Im BildungsTURM finden interessante Veranstaltungen zu vielfältigen Themen statt. Hier stellen wir Ihnen vergangene Veranstaltungen vor.
"Ich packe meinen Koffer"
18.04.2012 - 13.05.2012
Die interaktive Ausstellung "Ich packe meinen Koffer" beinhaltete zwölf Themenkoffer, die jeweils eine Forderung der Studie " Zukunftsfähiges Deutschland" symbolisieren. Jeder Koffer der Ausstellung stellt eine konkrete Handlungsoption für einzelne Menschen, Gruppen der Gesellschaft oder die Politik dar. Wie bei dem bekannten Partyspiel „Ich packe meinen Koffer" ist die Summe der Inhalte entscheidend, da nur so die verschiedenen Herausforderungen für eine nachhaltige Entwicklung in ihrem Zusammenhang erkennbar werden.
Mit ihren interaktive Exponate eröffnete die Ausstellung die Möglichkeit, neue Zugänge zu bekannten Fragen zu finden und neue Sichtweisen zu entwickeln. So konnten die Besucher mit Solarspielzeug experimentieren, auf einer Kugelbahn dem Markt symbolisch Regeln geben, ihren ökologischen Fußabdruck ausrechnen oder einen Luftballon der Wachstumsfalle entziehen.
Gesamtausstellung der Fachbereiche "Bildende Kunst" des IBC
01.04.2012 - 15.04.2012
Dem Fachbereichsleiter für die Bildende Kunst des Internationalen Bodenseeclubs (IBC), Christian Trepulka, gelang es, den schon lange gehegten Wunsch einer gemeinsamen Ausstellung von Künstlern aller vier Regionalclubs in die Tat umzusetzen. Ziel der Ausstellung sollte es einerseits sein, einmal im Jahr Künstlern aus allen Regionalclubs die Möglichkeit zu geben, ihre Werke einem größeren Publikum gemeinsam zu präsentieren, andererseits sollte der Aspekt des grenzübergreifenden, internationalen des Bodenseeclubs zum Tragen kommen.
Mit der Ausstellung im BildungsTURM des Kulturzentrums am Münster startete der Fachbereich des IBC diesen Zyklus. Turnusmäßig soll diese Ausstellung dann jährlich bei einem anderen Regionalclub stattfinden.
architekturbild. Europäischer Architekturfotografie-Preis 2011
21.12.2011 - 29.1.2012
In seiner Jahresausstellung zeigte das Architekturforum KonstanzKreuzlingen in Kooperation mit architekturbild e.V. Stuttgart die ausgezeichneten Arbeiten des Europäischen Architekturfotografie-Preises 2011. Der Preis wird seit 1995 alle zwei Jahre ausgeschrieben und vergeben, seit 2008 in Kooperation mit dem Deutschen Architekturmuseum in Frankfurt am Main.
Beim Themaprojekt "Sich ein Bild machen von: Konstanz-Kreuzlingen-Dazwischen" konnte sich jeder beteiligen und Fotos einreichen. Die Ergebnisse des Fotografie-Projekts wurden in der Finissage der Ausstellung vorgestellt.
MiniMathematikum im BildungsTURM
16.10. - 4.12.2011
Die mathematische Mitmach-Ausstellung für 4- bis 8-jährige Kinder des Mathematikums Gießen machte in vielfältiger Weise die Grundthemen der Mathematik - „Zahlen", „Formen" und „Muster" - erfahrbar. In ähnlichen Exponaten wie im Mathematikum Gießen, dem ersten mathematischen Mitmachmuseum der Welt, können die Kinder hier mit Freude am Ausprobieren, Basteln, Knobeln und Experimentieren Mathematik einmal anders erleben!
