Gegenwart zurück und erzählen vom Wertewandel der letzten Jahrzehnte.


Oh // Fortuna Aby Warburg

im Kreuzlinger Belle-Vue 1921 - 1924

11.08. - 20.09.2015

 

Der Hamburger Kulturwissenschaftler Aby Warburg (1866-1929) lebte zwischen 1921 und 1924 in Kreuzlingen. Gezwungenermaßen. Denn der 1918 psychisch Erkrankte sah sich als Opfer eines „Justizmords", vollzogen in der Heilanstalt Belle-Vue, der psychiatrischen Klinik Binswangers. Er wollte zurück nach Hamburg und konnte dies 1924, als „Revenant" weitgehend geheilt, auch tun. Noch fünf Jahre sollten ihm für den Abschluss seines Lebenswerks bleiben. Dazu gehören der Neubau für seine Kulturwissenschaftliche Bibliothek Warburg K.B.W. und der Bildatlas „Mnemosyne".

 

Trotz seines Handicaps war Warburg auch in Kreuzlingen rastlos tätig. Allein seine Tagbücher aus dieser Zeit umfassen mehr als 4500 handschriftlich verfasste Seiten. Dazu kommen unzählige Briefe an die Familie und Mitarbeitende. Besonders eng war der Kontakt zu Fritz Saxl, der interimsweise die Leitung der Bibliothek übernahm und diese zum Zentrum der damaligen kulturwissenschaftlichen Auseinandersetzungen machte. Die von ihm herausgegebenen „Vorträge der Bibliothek Warburg" sowie die „Studien" gehören zum Hervorragendsten, was die Kunst- und Kulturwissenschaft bis heute hervorgebracht hat.

 

Während die Hamburger Bibliothek aufblühte, war Warburg wissenschaftlich weitgehend isoliert und auf die Kontakte insbesondere zu Fritz Saxl angewiesen. Den Anschluss schaffte Warburg am 21. April 1923, indem er in der Klinik einen Vortrag hielt, der - nach seinem Ableben publiziert -  zu seinem bekanntesten Werk werden sollte: Das Schlangenritual. Dieser Vortrag war nach langen Jahren der entscheidende Schritt, mittels dessen sich Warburg gleichsam am eigenen Schopf aus dem Sumpf der psychischen Erkrankung herausziehen konnte. Im April 1924 entstanden zudem skizzenartige Entwürfe, in denen bereits angelegt ist, was später im Werk folgen sollte. Dabei ging es um die „Schicksalsmächte im Spiegel  antikisierender Symbolik". Mithin auch um die Astrologie und das Glück. Oh Fortuna!

 

Die Ausstellung im BildungsTURM Konstanz gab in beides einen Einblick: in den Aufenthalt Warburgs einenteils und in die Publikationstätigkeit Saxls andererseits. Und was darauf „interaktiv" entstand.

 


28.06. - 12.07.2015

GRENZENLOS.

Kunst sprengt Grenzen. Ein Projekt von Flüchtlingen und Designstudenten

28.06. - 12.07.2015

 

Ein aus Pappe gestaltetes Boot empfing den Besucher im Erdgeschoss. Es schien aus der Wand zu kommen, aus dem Nichts - und stand für die zum Teil abenteuerliche Flucht, die die Jugendlichen hinter sich haben. Zusammen mit acht Designstudenten der Hochschule Konstanz hatten sieben unbegleitete jugendliche Flüchtlinge, aus dem Pestalozzi Kinder-und Jugenddorf in Stockach-Wahlwies, ein Semester lang in mehreren Workshops an der Ausstellung zum Thema ›Heimat‹ und ›Grenzen‹ gearbeitet.

 

Ergebnis war ein multimedialer Mix aus Design, Typografie, Lyrik und Kunst im Raum. Die Arbeiten wurden bei der Finissage am Sonntag, 12.07.2015 versteigert. Zugleich wandten sich die Studierenden rund um ihre Dozentin, Prof. Judith M. Grieshaber, an engagierte Unternehmer, Handwerker und Bürger. Als Paten wurden Ausbildungsplätze und Praktika für Ahmed, Samuel, Mohammad, Jadu, Firas, Mehari und Eyob gesucht.

 

Entstanden ist das Projekt „GRENZENLOS" in Kooperation mit der Non-Profit-Organisation ARTHELPS e.V. und der renommierten Werbeagentur Jung von Matt/Neckar. Schirmherr ist Europaminister Peter Friedrich. Die Ausstellung wurde unterstützt vom Amt für Schulen, Bildung und Wissenschaft der Stadt Konstanz.

 


Gedankengeflechte

Ein philosophischer Blick durch abstrakte und organische Kunst

21.05. - 14.06.2015

Die zeitgenössische Kunstausstellung präsentiert sich als Vorschlag für einen Dialog zwischen Philosophie und Kunst. Die Akteure sind dabei Julien Bernard und Julie Pelletier.

Die Deutungsmöglichkeiten der Skulpturen, der Videos und der Installationen der Künsterlin erneuern die philosophischen Reflexionen über Materie und Form.

Im Gegensatz dazu ermöglicht die Reflexion des Philosophen, die künstlerische Welt aus einem neuen Blickwinkel zu durchdringen und den Reichtum ihres Inhaltes ans Licht zu bringen.

 

 

 


WAS FÜR EIN ZUFALL!

25.03. - 10.05.2015

 

Das Mathematikum war wieder zu Gast im BildungsTURM:

 

Die Ausstellung machte den Zufall real erfahrbar - und lud die BesucherInnen zum Experimentieren und Fragenstellen rund um die Themen Zufall, Statistik und Wahrscheinlichkeit ein.

Wie können wir Menschen den Zufall nutzen und welche großen Erfinder haben den Zufall bereits genutzt? Wo finden wir den Zufall in der Natur und wie hört sich Zufall eigentlich an?

Kommt es vor, dass in einer Gruppe von 25 Personen zwei am gleichen Tag Geburtstag haben? Sind Anfangziffern von Zahlen in der Zeitung gleich verteilt? Können wir Menschen Zufall erzeugen?

Mit 25 interaktiven, spannenden Exponaten ging die Ausstellung diesen und anderen Fragen nach.

Besucherzahl 2.140, davon viele Schulklassen aus der Region


Orientbilder. Fotografien 1850 - 1910.

20.02. - 22.03.2015

Unsere Vorstellungen vom Orient sind durch Bilder geprägt. Zuerst waren es die Maler, die das Morgenland in ihren Gemälden und Zeichnungen mit Phantasien und Phantasmen ausschmückten und sich dabei wechselseitig befeuerten. Mit der Erfindung der Fotografie stand dann dem Westen seit der Mitte des 19. Jahrhunderts ein besonders wirkungsvolles Instrument der visuellen Aneignung zur Verfügung. Die Fotografien aus Ägypten, der Türkei, dem damaligen Palästina und Nordafrika zeigten vor allem das, wofür sich die westlichen Besucher besonders interessierten. Sie nahmen das, was ihnen fremd war, in den Blick: das Andere des Okzidents.

Die Ausstellung zeichnete mit einer repräsentativen Auswahl von frühen Aufnahmen den Weg der "fotografischen Eroberung" des Morgenlandes nach. Sie zeigte, wie dieser Prozess die Vorstellungswelt des Westens bereicherte, gleichzeitig aber auch, wie sich dabei jene Klischees und Imaginationen des Fremden verfestigten, die uns bis heute beschäftigen.

Zur Ausstellung erschien ein mit vier Panorama-Ausklapptafeln ausgestatteter Katalog "Orientbilder. Fotografien 1850 - 1910", Verlag weissbooks.w, Frankfurt am Main, für 32 € (erhältlich im Buchhandel.

Die Ausstellung und der Katalog waren das Ergebnis eines Projektseminars an der Universität Konstanz, das unter der Leitung von Bernd Stiegler und Felix Thürlemann im Sommersemester 2014 und Wintersemester 2014/15 stattfand.


Mein schönster Platz, mein liebster Ort

20.12.2014 - 25.01.2015

 

Das Architekturforum KonstanzKreuzlingen zeigt in Zusammenarbeit mit dem Amt für Schulen, Bildung und Wissenschaft der Stadt Konstanz in der diesjährigen Jahresausstellung eine Auswahl von rund 30 Plätzen aus Kreuzlingen und Konstanz, ganz unterschiedlich in der Nutzung, Gestaltung, ihrer Geschichte und in ihrer Wahrnehmung.

Den Besuchern der Ausstellung wird die Möglichkeit gegeben, auf einem Fragebogen ihre Meinung zu den gezeigten Plätzen zu äußern und ihre Gedanken den Ausstellungspaneelen hinzuzufügen. Das im Laufe der Zeit wachsende "Meinungsbild" der BesucherInnen wird so mit zum Bestandteil der Ausstellung.

Im Rahmen der Finissage wird es eine Zusammenfassung der Beiträge geben. Sie soll die Grundlage für eine Diskussion zum Urteil der Öffentlichkeit gegenüber ihrem gebauten Umfeld bilden


Retrospektive Malerei und Fotografie aus 40 Jahren. Matthias Holländer

11.10. - 07.12.2014

Zum 60. Geburtstag von Matthias Holländer präsentierte der Kunstverein Konstanz in Zusammenarbeit mit der Stadt Konstanz, Amt für Schulen, Bildung und Wissenschaft, eine Retrospektive über 40 Jahre mit ausgewählten Arbeiten seines Schaffens. Die Ölbilder, Gouachen, Aquarelle und druckgrafischen Werke des Konstanzer Malers und Kunstpreisträgers von 1994 sind international beachtet und regelmäßig im In- und Ausland zu sehen. Seit 2006 ist Holländer auch mit Fotografie als eigenem künstlerischem Medium in der Öffentlichkeit präsent. Die Ausstellung bot durch Präsentation an zwei Orten die Möglichkeit, einen Querschnitt durch das Oeuvre des Künstlers besonders reizvoll in Szene zu setzen. In den Räumen des Kunstvereins Konstanz war das malerische Werk zu sehen und eine gelungene Kooperation mit dem BildungsTURM hatte es erlaubt, dort gleichzeitig Matthias Holländers fotografische Arbeit umfassend zu zeigen.


HUGO HÄRING AUSZEICHNUNG

20.09. - 02.10.2014

Der Bund Deutscher Architekten BDA - Landesverband Baden-Württemberg - verleiht seit 1969 im Abstand von drei Jahren den Hugo-Häring-Preis für vorbildliche Bauwerke in Baden-Württemberg an Bauherren und Architekten für ihr gemeinsames Werk. 

Mit dem Namen "Hugo Häring" bekennt sich der BDA zur Tradition des "neuen Bauens" und der "modernen Architektur" und ehrt den 1882 in Biberach geborenen Architekten, der sich gleichermaßen gegen abstrakte Formgesetze wie auch gegen subjektive Architekturauffassung stellte.

Der Hugo-Häring-Preis ist ein zweistufiger Preis, das Auswahlverfahren erstreckt sich über zwei Jahre.

1. Stufe
HUGO-HÄRING-AUSZEICHNUNG
Die Hugo-Häring-Auszeichnung wird in den 15 Kreisgruppen des Landesverbandes Baden-Würrtemberg vergeben. 

2. Stufe
HUGO-HÄRING-LANDESPREIS
Der Hugo-Häring-Landespreis wird auf Landesebene verliehen. Die Preisträger werden aus den in der 1. Stufe ausgezeichneten Objekten ausgewählt.  Es können mehrere gleichrangige Arbeiten gewürdigt werden.

Der Preis besteht aus einer Plakette bzw. einer von Herbert Hajak entworfenen Plastik und einer Urkunde. 

Die Ausstellung "Hugo Häring Auszeichnung" im BildungsTURM präsentierte alle eingereichten Architekturprojekte der Kreisgruppe Bodensee und die Preisträger. 