Am Knobeltisch konnten die Kinder zum Beispiel versuchen, aus mehreren Teilen geometrische Grundformen zusammenzubauen oder bunt gefärbte Quadrate richtig anzuordnen. Sie konnten Formen erfassen, sich im Spiegelhäuschen unendlich oft von allen Seiten sehen oder erstaunt feststellen, dass der direkte Weg nicht immer der schnellste ist.
Die vertauschten Götter - Religionswechsel im gegenwärtigen Indien
25.9. - 9.10.2011
Die Ausstellung stand im Mittelpunkt der Indienwochen und stellte das Phänomen der Konversion - den Wechsel zu einer anderen Religion - im gegenwärtigen Indien vor. Sie thematisierte, weshalb Menschen ihre Religion wechseln, welche Auswirkungen dies für sie und für die Gesellschaft hat und wie der Wechsel vollzogen wird. Die wichtigsten Religionen Indiens - Hinduismus, Islam, Christentum -, aber auch die Religionen der kaum bekannten Adivasis (der Ureinwohner) wurden behandelt.
Im Rahmen der begleitenden Veranstaltungsreihe wurden Literaturabende mit indischer Musik und indischem Tanz veranstaltet. Informationen über die alten Traditionen der Adivasi und die damit einhergehende kulturelle und religiöse Vielfalt wurden ebenso dargeboten wie eine Multimediashow mit Fotos und Musik, ein Bollywood-Workshop und Führungen durch die Ausstellung. In einem dreitägigen Seminar, das die Indienwochen abschloss, standen Politik, Geschichte und Wirtschaft Indiens im Zentrum der Diskussion.
Von Melonen und Citrullen - Botanische Bücher der Suso-Bibliothek und Malerei von Sonia Steidle
9.6. - 24.7.2011
Das Amt für Schulen, Bildung und Wissenschaft und das Museum Reichenau zeigten in der gemeinsamen Ausstellung historische botanische Bücher der Konstanzer Suso-Bibliothek und Malerei der Künstlerin Sonia Steidle.
Kräuter- und Pflanzenbücher des 15. und 16. Jahrhunderts gehören zu den Kostbarkeiten der Jesuitenbibliothek des Suso-Gymnasiums. Die frühen botanischen Werke enthielten das Wissen antiker Ärzte und immer naturgetreuer werdende Illustrationen. Neben diesen bibliophilen Kostbarkeiten waren Bilder von Sonia Steidle zu sehen. Die frei schaffende Künstlerin zeichnet seit vielen Jahren die Naturformen in der Suso-Bibliothek. Im Pflanzenreich liegt der Ursprung ihrer Malerei.
Zur Ausstellung ist ein reich bebildeter Katalog erhältlich.
Werkschau Architektur 2011
12.5. - 29.5.2011
In ihrer Jahresausstellung zeigte die Fakultät "Architektur und Gestaltung" der HTWG Hochschule Konstanz Technik, Wirtschaft und Gestaltung die besten Studienarbeiten aus den verschiedenen Lehrgebieten.
Ausstellung "Wir bauen es wieder auf! Brände in der Konstanzer Altstadt" 29.3. - 30.4.2011
Der Brand vom 23. Dezember 2010 hinterließ eine große Leere am Obermarkt und beschäftigte viele Menschen in der Stadt. Das Amt für Schulen, Bildung und Wissenschaft nahm das große öffentliche Interesse in Kooperation mit dem städtischen Baudezernat sowie dem Architekturforum Konstanz Kreuzlingen zum Anlass für eine Ausstellung im BildungsTURM.
Neben einer Dokumentation des Falls am Obermarkt zeigte die Ausstellung weitere ausgewählte historische Brände in der Konstanzer Altstadt und die damals gefundenen Lösungen, die das Stadtbild noch heute prägen. Die laufende Baudokumentation und die Vorarbeiten für den Wiederaufbau brachten es mit sich, dass es sich nicht um eine abgeschlossene, sondern um eine Ausstellung mit Werkstatt-Charakter handelte, die während ihrer Laufzeit nach und nach durch weitere Informationen ergänzt wurde.