"Die Hälfte des Himmels - 99 Frauen und Du"

20 Jahre Frauenhaus Ausstellung zum Jubiläum

17.07. bis  30.07.2014

Die Ausstellung näherte sich dem Thema Frauen und Gewalt auf ungewohnte Weise. Nicht die Gewalt war der Fokus der Portraits, nicht das Zum-Opfer-Werden, sondern Wertschätzung für die Gesamtpersönlichkeit der Frauen. Wichtigstes Anliegen der Kuratorin Annette Schiffmann war es, aus dem hässlichen Thema Gewalt etwas Schönes zu machen. Das ist gelungen.

Mit liebevollem Blick portraitierte sie 99 Frauen mit und ohne Gewalterfahrung zwischen 15 und 92 Jahren, aus allen Lebenslagen, Berufsfeldern und vielen Ländern. Die Frauenportraits und Hör-Interviews auf Audioguides machten die Fülle, die Kraft, die Verletzlichkeit, die Wünsche und Forderungen von Frauen wahrnehmbar.

Das 100. Exponat war ein Spiegel. Die Betrachterin oder der Betrachter wurde Teil der Ausstellung. Gewalt gegen Frauen geht uns alle an.

Die Ausstellung wandert seit 3,5 Jahren durch Deutschland

Die Ausstellung wurde durch das Frauenhaus Konstanz, AWO Kreisverband Konstanz, in Zusammenarbeit mit der Stadt Konstanz, Amt für Schulen, Bildung und Wissenschaft präsentiert


Bureaucratics - In Ämtern und Würden

Fotoausstellung von Jan Banning

01.05. bis 29.06.2014

Für sein Projekt Bureaucratics warf Jan Banning einen Blick hinter die Kulissen staatlicher Stellen in verschiedenen Ländern und Kulturregionen dieser Welt. Er porträtierte Staatsdiener und Staatsdienerinnen in ihren Amtszimmern, vom einfachen Archivar bis zum höheren Beamten. Dabei ist eine fotografische Studie über die Kultur und die Symbole öffentlicher Verwaltung entstanden. Begonnen hat Jan Banning das Projekt im Jahr 2003 mit einer Porträtserie über indische Staatsbeamte; es folgten Reisen nach Russland, Bolivien, Frankreich. Liberia, China, in den Jemen und in die USA. 

  

Jan Banning, geboren 1954, in den Niederlande, studierte Sozial- und Wirtschaftsgeschichte bevor er 1981 als freier Fotograf tätig wurde. Sein Schwerpunkt liegt im Bereich der sozialdokumentarischen Fotografie. Für seine Arbeit, die regelmäßig in internationalen Zeitungen und Magazinen erscheint, erhielt er zahlreiche Auszeichnungen, darunter einen World Press Photo Award 2004, den Lead Award 2007, sowie insgesamt zehn Auszeichnungen und Nominierungen bei der Vergabe der Zilveren Camera für das beste niederländische Pressefoto des Jahres.

 

Die Ausstellung organisierte der Exzellenzcluster „Kulturelle Grundlagen von Integration" der Universität Konstanz in Zusammenarbeit mit dem Amt für Schulen, Bildung und Wissenschaft der Stadt Konstanz. Sie wurde begleitet von einem wissenschaftlichen Vortragsprogramm im BildungsTURM sowie im Wolkensteinsaal des Kulturzentrums am Münster.

 


 

 Verhandlungsturm  

 16.04 bis 23.04.2014

 

Weitere Veranstaltungen zur Ausstellung:

16.04./17.04./19.04./20.04.2014

Performance "Parley" von und mit Lisa Charlotte Friederich, Sarah Kempin und Cecilia Amann

  


Missverständnisse

31.01. - 11.02.2014

 

Im Schuljahr 2013/2014 arbeiteten viele Beteiligte an der Mädchenschule Zoffingen unter dem Motto "Stärker miteinander". Hierbei wurde die Schule unterstützt vom Programm "Kulturagenten für Kreative Schulen". Die Zehntklässlerinnen durften mit den Künstlerinnen Johanna Knöpfle und Susanne Hackenbracht an vier speziellen Kunsttagen zwei Installationen erarbeiten. Diese und andere Werke, die im Laufe des Schuljahres entstanden sind, wurden in der Ausstellung im BildungsTURM präsentiert.

 

In dieser Ausstellung ging es speziell um das Thema "Missverständnisse". Die Schülerinnen haben mit Worten gespielt und Spuren hinterlassen. Manchmal verbirgt sich mehr als nur eine Wahrheit hinter den Worten. Diese werden ausgesprochen, gehört und manchmal verdreht oder falsch aufgenommen. Auch durch Kleidung können Missverständnisse entstehen. Die Schülerinnen betiteln eine der Arbeiten mit "unter den Rock geschaut" und beschäftigen sich damit, wie Menschen sich durch Kleidung selbst ausdrücken, sich gegenseitig anziehen oder abstoßen und wie auch hier wieder viel zu oft Vorurteile bestehen.



Fotoausstellung "Neue Bilder vom Alter(n)

30.10. - 15.12.2013

Das Amt für  Schulen, Bildung und Wissenschaft der Stadt Konstanz zeigt im BildungsTURM im Kulturzentrum am Münster die Ausstellung „Neue Bilder vom Alter(n) der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina, Halle (Saale).

 

 

Grußwort: Dr. Waltraut Liebl-Kopitzki, Leiterin Amt für Schulen, Bildung und Wissenschaft

 

Einführung: Sabine Aichele-Elsner M.A., Kuratorin, Leipzig

 

Vortrag „Lebenswirklichkeiten im Alter": Dr. Bernd Eberwein, Kreisseniorenrat, Landkreis Konstanz

 

Die Lebenserwartung der Menschen in Deutschland steigt - und sie sind im Alter in der Regel gesünder und leistungsfähiger als noch die Generation zuvor. Auch der Anteil Älterer an der Gesamtbevölkerung nimmt zu. Damit rückt das Alter immer mehr in den Blickpunkt der Gesellschaft. Unser Altersbild und die Rollen, die alte Menschen spielen (können), sind aber oftmals noch durch ein traditionelles Bild des Alterns geprägt - und schränken so die Vielfalt an Möglichkeiten ein, die sich dem Leben (nicht nur) im Alter bieten.

 

Die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina rief Ende 2009 in einem Wettbewerb dazu auf, neue Bilder mit gesellschaftlichen und persönlichen Vorstellungen vom Alter(n) einzureichen. Gefragt waren Bilder, die Lebensentwürfe und Perspektiven des Altwerdens heute und in der Zukunft zeigen.

 

Von über 400 Fotos wählte eine Fachjury 82 aus, die in der Ausstellung präsentiert werden. Die Fotos stammen von 61 Fotografen im Alter von 16 - 83 Jahren, darunter Profis, wie auch Amateure.

 

Außergewöhnliche Lebensentwürfe prallen auf konventionelle Vorstellungen vom Alter. Bilder von aktiven und engagierten „jungen Alten" sind neben solchen zu sehen, die Isolation und Krankheit im Alter aufzeigen. Einblicke in verschiedene Lebensbereiche von älteren Menschen regen zum Nachdenken über unsere eigenen Bilder vom Alter an.

 


Zufallswänge: Roboterbilder zwischen Wisschenschaft und Kunst

27.9.-20.10.2013

 

Zwei Roboter zeichnen und malen: e-David, ein industrieller Koloss, programmiert vom Computergraphiker Oliver Deussen und seinem studentischen Projektteam, und Paul, ein graziler Nervöser, kleiner Bruder des Künstlers Patrick Tresset.

Die Ausstellung ermöglichte einen Blick auf unterschiedliche Formen robotischer Bildproduktion. Sie lud Besucherinnen und Besucher ein, einem namenlosen Stellvertreter von e-David bei der Arbeit zuzuschauen, sich spielerisch an technische Hintergründe heranzutasten und sich von Paul porträtieren zu lassen. 

 
Unter der Leitung von Albert Kümmel-Schnur, Oliver Deussen und Patrick Tresset organisierten Studierende aus den Studiengängen Literatur-, Kunst- und Medienwissenschaften und Informatik gemeinsam die interaktive Ausstellung, die sich mit dem derzeitigen Stand der Technik von robotischer Bildproduktion auseinandersetzt.

Die Ausstellung wurde vom Zukunftskolleg der Universität Konstanz finanziert, sowie durch das Amt für Schulen, Bildung und Wissenschaft der Stadt Konstanz unterstützt.


KUNSTMENSCHEN - MENSCHENKUNST

10.08.-15.09.2013

 

Artistenfotos in Schwarzweiß von Dieter Preiß

Über dreißig Jahre seines Lebens hat der Künstler Dieter Preiß die Welt der Artisten auf und hinter der Bühne dokumentiert. Seine Fotografien halten geglückte Momente einer flüchtigen Kunst fest. Durchweg in Schwarz-Weiß reduzieren sie die knallig bunte Welt der Akrobaten, Clowns und Tierbändiger auf präzise graphische Formen.

Fliegende Äpfel einer Jongliernummer werden zu karikaturartig herausfallenden Augäpfeln des Jongleurs. Schöne Artistinnen voller Anmut spielen unschuldig mit ihrer Weiblichkeit. Uralte Löwen stürzen sich spindel-dürren Dompteuren entgegen. Der große Clown Charlie Rivel zeigt sich im intimen Zwiegespräch mit dem Zeichner Wilhelm M. Busch, glücklich strahlt die Seiltänzerin Mimi Paolo aus luftigen Höhen, während sich in den Augen der Liliputanerin Jacqueline Scholz der allzu frühe Tod durch die Pranken eines Tigers abzuzeichnen scheint.

Die Ausstellung zeigte die Fotografien und erzählte Geschichten aus Zirkus und Varieté. Sie war ein Projekt mit Studierenden des Studiengangs Literatur-Kunst-Medien der Universität Konstanz in Kooperation mit dem Amt für Schulen, Bildung und Wissenschaft unter Leitung von Dr. Albert Kümmel-Schnur.

 


Nochmal leben vor dem Tod

04.05.-23.06.2014

 

Anlässlich des Jubiläums seines 20-jährigen Bestehens präsentierte der Hospiz-Verein in Kooperation mit dem Amt für Schulen, Bildung und Wissenschaft vom 4.5.-23.6.2013 das vielfach preisgekrönte Ausstellungsprojekt

„Noch mal Leben vor dem Tod"

von Walter Schels und Beate Lakotta.

Begleitet von einem vielschichtigen Rahmenprogramm war die bewegende Dokumentation über das Sterben vom 4. Mai bis 23. Juni 2013 im BildungsTURM des Kulturzentrums am Münster zu sehen.

Kaum etwas bewegt uns so sehr wie die Begegnung mit dem Tod. Doch kaum etwas geschieht heute so verborgen wie das Sterben. Herausgelöst aus Familienleben und Alltag gehört es zu den letzten Tabus in unserer Gesellschaft.

Für das Ausstellungsprojekt „Noch mal Leben vor dem Tod" baten der Fotograf Walter Schels und die Journalistin Beate Lakotta unheilbar Kranke, sie in ihren letzten Tagen und Wochen begleiten zu dürfen. Aus diesen Begegnungen entstanden einfühlsame Porträts in Bild und Wort von Menschen, die ihrem Tod sehr nahe sind.

Großformatige Schwarz-Weiß-Fotografien zeigen die Sterbenden kurze Zeit vor und unmittelbar nach ihrem Tod. In Texttafeln berichtet die Ausstellung von den Erfahrungen, Ängsten und Hoffnungen der Porträtierten und lässt sie noch einmal zu Wort kommen.

Über ein Jahr arbeiteten Walter Schels und Beate Lakotta für diese Ausstellung in der dichten, auf das Wesentliche konzentrierten Atmosphäre verschiedener Hospize. Alle Porträtierten waren mit der Veröffentlichung einverstanden.

Begleitet wurde die Ausstellung von einem vielschichtigen Rahmenprogramm. Vorträge, Podiumsdiskussionen und Informationsabende beleuchteten ethische, rechtliche und kulturelle Aspekte von Tod und Trauer.

In einer multimedialen Präsentation und einem wettbewerbsfreien Poetry-Slam wagte die jüngere Generation einen Blick auf das Sterben, während Lesungen und ein Chanson-Abend sich von lyrischer Seite näherten.

In den Ausstellungsräumen selbst fanden neben regelmäßigen Führungen Gesprächskreise, Meditationen und Tanzinterpretationen statt.

Audiostationen mit Ausschnitten aus dem begleitenden Hörbuch zur Ausstellung boten einen weiteren Zugang.

Weitere Informationen: Hospiz Konstanz e.V, Talgartenstraße 4,
78462 Konstanz, Tel. 07531 691 38-0, www.hospiz-konstanz.de.

 

INFORMATIONEN:

Noch mal Leben vor dem Tod - Ein Ausstellungsprojekt über das Sterben

4. Mai - 23. Juni 2013

Vernissage: Samstag, 4. Mai, 11 Uhr, Kulturzentrum am Münster, Wolkensteinsaal

Öffnungszeiten:
Di/Mi/Fr 10-18 Uhr
Do 10-20 Uhr
Sa/So/Feiertage 10-17 Uhr

Einritt:
Erwachsene 3 €
Schüler/Studenten 2 €

Finissage: Sonntag, 23. Juni, 11 Uhr, Kulturzentrum am Münster, Innenhof

 


Doppelausstellung „Gedenken an Dr. Zoran Djindjic" und „Wolfgang Klotz - Die Macht dem Volk"

06.04.-27.04.2013

 

Vom 6. bis 27. April fand im BildungsTURM des Kulturzentrums am Münster eine Doppelausstellung „Gedenken an Dr. Zoran Djindjic" und „Wolfgang Klotz - Die Macht dem Volk" statt. Präsentiert wurde die Ausstellung vom Organisationsteam Zoran Djindjic Gedenkprogramm in Zusammenarbeit mit dem Amt für Schulen, Bildung und Wissenschaft der Stadt Konstanz.


"Handel und Wandel in der Niederburg". Eine Fotdokumentation von Dieter Heussen und Joachim Trautner

07.03.-31.03.2013

 

Vom 07.03. - 31.03.2013 zeigten Dieter Heussen und Joachim Trautner eine Fotoausstellung zum Thema Handel und Wandel in der Niederburg in den Jahren 1993 - 2013.

1993 haben die Fotografen Dieter Heussen und Joachim Trautner alle Gewerbetreibenden in der Niederburg portraitiert und in einer Ausstellung im Rosgartenmuseum der Öffentlichkeit vorgestellt. Nach nun fast 20 Jahren haben sie die Veränderungen in der Niederburg neu belichtet. Anhand aktueller Fotos, die sie am gleichen Standort aufgenommen haben, wurden die Veränderungen in diesem ältesten Konstanzer Stadtteil dargestellt.

Mit der zweiten Ausstellung, die mit Unterstützung des Amtes für Schulen, Bildung und Wissenschaft der Stadt Konstanz präsentiert wird, und dem zweiten Katalog, ergab sich eine besondere Art, über den vergangenen langen Zeitraum die sich ständig veränderte Welt -auch in der Niederburg - darzustellen.


"ZoffArt-Bock auf Farbe"

20.02.-28.02.2013

 

Veranstalter: Schulverbund Zoffingen, Realschule 10. Klasse in Zusammenarbeit mit dem Amt für Schulen, Bildung und Wissenschaft der Stadt Konstanz

Vom 20.02. - 28.02.2013 zeigte der Schulverbund Zoffingen, in Zusammenarbeit mit dem Amt für Schulen, Bildung und Wissenschaft, Schülerarbeiten der 10. Klasse zum Thema „zoff art - Bock auf Farbe".


„AND THE WINNER IS..."

 

Ausstellung des Architekturforums KonstanzKreuzlingen e.g.V. in Zusammenarbeit mit dem Amt für Schulen, Bildung und Wissenschaft der Stadt Konstanz

  

Das Architekturforum KonstanzKreuzlingen will in dieser Ausstellung Meinungen und Aussagen zur Notwendigkeit von Architekturwettbewerben thematisieren und die damit verbundenen Vorteile aufzeigen und diskutieren. Dies anhang von je zwei aktuellen Beispielen aus Konstanz und Kreuzlingen:

 

1.Neugestaltung Umfeld Konzil, Hafen Konstanz

2. Erweiterung Geschwister-Scholl-Schule, Konstanz-Fürstenberg

3. Geschäfts- und Wohnhausbebauung Areal Löwen/Sallmann, Zentrum Kreuzlingen

4. Wohnüberbauung Areal Wolfacker Ost (Gaissbergpark), Kreuzlingen

Immer wieder anzutreffende Aussagen, dass Architekturwettbewerbe als negativ und unnötig angesehen werden, sollen damit widerlegt werden.


„Analog Digital"

 

Im Zentrum des Projekts „Analog Digital" des Künstlers Joachim Schwitzler (*1961) aus Konstanz steht die gleichnamige Ausstellung. Darin sind rund 20 überwiegend neue Fotografien aus seiner Werkgruppe „Speed" zu sehen. Im weitesten Sinn handelt es sich dabei um Landschaftsfotografien, die zum Teil allerdings nur noch ansatzweise an ihre reale Vorlage denken lassen. Vielmehr dient ihm Landschaft als Palette für Farben und Formen, anhand derer eigenständige Bildkompositionen entstehen. Nicht selten haben diese einen malerischen Charakter, sie erinnern an Landschaft und manchmal sind sie sogar noch Landschaft.

 

Die gezeigten Arbeiten sind mit Hilfe verschiedener Kameras sowie mit analogen und digitalen Mitteln entstanden.

 

Mögliche Fragestellungen beziehen sich auf Bedeutung und Unterscheidung von analogen und digitalen Wirklichkeiten und Schein-Wirklichkeiten, auf den Wandel der Glaubwürdigkeit von fotografischen Bildern, auf Priorität und Verlust von Abbildungstreue und Authentizität, auf das Potenzial visueller Magie und die Kraft der Imagination, auf Transformation des Mediums, auf verwandte Felder in der Malerei.

 

„Analog Digital"

„Analog Digital" ist ein freies Kunstprojekt, das mit Mitteln aus dem Kulturfonds der Stadt Konstanz sowie dank einiger Sponsoren verwirklicht werden konnte. Die Ausstellung ist eine Kooperation mit Joachim Schwitzler sowie dem Amt für Schulen, Bildung und Wissenschaft der Stadt Konstanz.

 


Dante & das irdische Jenseits. Die göttliche Komödie in malerischen Interpretationen

 

Monika Beisner (*1942 in Hamburg) studierte Malerei an der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig (HBK) und - mit einem Stipendium des DAAD - an der Slade School of Fine Art, London, sowie an der Hochschule der Künste (HDK), Berlin. Ein Fulbright-Stipendium ermöglichte ihr einen Studienaufenthalt in New York. Seit 1970 lebt die Künstlerin in London, Ratzeburg und auf Gozo (Malta).

Ihre unverwechselbare Handschrift, die an mittelalterliche Illuminationsmalerei erinnernde Technik und der Detailreichtum ihrer Bilder verschafften ihr internationale Anerkennung. Neben der Bebilderung zahlreicher Kinderbücher, die u.a. in Dänemark, England, Finnland, Frankreich, Italien, Korea, Japan, Spanien und den USA erschienen sind, gilt die akribische Illustration aller 100 Gesänge der „Göttlichen Komödie" des italienischen Dichters Dante Alighieri als Beisners Hauptwerk.

 

Viele Maler - von Botticelli bis Dalí - haben das Werk illustriert. Monika Beisner hat die Gesänge detailreich und so wortgetreu wie möglich in Bilder übersetzt. Zwischen 1992 und 1999 entstanden so die 100 Eitempera-Bilder, die in der Ausstellung zu sehen sind. Sie befinden sich alle im Besitz des italienischen Sammlers Livio Ambrogio.

 

Nach Vollendung ihrer Illustrationen der „Göttlichen Komödie" wandte sich die Künstlerin Ovids „Metamorphosen" zu, die sie in einer Druckgraphikmappe mit 36 Blättern 2010 in England veröffentlichte und die ebenfalls in der Ausstellung gezeigt wurden.

 


Zwischen Kommen und Gehen... und doch Bleiben - "Gastarbeiter" in Deutschland zwischen 1955 - 1973

 

Am 25. April 2012 beging das Land Baden-Württemberg seinen sechzigsten Gründungstag: Der 1952 gebildete „Südweststaat" ist in mehrfacher Hinsicht eine Erfolgsgeschichte. Wirtschaftlich, politisch und nicht zuletzt auch in Sachen Migration und Integration hat sich das Land zum „Musterländle" entwickelt. Menschen unterschiedlichster Herkunft kamen in diesem Zeitraum zu uns, um hier den Konjunkturmotor am Laufen zu halten - 60 Jahre Baden-Württemberg bedeuten deshalb auch 60 Jahre Einwanderungsland.

 

Die Ausstellung „Zwischen Kommen und Gehen... und doch Bleiben" beleuchtete diesen Zeitraum, indem sie an die Geschichte der Arbeitsmigranten der ersten Stunde erinnerte. Gezeigt wurden persönliche Leihgaben der Menschen, die vor einem halben Jahrhundert nur mit einem Koffer aus Italien, Griechenland oder Kroatien nach Deutschland kamen: der Koffer, in dem ein paar Habseligkeiten steckten, ist ebenso zu sehen wie das Brautkleid, die Arbeitserlaubnis oder die erste Lohntüte. Fotos, z.B. von den damaligen Wohnunterkünften ("Baracken") oder der Freizeitgestaltung gehören auch dazu. Erläuterungen über den historischen Hintergrund und die Folgen der Anwerbung rundeten die Ausstellung ab.

 

Konstanz war der sechzigste Ausstellungsort , an dem die bundesweit erfolgreichste Präsentation zum Thema Migration gezeigt wurde.

 

Die Veranstaltung ist eine Kooperation des SWR International sowie der Integrationsbeauftragten und des Amtes für Schulen, Bildung und Wissenschaft der Stadt Konstanz. 


"Tour der Sinne"

14.06.2012-15.07.2012

 

Mit Auge, Ohr, Hand, Nase und Mund alltäglichen Phänomenen auf die Schliche kommen: Die tourdersinne führte zu einer vergnüglichen Auseinandersetzung mit naturwissenschaftlichen Wahrnehmungseffekten. Mit einem facettenreichen Angebot aus interaktiven Experimenten rund um das Thema Wahrnehmung bot die interaktive Ausstellung eine attraktive Mischung aus Exponaten zum Erleben, Staunen und Be-greifen für ein breites Publikum.

 

Faszinierende Phänomene machten Mechanismen erlebbar, mit denen unser Gehirn tagtäglich ein plausibles Abbild unserer Umgebung konstruiert, ohne dass uns dies bewusst wird. Dabei wurde deutlich: Wahrnehmen ist ein aktiver Prozess und wird von etlichen Faktoren beeinflusst, wie z.B. individuelle Erfahrungen, (un-)bewusste Erwartungen, Vorwissen und Aufmerksamkeit. Anhand von 14 interaktiven Experimenten wurden wissenschaftliche Erkenntnisse aus Wahrnehmungsforschung, Psychologie und Hirnforschung be-greifbar.