Begleitende Vorträge und Führungen sowie ein Werkstattgespräch mit Architekten, Stadtplanern und Denkmalpflegern boten Raum für Diskussionen über den Wiederaufbau der Gebäude in der Hussen- und Kanzleistraße.
Internetparcours für Kids
Vom 21. bis 25.02.2011 veranstaltete das Kreismedienzentrum Konstanz in Kooperation mit dem Amt für Schulen, Bildung und Wissenschaft der Stadt Konstanz, CampusTV von der Universität Konstanz und der Initiative Kindermedienland des Landes Baden-Württemberg einen Internetparcours für Kinder.
Heutzutage machen viele Kinder schon im frühen Alter erste Erfahrungen mit dem Internet. Wie selbstverständlich scheinen sie in die Internetwelt hineinzuwachsen - und doch brauchen sie dabei die Unterstützung und den Schutz der Erwachsenen, von Eltern und Schule. Darauf zielte auch der Internetparcours im BildungsTURM, mit dem die Projektpartner einen Beitrag zum präventiven Kindermedienschutz leisten wollen. Das Ziel: Förderung der Medienkompetenz der Kinder und ihrer Eltern.
Mit speziellen Nachmittagsangeboten wurden die Grundschulkinder mit ihren Eltern oder Großeltern zum Besuch des Internetparcours eingeladen und konnten gemeinsam gemeinsam kleinere Medienprojekte gestalten. Angeboten wurden die kostenlosen Workshops „Geocaching für Familien", „Trickfilm programmieren mit Scratch", „Digitales Bilderbuch erstellen", „Skypen, E-Mailen oder Chatten mit Oma und Opa".
Ausstellung "Mein schönstes Haus - Mein liebster Ort"
Vom 23. Dezember 2010 bis 21. Januar 2011 zeigte das Architekturforum Konstanz Kreuzlingen in seiner Jahresausstellung eine Auswahl von rund 40 Objekten aus der näheren Umgebung, die von den Einsendern als ihr "Schönstes Haus" oder ihr "Liebster Ort" ausgewählt, fotografiert und mit einer kurzen Begründung eingereicht wurden.
Die Besucher der Ausstellung konnten auf einem Fragebogen ihre Meinung zu den gezeigten Gebäuden oder Plätzen äußern und ihre Gedanken den Ausstellungspaneelen hinzufügen. Das im Laufe der Zeit wachsende "Meinungsbild" der Besucher wurde so mit zum Bestandteil der Ausstellung.
Ausstellung "Physik on Tour" vom 18.11. - 19.12.2010
Die interaktive Ausstellung bot auf unterhaltsame und lehrreiche Weise 21 interessante Experimente aus den Bereichen Optik, Akustik und Mechanik. Sie spricht einerseits Kinder etwa ab dem 9. Lebensjahr an, die Neugier und Freude am eigenen Tun entwickeln möchten, andererseits aber auch Jugendliche und Erwachsene, die sich schon mit etwas komplexeren naturwissenschaftlichen Fragestellungen beschäftigen möchten.
So konnten die Besucher beispielsweise live die Entstehung einer Sinuskurve verfolgen, der Schallverzögerung in einem 34 Meter langen Rohr lauschen oder in einer begehbaren „Camera obscura" sehen, wie die Welt Kopf steht.
Initiator und Eigentümer der Wanderausstellung ist der Förderverein Science & Technologie e.V. aus Freiburg im Breisgau. Der Verein verfolgt das Ziel, Interesse für Naturwissenschaft und Technik in großer Breite zu wecken, indem er diese Disziplinen in spannender Weise zugänglich macht.
Bei der Eröffnung am 17.11.2010 sorgte der „Macher" der Ausstellung, Dr. Klaus Wiebel, mit seiner Physik-Show „Röhrende Röhren und andere akustische Späße" für spannende Unterhaltung.
Bilder vom Besuch der Konstanzer Geschwister-Scholl-Schule finden Sie hier.
Ausstellung "Falling Into Place" vom 31.7. - 12.9.2010
Der Kunstverein Konstanz e.V. ist zu Gast im BildungsTURM - eine räumlich günstige Konstellation, um die Begegnung zweiter Künstlerinnen, Vera Lossau und Maren Maurer, zu inszenieren. Die in Düsseldorf lebenden Künstlerinnen untersuchen in ihrer Ausstellung "Falling Into Place" die Verbindung von Zufall und Fügung, in dem sie mögliche Wahrnehmungen dieses Spannungsverhältnisses in einem kreativen Prozess überführen.
Performative Bewegtheit wird dem Statisch-Gesetzten von Skulpturen kontrastiert bis hin zur Fusion beider Gattungen. Beide Künstlerinnen kooperieren in diesem Grenzbereich mit eigens für die Ausstellung realisierten Arbeiten, die unterschiedliche Medien, wie Videos, Skulpturen und Zeichnungen integrieren. Vera Lossau und Maren Maurer haben an der Kunstakademie Düsseldorf bei Rita McBride studiert.
Vernissage: 30.07.2010, 19.00 Uhr, Einführung Dr. Dolores Claros-Salinas
Ausstellung "Beyerle Alt Achtzig" vom 12.06. - 18.07.2010
Der Kunstverein Konstanz zeigte zum achzigsten Geburtstag von Burkhart Beyerle Arbeiten des Künstlers. Die Vernissage fand mit dem niederländischen Kunsthistoriker Ron Manheim (Kleve) am 11.06.2010 statt.
Burkhart Beyerle, der Möbelschreinerei gelernt und Architektur studiert hat, wird in diesem Jahr achtzig. Aus diesem Anlass zeigte der Kunstverein Konstanz einen Überblick über seine Arbeitsgebiete, von den bisher vor allem sein Holzschnittwerk bekannt ist, aber auch sein Corpus von Pflanzenzeichnungen, die als Nebenprodukt seiner Mitarbeit an botanischer Artenkartierung am Wuchsort entstanden sind. In der Konstanzer Ausstellung hatte seine Arbeit am Thema der Landschaft dominiert, mit der er sich in den Medien von Zeichnung, Malerei und Plastik befasst. Anliegen des Künstlers ist es, seine Gegenposition zur oft gepflegten Ideologie der Einheitlichkeit zu zeigen: "Jede Arbeit soll ihren individuellen Charakter für sich besthen können. Geplante Stileinheitlichkeit ist dumm, ob sie nun erwartet oder gefordert wird. Wenn die Ausstellung zeigen kann, dass es im Ästhetischen immer nur fallweise um eine Lösung ghet, könnte sie lehrreich sein."
Nähere Informationen unter:
Ausstellung "Werkschau Architektur 2010 - Jahresausstellung Studiengänge Architektur" vom 06.05. - 23.05.2010
Alle Jahre wieder im schönen Monat Mai, kurz bevor die Sonne am höchsten am Himmel steht, zeigen die Studiengänge Architektur die besten Arbeiten aus den zurückliegenden beiden Semestern.
Auf den 4 Ebenen des BildungsTURMES im Kulturzentrum am Münster geben die Studierenden und die Lehrenden aller Bachelor- und Mastersemester der Öffentlichkeit und sich selbst Auskunft über den Stand der Architektenausbildung. Die Werkschau 2010 bietet wieder die Möglichkeit, sich ein breites Bild über aktuelle Themengebiete der Architektur und des Städtebaus zu machen, unverbrauchte gestalterische Ansätze kennenzulernen und konstruktive Lösungen in Augenschein zu nehmen, die sich vielleicht in wenigen Jahren im gebauten Alltag wieder finden werden um uns zu weiteren Diskussionen anzuregen, zu erfreuen und nachhaltig zu nützen.