 


"Ich packe meinen Koffer"

18.04.2012 - 13.05.2012

  

Die interaktive Ausstellung "Ich packe meinen Koffer" beinhaltete zwölf Themenkoffer, die jeweils eine Forderung der Studie " Zukunftsfähiges Deutschland" symbolisieren. Jeder Koffer der Ausstellung stellt eine konkrete Handlungsoption für einzelne Menschen, Gruppen der Gesellschaft oder die Politik dar. Wie bei dem bekannten Partyspiel „Ich packe meinen Koffer" ist die Summe der Inhalte entscheidend, da nur so die verschiedenen Herausforderungen für eine nachhaltige Entwicklung in ihrem Zusammenhang erkennbar werden.

 

Mit ihren interaktive Exponate eröffnete die Ausstellung die Möglichkeit, neue Zugänge zu bekannten Fragen zu finden und neue Sichtweisen zu entwickeln. So konnten die Besucher mit Solarspielzeug experimentieren, auf einer Kugelbahn dem Markt symbolisch Regeln geben, ihren ökologischen Fußabdruck ausrechnen oder einen Luftballon der Wachstumsfalle entziehen.


Gesamtausstellung der Fachbereiche "Bildende Kunst" des IBC

01.04.2012-15.04.2012

  

Dem Fachbereichsleiter für die Bildende Kunst des Internationalen Bodenseeclubs (IBC), Christian Trepulka, gelang es, den schon lange gehegten Wunsch einer gemeinsamen Ausstellung von Künstlern aller vier Regionalclubs in die Tat umzusetzen. Ziel der Ausstellung sollte es einerseits sein, einmal im Jahr Künstlern aus allen Regionalclubs die Möglichkeit zu geben, ihre Werke einem größeren Publikum gemeinsam zu präsentieren, andererseits sollte der Aspekt des grenzübergreifenden, internationalen des Boden­seeclubs zum Tragen kommen.

 

Mit der Ausstellung im BildungsTURM des Kulturzentrums am Münster startete der Fachbereich des IBC diesen Zyklus. Turnusmäßig soll diese Ausstellung dann jährlich bei einem anderen Regionalclub stattfinden.


architekturbild. Europäischer Architekturfotografie-Preis 2011

21.12.2011-29.1.2012

 

In seiner Jahresausstellung zeigte das Architekturforum KonstanzKreuzlingen in Kooperation mit architekturbild e.V. Stuttgart die ausgezeichneten Arbeiten des Europäischen Architekturfotografie-Preises 2011. Der Preis wird seit 1995 alle zwei Jahre ausgeschrieben und vergeben, seit 2008 in Kooperation mit dem Deutschen Architekturmuseum in Frankfurt am Main.

Beim Themaprojekt "Sich ein Bild machen von: Konstanz-Kreuzlingen-Dazwischen" konnte sich jeder beteiligen und Fotos einreichen. Die Ergebnisse des Fotografie-Projekts wurden in der Finissage der Ausstellung vorgestellt.


MiniMathematikum im BildungsTURM

16.10.-4.12.2011

 

Die mathematische Mitmach-Ausstellung für 4- bis 8-jährige Kinder des Mathematikums Gießen machte in vielfältiger Weise die Grundthemen der Mathematik - „Zahlen", „Formen" und „Muster" - erfahrbar. In ähnlichen Exponaten wie im Mathematikum Gießen, dem ersten mathematischen Mitmachmuseum der Welt, können die Kinder hier mit Freude am Ausprobieren, Basteln, Knobeln und Experimentieren Mathematik einmal anders erleben!

Am Knobeltisch konnten die Kinder zum Beispiel versuchen, aus mehreren Teilen geometrische Grundformen zusammenzubauen oder bunt gefärbte Quadrate richtig anzuordnen. Sie konnten Formen erfassen, sich im Spiegelhäuschen unendlich oft von allen Seiten sehen oder erstaunt feststellen, dass der direkte Weg nicht immer der schnellste ist.


Die vertauschten Götter - Religionswechsel im gegenwärtigen Indien

25.9.-9.10.2011

 

Die Ausstellung stand im Mittelpunkt der Indienwochen und stellte das Phänomen der Konversion - den Wechsel zu einer anderen Religion - im gegenwärtigen Indien vor. Sie thematisierte, weshalb Menschen ihre Religion wechseln, welche Auswirkungen dies für sie und für die Gesellschaft hat und wie der Wechsel vollzogen wird. Die wichtigsten Religionen Indiens  - Hinduismus, Islam, Christentum  -, aber auch die Religionen der kaum bekannten Adivasis (der Ureinwohner) wurden behandelt.

Im Rahmen der begleitenden Veranstaltungsreihe wurden Literaturabende mit indischer Musik und indischem Tanz veranstaltet. Informationen über die alten Traditionen der Adivasi und die damit einhergehende kulturelle und religiöse Vielfalt wurden ebenso dargeboten wie eine Multimediashow mit Fotos und Musik, ein Bollywood-Workshop und Führungen durch die Ausstellung. In einem dreitägigen Seminar, das die Indienwochen abschloss, standen Politik, Geschichte und Wirtschaft Indiens im Zentrum der Diskussion. 


Von Melonen und Citrullen - Botanische Bücher der Suso-Bibliothek und Malerei von Sonia Steidle

9.6. - 24.7.2011

 

Das Amt für Schulen, Bildung und Wissenschaft und das Museum Reichenau zeigten in der gemeinsamen Ausstellung historische botanische Bücher der Konstanzer Suso-Bibliothek und Malerei der Künstlerin Sonia Steidle.
Kräuter- und Pflanzenbücher des 15. und 16. Jahrhunderts gehören zu den Kostbarkeiten der Jesuitenbibliothek des Suso-Gymnasiums. Die frühen botanischen Werke enthielten das Wissen antiker Ärzte und immer naturgetreuer werdende Illustrationen. Neben diesen bibliophilen Kostbarkeiten waren Bilder von Sonia Steidle zu sehen. Die frei schaffende Künstlerin zeichnet seit vielen Jahren die Naturformen in der Suso-Bibliothek. Im Pflanzenreich liegt der Ursprung ihrer Malerei.

Zur Ausstellung ist ein reich bebildeter Katalog erhältlich.


Werkschau Architektur 2011

12.5. - 29.5.2011

 

In ihrer Jahresausstellung zeigte die Fakultät "Architektur und Gestaltung" der HTWG Hochschule Konstanz Technik, Wirtschaft und Gestaltung die besten Studienarbeiten aus den verschiedenen Lehrgebieten.


"Wir bauen es wieder auf! Brände in der Konstanzer Altstadt"

29.3. - 30.4.2011


Der Brand vom 23. Dezember 2010 hinterließ eine große Leere am Obermarkt und beschäftigte viele Menschen in der Stadt. Das Amt für Schulen, Bildung und Wissenschaft nahm das große öffentliche Interesse in Kooperation mit dem städtischen Baudezernat sowie dem Architekturforum Konstanz Kreuzlingen zum Anlass für eine Ausstellung im BildungsTURM.

Neben einer Dokumentation des Falls am Obermarkt zeigte die Ausstellung weitere ausgewählte historische Brände in der Konstanzer Altstadt und die damals gefundenen Lösungen, die das Stadtbild noch heute prägen. Die laufende Baudokumentation und die Vorarbeiten für den Wiederaufbau brachten es mit sich, dass es sich nicht um eine abgeschlossene, sondern um eine Ausstellung mit Werkstatt-Charakter handelte, die während ihrer Laufzeit nach und nach durch weitere Informationen ergänzt wurde.

Begleitende Vorträge und Führungen sowie ein Werkstattgespräch mit Architekten, Stadtplanern und Denkmalpflegern boten Raum für Diskussionen über den Wiederaufbau der Gebäude in der Hussen- und Kanzleistraße.


Internetparcours für Kids

21.02.-25.02.2011

 

Vom 21. bis 25.02.2011 veranstaltete das Kreismedienzentrum Konstanz in Kooperation mit dem Amt für Schulen, Bildung und Wissenschaft der Stadt Konstanz, CampusTV von der Universität Konstanz und der Initiative Kindermedienland des Landes Baden-Württemberg einen Internetparcours für Kinder.

Heutzutage machen viele Kinder schon im frühen Alter erste Erfahrungen mit dem Internet. Wie selbstverständlich scheinen sie in die Internetwelt hineinzuwachsen - und doch brauchen sie dabei die Unterstützung und den Schutz der Erwachsenen, von Eltern und Schule. Darauf zielte auch der Internetparcours im BildungsTURM, mit dem die Projektpartner einen Beitrag zum präventiven Kindermedienschutz leisten wollen. Das Ziel: Förderung der Medienkompetenz der Kinder und ihrer Eltern.

Mit speziellen Nachmittagsangeboten wurden die Grundschulkinder mit ihren Eltern oder Großeltern zum Besuch des Internetparcours eingeladen und konnten gemeinsam gemeinsam kleinere Medienprojekte gestalten. Angeboten wurden die kostenlosen Workshops „Geocaching für Familien", „Trickfilm programmieren mit Scratch", „Digitales Bilderbuch erstellen", „Skypen, E-Mailen oder Chatten mit Oma und Opa".

 


"Mein schönstes Haus - Mein liebster Ort"

23.12.2010-21.01.2011

 

Vom 23. Dezember 2010 bis 21. Januar 2011 zeigte das Architekturforum Konstanz Kreuzlingen in seiner Jahresausstellung eine Auswahl von rund 40 Objekten aus der näheren Umgebung, die von den Einsendern als ihr "Schönstes Haus" oder ihr "Liebster Ort" ausgewählt, fotografiert und mit einer kurzen Begründung eingereicht wurden.

Die Besucher der Ausstellung konnten auf einem Fragebogen ihre Meinung zu den gezeigten Gebäuden oder Plätzen äußern und ihre Gedanken den Ausstellungspaneelen hinzufügen. Das im Laufe der Zeit wachsende "Meinungsbild" der Besucher wurde so mit zum Bestandteil der Ausstellung.

 


"Physik on Tour"

18.11. - 19.12.2010


Die interaktive Ausstellung bot auf unterhaltsame und lehrreiche Weise 21 interessante Experimente aus den Bereichen Optik, Akustik und Mechanik. Sie spricht einerseits Kinder etwa ab dem 9. Lebensjahr an, die Neugier und Freude am eigenen Tun entwickeln möchten, andererseits aber auch Jugendliche und Erwachsene, die sich schon mit etwas komplexeren naturwissenschaftlichen Fragestellungen beschäftigen möchten.

So konnten die Besucher beispielsweise live die Entstehung einer Sinuskurve verfolgen, der Schallverzögerung in einem 34 Meter langen Rohr lauschen oder in einer begehbaren „Camera obscura" sehen, wie die Welt Kopf steht.

Initiator und Eigentümer der Wanderausstellung ist der Förderverein Science & Technologie e.V. aus Freiburg im Breisgau. Der Verein verfolgt das Ziel, Interesse für Naturwissenschaft und Technik in großer Breite zu wecken, indem er diese Disziplinen in spannender Weise zugänglich macht.

Bei der Eröffnung am 17.11.2010 sorgte der „Macher" der Ausstellung, Dr. Klaus Wiebel, mit seiner Physik-Show „Röhrende Röhren und andere akustische Späße" für spannende Unterhaltung.


Bilder vom Besuch der Konstanzer Geschwister-Scholl-Schule finden Sie hier.


Frauen in Veränderung - Wege aus der Gewalt. Malerei - Bilder - Texte von Hanne Hick

18.09. - 03.10.2010

Ausstellung zum 20jährigen Bestehen von Frauen helfen Frauen in Not e.V. Konstanz

 

Anlässlich des 20jährigen Bestehens seiner Beratungsstelle veranstaltete der Verein diese Ausstellung. Anhand von Bildern und Texten zeigte diese die vielfältigen Möglichkeiten, wie Frauen und Mädchen, die unterschiedliche Formen der Gewalt erlebt haben, Unterstützung finden können. Auf sehr kreative Weise veranschaulichte die Malerin Hanne Hick mit ihren Bildern und Texten den Aufbruch und das Ausprobieren neuer Wege, die durch die Anordnung auf vier Stockwerken mit thematisch unterschiedlicher Gewichtung "gangbar" und dadurch erfahrbar wurden. Fachvorträge und Führungen vertieften das Verständnis der vielfältigen Möglichkeiten, einen individuellen Weg aus der Gewalt zu finden.


"Falling Into Place"

31.7. - 12.9.2010

 

Der Kunstverein Konstanz e.V. ist zu Gast im BildungsTURM - eine räumlich günstige Konstellation, um die Begegnung zweiter Künstlerinnen, Vera Lossau und Maren Maurer, zu inszenieren. Die in Düsseldorf lebenden Künstlerinnen untersuchen in ihrer Ausstellung "Falling Into Place" die Verbindung von Zufall und Fügung, in dem sie mögliche Wahrnehmungen dieses Spannungsverhältnisses in einem kreativen Prozess überführen.

Performative Bewegtheit wird dem Statisch-Gesetzten von Skulpturen kontrastiert bis hin zur Fusion beider Gattungen. Beide Künstlerinnen kooperieren in diesem Grenzbereich mit eigens für die Ausstellung realisierten Arbeiten, die unterschiedliche Medien, wie Videos, Skulpturen und Zeichnungen integrieren. Vera Lossau und Maren Maurer haben an der Kunstakademie Düsseldorf bei Rita McBride studiert.

Vernissage: 30.07.2010, 19.00 Uhr, Einführung Dr. Dolores Claros-Salinas


Ausstellung "Beyerle Alt Achtzig"

12.06. - 18.07.2010



Der Kunstverein Konstanz zeigte zum achzigsten Geburtstag von Burkhart Beyerle Arbeiten des Künstlers. Die Vernissage fand mit dem niederländischen Kunsthistoriker Ron Manheim (Kleve) am 11.06.2010 statt.

Burkhart Beyerle, der Möbelschreinerei gelernt und Architektur studiert hat, wird in diesem Jahr achtzig. Aus diesem Anlass zeigte der Kunstverein Konstanz einen Überblick über seine Arbeitsgebiete, von den bisher vor allem sein Holzschnittwerk bekannt ist, aber auch sein Corpus von Pflanzenzeichnungen, die als Nebenprodukt seiner Mitarbeit an botanischer Artenkartierung am Wuchsort entstanden sind. In der Konstanzer Ausstellung hatte seine Arbeit am Thema der Landschaft dominiert, mit der er sich in den Medien von Zeichnung, Malerei und Plastik befasst. Anliegen des Künstlers ist es, seine Gegenposition zur oft gepflegten Ideologie der Einheitlichkeit zu zeigen: "Jede Arbeit soll ihren individuellen Charakter für sich besthen können. Geplante Stileinheitlichkeit ist dumm, ob sie nun erwartet oder gefordert wird. Wenn die Ausstellung zeigen kann, dass es im Ästhetischen immer nur fallweise um eine Lösung ghet, könnte sie lehrreich sein."

Nähere Informationen unter:


Ausstellung "Werkschau Architektur 2010 - Jahresausstellung Studiengänge Architektur"

06.05. - 23.05.2010

 

Alle Jahre wieder im schönen Monat Mai, kur

z bevor die Sonne am höchsten am Himmel steht, zeigen die Studiengänge Architektur die besten Arbeiten aus den zurückliegenden beiden Semestern.

Auf den 4 Ebenen des BildungsTURMES  im Kulturzentrum am Münster geben die Studierenden und die Lehrenden aller Bachelor- und Mastersemester der Öffentlichkeit und sich selbst Auskunft über den Stand der Architektenausbildung. Die Werkschau 2010 bietet wieder die Möglichkeit, sich ein breites Bild über aktuelle Themengebiete der Architektur und des Städtebaus zu machen, unverbrauchte gestalterische Ansätze kennenzulernen und konstruktive Lösungen in Augenschein zu nehmen, die sich vielleicht in wenigen Jahren im gebauten Alltag wieder finden werden um uns zu weiteren Diskussionen anzuregen, zu erfreuen und nachhaltig zu nützen.


Multimediale Ausstellung "Jugend formt Kultur"

25.02. - 05.03.2010

 

Rund 150 Schülerinnen und Schüler, insgesamt 10 Klassen der Stufen 3-10 aus 3 Konstanzer Schulen, haben sich beim Projekt „Jugend formt Kultur" kreativ gezeigt und der multimedialen Ausstellung im BildungsTURM im Kulturzentrum am Münster ein Gesicht gegeben. Der Grundgedanke, Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit zu geben, ihre multimedialen Produktionen der Öffentlichkeit zu präsentieren und den Kontakt mit dem Betrachter zu suchen, ist das Leitmotiv dieser besonderen Ausstellung im BildungsTURM.

„Was wir von Jugendlichen mitbekommen, ist doch nur ein Teil ihrer Realität. Kreative Möglichkeiten, seiner eigenen Meinung Ausdruck zu verleihen, sollten fester Bestandteil im kulturellen Austausch sein" meint Medienpädagoge Christian Gust (mediale-kn.de), der die Ausstellung initiiert und die einzelnen Projekte an den Schulen durchgeführt hat. Dr. Waltraut Liebl-Kopitzki, Leiterin des Amtes für Schulen, Bildung und Wissenschaft der Stadt Konstanz unterstützte diesen Grundgedanken und beteiligte sich an der Realiserung der Ausstellung im BildungsTURM.

Mit modernen 5.1. Dolby-Surround Audiotechniken, Videoinstallationen und einer raumfüllenden Fotoausstellung haben sich die SchülerInnen des Schulverbunds der Geschwister-Scholl-Schule, des Schulverbunds Zoffingen und der Berchenschule das letzte halbe Jahr beschäftigt. Hierbei wurden Themen wie Gewaltformen im alltäglichen Sprachgebrauch, Selbstdarstellung im Internet und fotografische Eindrücke eines Stadtteils aufgegriffen. Durch die engagierte Unterstützung von Gerd Egle und Thorsten Rees des Kreismedienzentrums Konstanz wurde es möglich, die vielen SchülerInnen mit technischem Gerät auszustatten.

An jedem Tag der Ausstellung werden verschiedene Workshops stattfinden, so z.B. zum Hip-Hop Videoclip, Schülern lernen von Studenten, Erstellung von Hip Hop Beats oder Filmclips in 3D Filmen (Machinima). Schulklassen können nach Anmeldung durch die Ausstellung geführt werden. Alle Informationen zur Ausstellung und den Workshops finden Sie unter www.jfk-kn.de.


Moderne Architektur im Historischen Kontext

14.01. - 29.01.2010

 

Gezeigt wurde im BildungsTURM die Jahresausstellung 2010 des Architekturforums KonstanzKreuzlingen.

Das Architekturforum KonstanzKreuzlingen stellte die Baukultur der Region Hegau-Thurgau-Bodensee in den Mittelpunkt seiner Aktivitäten. Sechs Architekturbüros aus Deutschland und der Schweiz dokumentierten anhand eigener Projekte beidseits der Grenze, dass die Auseinandersetzung mit historischen Gebäuden in unmittelbarer Nachbarschaft für moderne Architektur kein Widerspruch sein muss und zu hervorragenden Ergebnissen führen kann. 

Der Dialog von alt und neu macht Nutzungen möglich, wie sie nach heutigen Standards notwendig sind und spannt gleichzeitig den Bogen in die Vergangenheit, weil Kunstfertigkeit und Handwerk aus früheren Epochen wahrnehmbar bleibt.


Als die Bücher in der Wiege lagen - Von den Anfängen des Buchdrucks

24.10. - 13.12.2009

 

Während auf der Frankfurter Buchmesse Lizenzen für elektronische Bücher gehandelt werden, schlägt das Amt für Schulen, Bildung und Wissenschaft das spannende Kapitel der Ursprünge der Buchdruckerkunst auf. Inkunabeln oder Wiegendrucke werden jene Bücher genannt, die vor 1500 erschienen sind: mit beweglichen Lettern gesetzt, in geringer Auflage gedruckt und anschließend meist reichhaltig verziert. „Dieses herausragende Ausstellungsprojekt konnte nur gelingen, weil im Jahr der Wissenschaft mit der Suso-Bibliothek, dem Rosgartenmuseum, der Wessenberg-Bibliothek, dem Stadtarchiv und der Bibliothek der Universität Konstanz alle Konstanzer Archive eng zusammen arbeiten",  freut sich Waltraut Liebl-Kopitzki, Leiterin des Amtes für Schulen, Bildung und Wissenschaft.

Hochwertige Dokumentation

Neben den Ausstellungsstücken der Konstanzer Einrichtungen gibt es auch einige Leihgaben aus anderen Bibliotheken zu sehen. Die Ausstellung wird außerdem durch einen hochwertigen Katalog dokumentiert. Petra Hätscher, Leiterin der Bibliothek der Universität Konstanz: „Etwas vergleichbares bekommen Sie auf dem aktuellen Buchmarkt nicht mehr - wir haben einen nachhaltigen Mehrwert geschaffen!" Die Ausstellung war zudem der Beitrag der Universität Konstanz zur bundesweiten Aktionswoche „Deutschland liest. Treffpunkt Bibliothek", die vom 6. bis 13. November stattfand.

Zur Ausstellung "Als die Bücher in der Wiege lagen" ist ein Ausstellungskatalog erschienen. Diesen können Sie beim Amt für Schulen, Bildung und Wissenschaft unter der Nummer +49 (0)7531 900-907 oder per Mail unter bildungsturm@stadt.konstanz.de käuflich (Kaufpreis 8,- € zzgl. 2,- € Versandkosten) erwerben.


Life Sciences - Bilder des Lebens

29.08. - 11.10.2009

 

Auf insgesamt drei Etagen und in unterschiedliche Themenschwerpunkte unterteilt gehen Jung und Alt, Schüler, Lehrer sowie Erwachsene den zahlreichen Facetten der Lebenswissenschaften auf die Spur und lernen Anwendungsmöglichkeiten und Potentiale moderner Biowissenschaften kennen. Wissenschaftler der Universität Konstanz präsentieren interessante Modelle und geben Einblicke in die Welt der Chemischen Biologie, während Fotografien der Meisterschüler Margret Hoppe und Björn Siebert (Meisterschule Timm Rautert) die Life Sciences und ihre Akteure „bei der Arbeit" veranschaulichen. Die mehrwöchige Ausstellung vermittelt dabei nicht nur Wissen, sondern macht auch sinnlich erlebbar, was sich hinter dem Begriff „Life Sciences" verbirgt. So können die Besucher zum Beispiel anhand von Duftproben spielerisch erkunden und testen, ob sie einen guten Riecher haben.

Teil der Ausstellung im BildungsTURM ist die Wanderausstellung der Landesgesellschaft BIOPRO Baden-Württemberg. Unter dem Titel "Biotech-Forschung in Baden-Württemberg: Im Dienste des Menschen", wird anhand von insgesamt 15 Exponaten exemplarisch gezeigt, welchen Beitrag innovative Hochtechnologien wie die Biotechnologie und die Lebenswissenschaften für die Gesundheit der Menschen leisten können. Die Themenpalette reicht von Arzneimittelentwicklung, Bioenergie, regenerativer Medizin und Umweltschutz bis hin zur Kunststoffentwicklung aus nachwachsenden Rohstoffen. Einminütige Kurzfilme führen verständlich in das Thema der einzelnen Exponate ein und erklären die wissenschaftlichen Hintergründe sowie das Anwendungspotential im Gesundheitsbereich. Plastische Modelle und Begleitmaterial vertiefen das dargebotene Wissen. Die BIOPRO-Ausstellung veranschaulicht unter anderem die bahnbrechende Forschung nach einem Impfstoff gegen Alzheimer an der Universität Konstanz oder aber auch ein weltweit neuartiges Testgerät der Stockacher ESE GmbH zur minutenschellen Erkennung von krankheitserregenden Bakterien und Infektionen.