Multimediale Ausstellung "Jugend formt Kultur" vom 25.02. - 05.03.2010 im BildungsTURM im Kulturzentrum am Münster
Rund 150 Schülerinnen und Schüler, insgesamt 10 Klassen der Stufen 3-10 aus 3 Konstanzer Schulen, haben sich beim Projekt „Jugend formt Kultur" kreativ gezeigt und der multimedialen Ausstellung im BildungsTURM im Kulturzentrum am Münster ein Gesicht gegeben. Der Grundgedanke, Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit zu geben, ihre multimedialen Produktionen der Öffentlichkeit zu präsentieren und den Kontakt mit dem Betrachter zu suchen, ist das Leitmotiv dieser besonderen Ausstellung im BildungsTURM.
„Was wir von Jugendlichen mitbekommen, ist doch nur ein Teil ihrer Realität. Kreative Möglichkeiten, seiner eigenen Meinung Ausdruck zu verleihen, sollten fester Bestandteil im kulturellen Austausch sein" meint Medienpädagoge Christian Gust (mediale-kn.de), der die Ausstellung initiiert und die einzelnen Projekte an den Schulen durchgeführt hat. Dr. Waltraut Liebl-Kopitzki, Leiterin des Amtes für Schulen, Bildung und Wissenschaft der Stadt Konstanz unterstützte diesen Grundgedanken und beteiligte sich an der Realiserung der Ausstellung im BildungsTURM.
Mit modernen 5.1. Dolby-Surround Audiotechniken, Videoinstallationen und einer raumfüllenden Fotoausstellung haben sich die SchülerInnen des Schulverbunds der Geschwister-Scholl-Schule, des Schulverbunds Zoffingen und der Berchenschule das letzte halbe Jahr beschäftigt. Hierbei wurden Themen wie Gewaltformen im alltäglichen Sprachgebrauch, Selbstdarstellung im Internet und fotografische Eindrücke eines Stadtteils aufgegriffen. Durch die engagierte Unterstützung von Gerd Egle und Thorsten Rees des Kreismedienzentrums Konstanz wurde es möglich, die vielen SchülerInnen mit technischem Gerät auszustatten.
An jedem Tag der Ausstellung werden verschiedene Workshops stattfinden, so z.B. zum Hip-Hop Videoclip, Schülern lernen von Studenten, Erstellung von Hip Hop Beats oder Filmclips in 3D Filmen (Machinima). Schulklassen können nach Anmeldung durch die Ausstellung geführt werden. Alle Informationen zur Ausstellung und den Workshops finden Sie unter www.jfk-kn.de.
Ausstellung "Moderne Architektur im Historischen Kontext" vom 14.01. - 29.01.2010 im BildungsTURM im Kulturzentrum am Münster
Gezeigt wurde im BildungsTURM die Jahresausstellung 2010 des Architekturforums KonstanzKreuzlingen.
Das Architekturforum KonstanzKreuzlingen stellte die Baukultur der Region Hegau-Thurgau-Bodensee in den Mittelpunkt seiner Aktivitäten. Sechs Architekturbüros aus Deutschland und der Schweiz dokumentierten anhand eigener Projekte beidseits der Grenze, dass die Auseinandersetzung mit historischen Gebäuden in unmittelbarer Nachbarschaft für moderne Architektur kein Widerspruch sein muss und zu hervorragenden Ergebnissen führen kann.
Der Dialog von alt und neu macht Nutzungen möglich, wie sie nach heutigen Standards notwendig sind und spannt gleichzeitig den Bogen in die Vergangenheit, weil Kunstfertigkeit und Handwerk aus früheren Epochen wahrnehmbar bleibt.