„Life Sciences" aus verschiedenen Blickwinkeln: Begleitend zur Ausstellung klären vom 01. September bis zum 08. Oktober 2009 jeweils dienstags und donnerstags mehrere Forscher der Universität Konstanz über neueste Forschungsergebnisse auf dem Gebiet der Lebenswissenschaften auf und zeigen Schnittpunkte und Verbindungen mit anderen Disziplinen auf - von der Mathematik bis zur Medienwissenschaft, von der Biochemie bis zur Literatur!

Verdeutlicht wird unter anderem, wie mithilfe der Mathematik genaustens vorhergesagt werden kann, wann und wie oft ein neues Medikament eingenommen werden muss, um eine maximale Wirkung zu erzielen. Ein weiterer Vortrag widmet sich beispielsweise der Erzeugung virtueller Landschaften im Computer.

Weitere Infos zum Vortragsprogramm finden Sie in folgendem Flyer:


"Werkschau Architektur 2009" Jahresausstellung der Studiengänge Architektur der Hochschule Konstanz Technik, Wirtschaft und Gestaltung

14.05. - 31.05.2009


Die Fakultät Architektur und Gestaltung - Studiengang Architektur - der Hochschule Konstanz Technik, Wirtschaft und Gestaltung präsentierte die besten Studienarbeiten aus den verschiedenen Lehrgebieten. Die Ausstellung zeigte einen Querschnitt von Studentenarbeiten mit guter Architektur im öffentlichen Raum. Sie sollte zu Diskussionen anregen und helfen, in der Bevölkerung Barrieren abzubauen und somit eine bessere Akzeptanz zeitgenössischer Architektur zu bewirken.


69-96 Kreativität oder Krawall? Linksalternatives Leben in Konstanz

29.04. bis 28.06.2009


In den vergangenen Jahren wurden sie zum Ausgangspunkt emotionsgeladener Debatten über das Selbstverständnis der Bundesrepublik - die 68er.

Im Zuge der Universitätsgründung kam die Neue Linke damals auch an den Bodensee. Mittlerweile zum Gegenstand zeithistorischer Forschung geworden, werfen sie Fragen auf: Welche Reaktionen löste das linksalternative Milieu in der traditionsreichen Bodenseestadt aus? Wie organisierten sich die linken Gruppen in Konstanz, welcher Protestformen bedienten sie sich? Welchen politischen Einfluss übten sie aus?

Mehrere Semester lang haben sich Studentinnen und Studenten der Studiengänge Literatur-Kunst-Medien und Geschichte an der Universität Konstanz in Form von Videointerviews, Bild- und Textdokumenten auf eine Spurensuche begeben. Hierbei recherchierten sie an den Orten, an denen die Linksalternativen sich trafen, nach Ereignissen die bewegten und nach Themen die bewegt wurden. Dieser Protestkultur näherten sich die Studierenden mit Videointerviews, Text- und Bilddokumenten an, die nun in einer Ausstellung zugänglich gemacht werden.

So orientieren sich die Besucher/innen auf einem interaktiven Stadtplan über zentrale Orte, bekannte Personen und wichtige Ereignisse vom "Hasentötermord" 1970 bis zur Wahl des ersten "grünen" Oberbürgermeisters in Deutschland 1996. Videoinstallationen bieten Zeitzeugeninterviews und in einer "WG-Küche" liegen als Hommage an die damalige Diskussionskultur zeitgenössische Dokumente bereit.

Weitere Informationen erhalten Sie beim Amt für Schulen, Bildung und Wissenschaft unter der Tel.: +49 (0)7531 900-907 oder per Mail unter bildungsturm@stadt.konstanz.de


"Mathematik zum Anfassen"

31.03. bis 19.04.2009

 

Mathematikums Gießen Station im BildungsTURM Konstanz.


Die interaktive Ausstellung ist einer der Höhepunkte des Konstanzer Jahres der Wissenschaft 2009. Für drei Wochen können die Besucherinnen und Besucher jeden Alters Mathematik be-greifen, selber experimentieren und einen Blick in die Unendlickeit werfen. "Und das alles ganz ohne Zahlen, sondern anhand von 25 spannenden Exponaten, die zeigen: Mathematik steckt fast überall drin!", bringt Professor Albrecht Beutelspacher, Leiter des Mathematikums Gießen, das Besondere des Ausstellungskonzeptes auf den Punkt. Seit 15 Jahren begeistert die von Beutelspacher entwickelte Wanderausstellung mittlerweile mehr als eine Millionen Menschen für Mathematik.

Beim Ausprobieren, Basteln und Knobeln geht es nicht um richtig oder falsch, sondern um Spielen und Erleben. Dr. Waltraut Liebl-Kopitzki, Leiterin des Amtes für Schulen, Bildung und Wissenschaft: "Rechnen müssen die kleinen und großen Besucher hier nur mit einem : ganz viel Spaß!"

Vorträge in der vhs Konstanz-Singen e. V. sowie ein Workshop für Lehrerinnen und Lehrer begleiten die Ausstellung und wollen die Faszination für Mathematik wecken. Schulklassen ab der dritten Klasse bis zur Oberstufe und andere neugierige Gruppen können sich beim Wissensbüro unter der unten angegebenen Adresse für betreute Führungen anmelden.

Begleitprogramm:

Montag, 30.03.2009, 19.30 - 21.00 Uhr
Vortrag "Faszination Mathematik"
Prof. Dr. Albrecht Beutelspacher
Wolkenstein-Saal, Kulturzentrum am Münster, Wessenbergstr. 43, Konstanz


Dienstag, 31.03.2009, 09.00 - 14.00 Uhr
Workshop für Lehrerinnen und Lehrer "Mathematische Experimente"
Prof. Dr. Albrecht Beutelspacher
Astoria-Saal, Vhs Konstanz-Singen e. V., Katzgasse 7, Konstanz


Freitag, 03.04.2009, 20.00 Uhr
Vortrag "Die Bedeutung antiker Mathematik für das moderne Weltbild"
Dr. Ottomar Neuss
Astoria-Saal, vhs Konstanz-Singen e. V., Katzgasse 7, Konstanz


Zeugnisse der Entwurzelung - Pierre Bourdieu in Algerien

18.01. - 01.03.2009

 

Eine Foto-Ausstellung in Zusammenarbeit mit dem Exzellenzcluster „Kulturelle Grundlagen von Integration" an der Universität Konstanz sowie dem Amt für Schulen, Bildung und Wissenschaft der Stadt Konstanz im „Jahr der Wissenschaft 2009" unter dem Motto „grenzenlos denken". 

Der Soziologe Pierre Bourdieu (1930-2002) ist einer der einflussreichsten Denker des 20. Jahrhunderts. Die Fotografien, die zwischen 1958 und 1964 entstanden, sind zum einen Zeugnisse eines von Widersprüchen zerrissenen Landes und belegen Bourdieus „Konversion" vom Philosophen zum Soziologen. Zum anderen legen sie den Grundstein für sein be­rühmtes Hauptwerk „Die feinen Unterschiede" (1979), einer Klassenanalyse moderner Gesellschaften, sowie für sein globalisierungskritisches Spätwerk „Das Elend der Welt" (1993).

Die Ausstellung im BildungsTURM im Kulturzentrum am Münster bezieht sich mit einem umfangreichen Be­gleitprogramm auf aktuelle Forschungsfragen des Exzellenzclusters „Kulturelle Grund­lagen von Integration" an der Universität Konstanz. 


"Mathematik und Kunst"

08.11. bis 30.11.2008

 

Auch im November 2008 gehörte der BildungsTURM der Mathematik. Anders jedoch als in der vorhergehenden Ausstellung „IMAGINARY - mit den Augen der Mathematik" vom Forschungsinstitut Oberwolfach im Schwarzwald, bei der der Fokus auf der algebraischen Geometrie lag, sind die Ausstellungsobjekte dieses Mal von einem Künstler gestaltet. Eugen Jost, 1950 in Zürich geboren und im  schweizerischen Thun lebend, hat sich von der Welt der Zahlen inspirieren lassen. Entstanden ist eine Vielzahl von Acryl-Arbeiten, von denen die 16 schönsten Blätter eines Kunstkalenders zum „Jahr der Mathematik 2008" in einem Begleitbuch und in der Ausstellung zu sehen sind. Sie sind der Kern des Projekts mit dem Namen „Mathematik im Kontext - Alles ist Zahl".

Ermöglicht wurde dieses Projekt durch die Initiative THINK ING. des Arbeitgeberverbands Gesamtmetall, einer Initiative für Ingenieurnachwuchs und Förderung der MINT-Bildung. Die didaktische Begleitung erfolgte durch die Universität Bayreuth.

In Konstanz wird dieses Konzept etwas erweitert und modifiziert durch eine zusätzliche Ausstellung mit thematisch auf Mathematik ausgerichteten Postern von Briefmarken.

 Die Arbeiten Eugen Josts tragen Titel wie „Hardys Taxi", „Pisa, Cambridge, Bern", „Ein Spaziergang mit Herrn Euler" - Titel, die auf den ersten Blick keinen Rückschluss auf den gemeinsamen Hintergrund, der Mathematik, zulassen. Die Bilder erzählen Geschichten, sie machen neugierig auf Personen und Inhalte. Mathematische Theorien sowie Problemstellungen und deren Lösungen sprechen nicht nur den Intellekt an, sondern auch Gefühle und ästhetisches Empfinden, vergleichbar mit künstlerischen Aktivitäten. Mathematiker sind - wie Dichter, Komponisten oder Maler - Schöpfer von Motiven, Strukturen und Mustern, die Jahrhunderte überdauern können. Anhand der Bilder kann man sich sowohl mit elementaren als auch anspruchsvolleren mathematischen Inhalten befassen; das gilt für Kinder, Jugendliche und Erwachsene.

 Jedes Bild wird von einem Text begleitet. Peter Baptist, Lehrstuhlinhaber für Mathematik und deren Didaktik an der Universität Bayreuth, liefert nicht nur eine Beschreibung, sondern geht auf das mathematische Umfeld der Bilder ein. Mathematik wird damit in einen Sinnzusammenhang gestellt. Aus praktischen Problemstellungen erwachsen mathematische Theorien und die Formeln. Die Ausstellung will zeigen, dass Mathematik schön und ansprechend ist und soll dazu ermutigen, sich mit Mathematik ohne Angst zu beschäftigen, auch wenn es schwierig ist.

 Der zweite Teil der Ausstellung nähert sich der Mathematik auf überraschende Weise. Heinz Klaus Strick, geboren 1945, studierte Mathematik und Physik an der Universität Köln. Der ehemalige Lehrer und Schulleiter unterrichtet seit 2007 an den Unis Essen und Wuppertal LehrerInnen und ist als Autor von Schulbüchern oder Beiträgen für wissenschaftliche Zeitschriften tätig. 

 Heinz Klaus Strick interessiert sich auch für Briefmarken. Jedes Jahr werden von den Postverwaltungen weltweit ungeheuere Mengen von Briefmarken herausgegeben. Ein nicht unbeträchtlicher Teil befasst sich mit Mathematikern oder mit mathematischen Motiven oder Symbolen. Mathematische Größen auf kleinen Briefmarken überraschen auf den ersten Blick, erlauben es jedoch, sich der Mathematik auf eine ganz andere Weise zu nähern. Seit 2005 bringt Heinz Klaus Strick jeden Monat ein Kalenderblatt heraus, das sich mit einem Mathematiker oder einer Gruppe von Mathematikern befasst. Entsprechend aufbereitet öffnen sie Jugendlichen und Erwachsenen durch ihre verständliche Sprache den Zugang zur Welt der Mathematik. Diese Kalenderblätter sind als Poster in der Ausstellung zu sehen. Seit Januar 2006 sind die Kalenderblätter unter www.spektrum.de der Zeitschrift „Spektrum der Wissenschaft" kostenlos abrufbar. Heinz Klaus Strick hat aus den Texten von 12 der aushängenden Poster einen Kalender 2009 zusammengestellt.


"IMAGINARY - mit den Augen der Mathematik"

01.10. bis 19.10.2008

 

Eine Ausstellung des Mathematischen Forschungsinstituts Oberwolfach in Kooperation mit dem Amt für Schulen, Bildung und Wissenschaft der Stadt Konstanz und der Universität Konstanz. 

Auf attraktive und verständliche Weise werden Visualisierungen, interaktive Installationen, Virtuelle Welten, 3D-Objekte und ihre theoretischen Hintergründe aus der algebraischen Geometrien, Differentialgeometrie und Singularitätentheorie präsentiert. Ein einzigartiges Wissenschaftserlebnis!

Im Jahr der Mathematik 2008 soll Neugier für die Schlüsseltechnologie Mathematik geweckt werden. Die Ausstellung IMAGINARY besucht über 10 deutsche Städte und ist didaktisch so aufgebaut, dass sie die BesucherInnen für Mathematik begeistert und neugierig auf die theoretischen Konzepte dahinter macht. Dies erfolgt über visuelle Eindrücke, Live-Interaktion, aber auch über Betreuung vor Ort, die Website, Medienarbeit (Gewinnspiel, Rätsel) und Führungen.

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an das Amt für Schulen, Bildung und Wissenschaft, Tel. 07531-900-907 oder bildungsturm@stadt.konstanz.de 

Im Rahmen dieser Ausstellung veranstaltete die Stadt Konstanz gemeinsam mit dem Mathematischen Forschungsinstitut Oberwolfach einen Mathematik-Kunst-Wettbewerb. Nähere Informationen zur Ausstellung finden Sie unter www.imaginary2008.de sowie www.jahr-der-mathematik.de.

Die GewinnerInnen der Plätze 1 - 3 für Konstanz sind wie folgt:

1. Platz: Benji Quenzer mit dem Bild "Federleicht"
2. Platz: Martina Schellhammer mit dem Bild "761 - das Monster vom Bodensee"
3. Platz: Rebecca Quenzer mit dem Bild "D-Mol" sowie Friedel Moser mit dem Bild "Das Atömchen"

Die GewinnerInnenbilder finden Sie unter www.imaginary2008.de/galerie_view.php?gal=36.


Werkbundsiedlung Wiesenfeld


Vom 05.07. bis 20.07.2008 fand im BildungsTURM im Kulturzentrum am Münster die Ausstellung "Werkbundsiedlung Wiesenfeld" statt. Hierbei handelte es sich um eine Ausstellung des Deutschen Werkbundes und des Architekturforums KonstanzKreuzlingen in Kooperation mit dem Amt für Schulen, Bildung und Wissenschaft der Stadt Konstanz.


Aus Anlass seines hundertjährigen Bestehens wurde vom renommierten Deutschen Werkbund eine neue, große Siedlung initiiert, um beispielhaft aufzuzeigen, wie zeitgemäßes Bauen im 21. Jahrhundert in der Stadt aussehen kann. Aufgrund dessen wurde ein internationaler Wettbewerb ausgelobt, um das Wiesenfeld-Gelände in München neu zu gestalten.

Da der Wettbewerb mit seinem Ergebnis und den Arbeiten der weiteren Preisträger einen bedeutenden Diskussionsbeitrag zur Baukultur darstellt, hat das Architekturforum KonstanzKreuzlingen die Ausstellung des Deutschen Werkbundes nach Konstanz geholt. Die Ausstellung umfasste die Pläne und Modelle der zwölf Preisträger sowie ein überarbeitetes Großmodell des 1. Preises.


Die Vernissage zur Ausstellung fand am 04.07.2008 um 18.30 Uhr im BildungsTURM des Kulturzentrums am Münster statt.

Im Rahmen dieser Ausstellung fand am 09. Juli um 19.30 Uhr im Wolkensteinsaal des Kulturzentrum am Münster eine Podiumsdiskussion über "Neue Wohnmodelle für die Stadt" mit Prof. Carl Fingerhuth, Mitglied der Jury und Hans-Rudolf Güdemann vom Deutschen Werkbund sowie den einheimischen Experten Prof. Frid Bühler, Ulrich Eppler und Heinz Theus statt.


Nähere Informationen zur Ausstellung erhalten Sie bei Herrn Andreas Rogg, Schaudt Architekten, Hafenstr. 10, 78462 Konstanz, Tel.: +49 (0)7531-22002.

 


 "Werkschau Architektur 2008"

08.05. -25.05.2008


Im Frühjahr dieses Jahres haben 43 Studentinnen und Studenten der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Gestaltung (HTWG) in Konstanz ihr Architekturstudium erfolgreich abgeschlossen. Ein Teil dieser Werke wurden vom 08.05. - 25.05.2008 im BildungsTURM im Kulturzentrum am Münster zusammen mit Semesterarbeiten ausgestellt und präsentiert.


Nähere Informationen zur Ausstellung erhalten Sie bei der HTWG Konstanz, Architekt Herbert Rapp.

Kontakt: hrapp@htwg-konstanz.de


 "Das Telefon als Geschichtenmaschine und sein Traum vom eigenen Museum"

23.01. - 30.01.2008

 

Einblicke in die telefoniehistorische Sammlung Schmidt und in Projekte der Studiengänge LiteraturKunstMedien (Prof. Dr. Albert Kümmel-Schnur), Kommunikationsdesign (Prof. Karin Kaiser) Information Engineering (Prof. Dr. Harald Reiter)

Die Ausstellung ist eine Kooperation zwischen der Hochschule für Technik,Wirtschaft und Gestaltung, der Universität Konstanz sowie der Stadt Konstanz/Amt für Schulen, Bildung und Wissenschaft und ist ein Beispiel für die vielfältige Kooperation zwischen den Hochschulen und der Stadt Konstanz auf dem Weg zur Stadt der Wissenschaft 

Nähere Informationen zur Ausstellung erhalten Sie bei der Universität Konstanz, Herrn Prof. Dr. Albert Kümmel-Schnur, Fachbereich Literaturwissenschaft

Kontakt: Albert.kuemmel@uni-konstanz.de


Die größte Maschine der Welt erzählt...
Das Telefon als Geschichtenmaschine stellt den gemeinsamen Mittelpunkt der Arbeiten aus drei Studiengängen dar. Aus verschiedenen Blickwinkeln betrachteten Studierende der Disziplinen Literatur-Kunst-Medien, Information Engineering und Kommunikationdesign die Sammlung von Hans-Dieter Schmidt. Der ehemalige Postangestelle sammelt seit über 20 Jahren Telefonapparate und besitzt mittlerweile eine umfassende Sammlung von Geräten seit Beginn der Telefonie in Deutschland bis Mitte der 1990er Jahre.


Unter der Leitung von Prof. Karin Kaiser, Prof. Dr. Albert Kümmel-Schnur und Prof. Dr. Harald Reiterer resultieren verschiedene Ergebnisse aus der Arbeit an und mit der Sammlung Schmidt. Es wurde eine Datenbank namens PhoneVis entwickelt, in der die aufgearbeiteten Recherchen der Literatur-Kunst-Medien-Studierenden erfasst wurden. Des weiteren entstand ein Dokumentarfilm über den Sammler Schmidt und eine Abschlussarbeit zu einem untersuchten Apparat. Die angehenden Kommunikationdesigner entwarfen Broschüren udn Websites, um Sponsoren für eine zukünftige Ausstellung der Sammlung zu werben.


Die Arbeiten aus dem Wintersemester 2006/07 und dem Sommersemester 2007 werden unter dem Titel "Das Telefon als Geschichtenmaschine und sein Traum vom eigenen Museum" in Kooperation mit dem Amt für Schulen, Bildung und Wissenschaft im BildungsTURM im Kulturzentrum am Münster in Konstanz vorgestellt.


Das fünfte und sechse Fachsemester Kommunikationsdesign gestaltet diese Präsentation. Es ist eine interessante Ausstellung entstanden, die sowohl Einblick in die Sammlung und die Person des Sammlers, als auch das Interesse und den Umgang der einzelnen Disziplinen mit diesen Phänomenen thematisiert.


Zusätzlich zu der Ausstellung finden an verschiedenen Terminen Vorträge unter dem Titel ART LUNCH bzw. ART BRUNCH statt, bei denen einzelne Arbeiten sowie die Sammlung detaillierter vorgestellt werden.

 


"Die Kunst - Der Künstler. Kunstbetrachtung und Erziehung zur Kunst"

04.10. - 04.11.2007 


Claus Dietrich Hentschel war von 1969 - 1996 als Kunsterzieher am Heinrich-Suso-Gymnasium Konstanz und als Fachberater beim Oberschulamt Freiburg tätig. In dieser Zeit wurden neben der Schularbeit viele Projekte mit Lehrern anderer Fachrichtungen und SchülerInnen verwirklicht (Theateraufführungen, Musicals, Schulfeste, Schulhausgestaltungen u.a.).

Die Kunstausstellung (2004) zum 400jährigen Schuljubiläum im Kulturzentrum am Münster zeigte, dass ungewöhnlich viele SchülerInnen des Heinrich-Suso-Gymnasiums Kunst studiert haben (s. Katalog „Kunstausstellung zum Schuljubiläum“) und sich in vielfältiger Weise künstlerisch betätigen.

Angeregt durch die Leiterin des Amtes für Schulen, Bildung und Wissenschaft Frau Dr.Waltraut Liebl-Kopitzki und unterstützt von der Schulleiterin Frau Ida Fend-Richter entwickelte sich ein Projekt, in dem eine Begegnung von SchülerInnen mit dem Künstler Hentschel (und nicht mit dem Lehrer) stattfinden sollte. So plant die Schule u.a. mit verschiedenen Altersstufen:

  • Künstler im Unterricht (Gespräche mit den SchülerInnen über ihre eigenen Arbeiten, kunstgeschichtliche Bezüge)
  • SchülerInnen arbeiten praktisch, angeregt durch Arbeiten des Künstlers
  • Kunstbetrachtungen, Diskussionen über Kunst, Techniken der Malerei in der Ausstellung
  • Auslegen von Schülerarbeiten in der Ausstellung


Biographie von Claus Dietrich Hentschel

  • 1937 in Berlin geboren, dort - unterbrochen von Kriegsereignissen - aufgewachsen, nachhaltig vom Spiel in den Ruinen beeindruckt und geprägt
  • 1956 - 1962 Studium an der Hochschule für bildende Künste Berlin. Zunächst vom ehemaligen Bauhauslehrer Fritz Kuhr formal geschult, dann bei dem Surrealisten Mac Zimmermann die andere – phantastische – Seite des Daseins entdeckt und entwickelt.
  • 1959 – 1962 Studium der Germanistik an der Freien Universität Berlin.
  • Seit 1962 als Maler und Lehrer in Berlin und Stuttgart und seit 1969 in Konstanz tätig.


Überlegungen zu den Bildern
Ausgehend von der abstrakten Malerei wendete sich Claus Dietrich Hentschel gegen Ende seiner Studienzeit wieder den Gegenständen zu; aber nicht, um sie im naturalistischen Sinn zu reproduzieren. Er sieht Gegenstände (‚Natur’) als Träger von Bedeutungen, die sie zwar objektiv nicht haben, aber in ihm auszulösen vermögen. Die Bedingungen dieses assoziativen Vorgangs, der sich in ähnlicher Weise wohl in jedem Menschen abspielt, sind seine Aufmerksamkeit und Empfindung, seine Geschichte und die Einwirkung der Gegenwart. Innere Bilder verbinden sich z. B. mit der Außenwelt über die Wahrnehmung von Geplantem und Gewachsenem, von Architektur und Landschaft, von Mensch und Mechanik – der Löwenzahn, der sich durch eine Asphaltdecke bohrt, versetzt ihn immer wieder in Erstaunen. Im Prozess des Machens versucht er, den subjektiven Eindruck mit Form und Farbe zu objektivieren und das entstehende Bild entzeitlicht, allgemeingültig werden zu lassen.Um die „neuen Bilder“ für den Betrachter einsichtig zu machen, benutzt Claus Dietrich Hentschel die illusionistischen Mittel der altmeisterlichen Malerei, d. h. der Bildaufbau geschieht in verschiedenen Schichten übereinandergelegter Farbe. Die moderne Acrylfarbe, die er z. Zt. benutzt, führt allerdings zu anderen farbigen Wirkungen als die Farben der alten Meister.Ebenso wird das Raum-Zeit-Kontinuum, das seit der Renaissance im Sinn des „realen“ Sehens in der Malerei bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts vorherrscht, durch verschiedene Perspektiven gebrochen.


"Hauptsache - Wofür der Mensch den Kopf hinhält"

15.09. - 30.09.2007


Der Kopf des Menschen ist heilig – in jeder Kultur. Er ist Hort des Geistes, dient der Eitelkeit, aber auch als Transportmittel. Und er will gut geschützt sein – gegen Sonne, Kälte, Unfälle und böse Dämonen. So hat jede Kultur ihre eigene „Kopf-Art“ entwickelt. In der Foto-Ausstellung „Hauptsache“ zeigt die Konstanzer Journalistin Hildegard Linßen, wofür der Mensch weltweit den Kopf hinhält. Auf ihren zahlreichen Reisen hat sie Bilder von Menschen mit Turbanen, Kalebassenhüten, kunstvollen Frisuren oder Helmen eingefangen, die den Betrachter mit auf einen Streifzug durch die weltweiten Kulturen nehmen.


Diese Ausstellung fand im Rahmen der "Interkulturellen Woche 2007" in Zusammenarbeit mit der Integrationsbeauftragten der Stadt Konstanz statt.


Kontakt:
Hildegard Linßen
SÜDKURIER Medienhaus GmbH
Tel. +49(0)7531 999-1281

"Real Virtual Art" - Ein Kunst-am-Bauprojekt"

01.07. - 08.07.2007


Auszug aus dem Elfenbeinturm

Erfolgreiche Kooperation zwischen dem Studiengang Literatur-Kunst-Medien und dem Amt für Schulen, Bildung und Wissenschaft der Stadt Konstanz


Am 27. Juni war es soweit. Sieben Studierende des Studiengangs Literatur-Kunst-Medien wagten den Umzug vom  Elfenbeinturm auf dem Gießberg in den BildungsTURM in der Stadtmitte. Für einige Tage tauschten sie Bibliothek und Schreibtisch gegen Bohrmaschine, Malerpinsel, Rechner und schier endlose Meter Kabel, um anstelle von Hausarbeiten eine Ausstellung zu erarbeiten, die vom 01. Juli bis zum 8. Juli zu sehen war.

Der Transfer ist in doppelter Hinsicht ungewöhnlich: einerseits zeigt er, wie die an Universitäten normalerweise geleistete Theoriearbeit unmittelbar praktisch und in dieser Form sogar populär werden kann. Im Rückblick betonen alle Beteiligten ihre Zufriedenheit mit dem Experiment. Die große Mehrheit der Besuchenden artikulierte Begeisterung für die Ausstellung und die Leistung der Studierenden. Die Studierenden lobten die intensive Praxiserfahrung bei Konzeption, Organisation und Durchführung einer Ausstellung, die in deutlichem Kontrast zu ihrem textfixierten Studienalltag stand. Die Leiterin des Amt für Schulen, Bildung und Wissenschaft der Stadt Konstanz, Dr. Waltraut Liebl-Kopitzki, zeigte sich angetan von den Möglichkeiten einer auf dem Einsatz neuer Medien basierenden Ausstellung. Ermöglicht wurde die Ausstellung sowohl durch die Unterstützung, die das Projekt durch die Universität erhielt als auch die großzügigen Spenden und Leihgaben verschiedener Sponsoren der Stadt.

Auf diese Unterstützung war das Projekt auch angewiesen, denn die technischen Anforderungen waren vielfältig, um eine Ausstellung zu realisieren, die interaktiv, also im Modus aktiver Mitwirkung, den Besuchenden reale und virtuelle Welten ineinander übersetzen sollte. Ausgangspunkt war die virtuelle Bibliothek, die der tschechische Informationswissenschaftler Daniel Riha im Rahmen eines Kunst-am-Bau-Projektes anlässlich der Erweiterung der Universitätsbibliothek geschaffen hat. Diese Welt kann jeder erleben, der sich den kostenlosen Active-Worlds-Browser, ein kleines Programm zur Darstellung dreidimensionaler virtueller Umgebungen, aus dem Internet herunterlädt (http://www.activeworlds.com/edu/awedu.asp) und unter den angebotenen Welten die Welt „KONSTANZ“ auswählt. In dieser virtuellen Umgebung angekommen, verwandelt sich der Internetnutzer in ein kleines virtuelles Püppchen, einen sogenannten ‚Avatar’: mit Hawaihemd und Strohhut bekleidet, kann sie oder er sich auf Erkundungstour durch dieses unbekannte Universum begeben. Die Welt KONSTANZ ist eine grüne, von bunt bemalten Betongebäuden, die denen der Universität zum Verwechseln ähnlich sehen, bebaute Insel, die ein großes Gewässer umgibt, das an den Bodensee denken lässt, aber doch mit mancherlei Überraschungen aufwartet. So gibt es etwa eine ganz pazifisch wirkende Strandbar, an der man sich ein virtuelles Bier schmecken lassen kann. Hinter einer Düne lädt ein Schilderwald zur Arbeit mit elektronischen Zeitschriften ein. Hier zeigen sich die Stärken der dritten Dimension im digitalen Medium: in ganz ungewohnter Form kann man sich räumlich durch eine Vielzahl nach Fachgebieten sortierte Webseiten bewegen, ohne den Arbeitsfluss durch fortwährendes Öffnen und Schließen von Fenstern unterbrechen zu müssen.

Die Ausstellung machte den Besuchenden das Angebot, in realräumlicher Umgebung zu erfahren, was sich sonst nur am Bildschirm erleben lässt. Nach dem Modell „Computerspiel“ waren die drei Stockwerke des BildungsTURMS als ‚Level’ gestaltet, Ebenen steigender Schwierigkeitsgrade für den Spielenden. Auf der untersten Ebene gab eine Website Auskunft über die Geschichte des Projekts (www.virtuallibrary.de). Wer virtuelle Welten begehen will, muss sich einloggen. Die nächste Hürde stellte deshalb der ‚Login Level’ dar, wo dem Besuchenden dasselbe wie dem Netznutzer widerfuhr: sie oder er wurde mit einem Hawaihemd bekleidet und konnte erst nach einem intensiven Training der etwas sperrigen Motorik von Avataren eine Treppe zur ‚Bibliotheksebene’ hinaufsteigen. Die Bibliotheksebene bot dem Besuchenden die Möglichkeit, nun am Bildschirm das im Realraum Erprobte umzusetzen. Im obersten Stockwerk schließlich befand sich der sogenannte ‚Sky Level’, ein Raum, der mit schrill grünem Kunstrasen ausgelegt und mit pinkfarbenen Möbeln ausgestattet war. Dieser Raum diente ganz der Reflexion des Gesehenen. An jedem Tag wurde an diesem Ort ein Mittagessen für Kunstbegeisterte serviert, ein „Art Lunch“. Zu einer kostenlosen Mahlzeit, die das Café Wessenberg gestiftet hatte, konnte man mit Experten aus Wissenschaft und Wirtschaft über Aspekte virtueller Kunst diskutieren. Das Art Lunch war immer gut besucht – bis zu 60 Personen trafen sich zum gemeinsamen Essen und Diskutieren.


Projektwebpage: http://www.virtuallibrary.de/

Kontakt:  
Universität Konstanz
Fachbereich Literaturwissenschaft
Juniorprofessur Digitale Medien / Digitale Kunst
Prof. Dr. Albert Kümmel-Schnurr
Tel. +49(0)7531 88-5101


„Architekturpreis Beton 05“

23.03. - 29.04.2007

 

Am 22. März um 19.00 Uhr hielt Christoph Gantenbein in der Aula der HTWG Konstanz den Eröffnungsvortrag zu der Ausstellung „Architekturpreis Beton 05“. Danach wurde die Ausstellung im Kulturzentrum Konstanz eröffnet. Die Ausstellung informierte anhand von Fotos, Plänen und kurzen Texterläuterungen über die prämierten Objekte und konnte bis zum 29. April im BildungsTURM in Konstanz besichtigt werden.

Der Preisträger des Architekturpreises Beton ist der Architekt Christian Kerez. Der Preis wurde ihm für das Mehrfamilienhaus an der Forsterstrasse in Zürich verliehen. Bei diesem Projekt wurde, gemäß Laudatio der Jury, «ein ausgeprägtes Raumkonzept im Zusammenspiel mit einer innovativen Tragkonstruktion entwickelt». Wenige Sichtbetonwände definieren kontinuierlich fließende Räume. Mittels Vorspannung bilden Decken- und Wandscheiben als Gesamtes ein Raumtragwerk. Die ungewohnte Scheiben-Platten-Konstruktion wurde architektonisch meisterhaft umgesetzt.
Auszeichnungen wurden drei Bauten zugesprochen, welche das innovative Entwicklungspotential im Betonbau aufzeigen. Bei diesen Projekten sticht vor allem heraus, dass die Oberflächen der Aussenwände in den architektonischen Entwurf einbezogen wurden. Der Anbau von Christ & Gantenbein wird als «Versteinerung eines Gartenhauses» präsentiert. Der bescheidene Ausdruck wurde durch die Schalung mit Welleternit-Platten erreicht. Das Schaulager von Herzog & de Meuron, ein zugänglicher Aufbewahrungsort zeitgenössischer Kunst, wirkt als aus dem Boden gestampfte, lehmige Urhütte und als mächtiger Tresor zugleich. Die schweren Aussenmauern wurden schichtweise aufgetragen und deren oberste Schicht aufgekratzt. Miller & Maranta gliedern ihre Erweiterung der Villa Garbald in Castasegna in die Umfassungsmauern der Anlage ein. Der Ausdruck der unregelmässig verputzen Mauern wird zum Vorbild für die Fassade. Der einfach geschalte Beton enthält Kies aus dem Tal, welcher durch die Behandlung mit Höchstwasserdruck zum Vorschein gebracht wurde.

Der Architekturpreis Beton, eine Auszeichnung der cemsuisse, des Verbandes der Schweizerischen Cementindustrie, wurde dieses Jahr zum achten Mal verliehen. Alle vier Jahre werden mit diesem Preis Bauten mit architektonisch vorbildlicher Betonanwendung hervorgehoben. Die Preissumme beträgt Fr. 50000. — und kann auf mehrere Preisträger aufgeteilt werden.

Kontakt:
Hochschule für Technik, Wirtschaft und Gestaltung Konstanz
Fakultät Architektur und Gestaltung
Dipl.-Ing. Christopher Edler
Tel. +49(0)7531 206-393

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