Ausstellung "Als die Bücher in der Wiege lagen - Von den Anfängen des Buchdrucks" vom 24.10. - 13.12.2009
Während auf der Frankfurter Buchmesse Lizenzen für elektronische Bücher gehandelt werden, schlägt das Amt für Schulen, Bildung und Wissenschaft das spannende Kapitel der Ursprünge der Buchdruckerkunst auf. Inkunabeln oder Wiegendrucke werden jene Bücher genannt, die vor 1500 erschienen sind: mit beweglichen Lettern gesetzt, in geringer Auflage gedruckt und anschließend meist reichhaltig verziert. „Dieses herausragende Ausstellungsprojekt konnte nur gelingen, weil im Jahr der Wissenschaft mit der Suso-Bibliothek, dem Rosgartenmuseum, der Wessenberg-Bibliothek, dem Stadtarchiv und der Bibliothek der Universität Konstanz alle Konstanzer Archive eng zusammen arbeiten", freut sich Waltraut Liebl-Kopitzki, Leiterin des Amtes für Schulen, Bildung und Wissenschaft.
Hochwertige Dokumentation
Neben den Ausstellungsstücken der Konstanzer Einrichtungen gibt es auch einige Leihgaben aus anderen Bibliotheken zu sehen. Die Ausstellung wird außerdem durch einen hochwertigen Katalog dokumentiert. Petra Hätscher, Leiterin der Bibliothek der Universität Konstanz: „Etwas vergleichbares bekommen Sie auf dem aktuellen Buchmarkt nicht mehr - wir haben einen nachhaltigen Mehrwert geschaffen!" Die Ausstellung war zudem der Beitrag der Universität Konstanz zur bundesweiten Aktionswoche „Deutschland liest. Treffpunkt Bibliothek", die vom 6. bis 13. November stattfand.
Zur Ausstellung "Als die Bücher in der Wiege lagen" ist ein Ausstellungskatalog erschienen. Diesen können Sie beim Amt für Schulen, Bildung und Wissenschaft unter der Nummer +49 (0)7531 900-907 oder per Mail unter bildungsturm@stadt.konstanz.de käuflich (Kaufpreis 8,- € zzgl. 2,- € Versandkosten) erwerben.
Ausstellung "Life Sciences - Bilder des Lebens" vom 29.08. - 11.10.2009
Auf insgesamt drei Etagen und in unterschiedliche Themenschwerpunkte unterteilt gehen Jung und Alt, Schüler, Lehrer sowie Erwachsene den zahlreichen Facetten der Lebenswissenschaften auf die Spur und lernen Anwendungsmöglichkeiten und Potentiale moderner Biowissenschaften kennen. Wissenschaftler der Universität Konstanz präsentieren interessante Modelle und geben Einblicke in die Welt der Chemischen Biologie, während Fotografien der Meisterschüler Margret Hoppe und Björn Siebert (Meisterschule Timm Rautert) die Life Sciences und ihre Akteure „bei der Arbeit" veranschaulichen. Die mehrwöchige Ausstellung vermittelt dabei nicht nur Wissen, sondern macht auch sinnlich erlebbar, was sich hinter dem Begriff „Life Sciences" verbirgt. So können die Besucher zum Beispiel anhand von Duftproben spielerisch erkunden und testen, ob sie einen guten Riecher haben.
Teil der Ausstellung im BildungsTURM ist die Wanderausstellung der Landesgesellschaft BIOPRO Baden-Württemberg. Unter dem Titel "Biotech-Forschung in Baden-Württemberg: Im Dienste des Menschen", wird anhand von insgesamt 15 Exponaten exemplarisch gezeigt, welchen Beitrag innovative Hochtechnologien wie die Biotechnologie und die Lebenswissenschaften für die Gesundheit der Menschen leisten können. Die Themenpalette reicht von Arzneimittelentwicklung, Bioenergie, regenerativer Medizin und Umweltschutz bis hin zur Kunststoffentwicklung aus nachwachsenden Rohstoffen. Einminütige Kurzfilme führen verständlich in das Thema der einzelnen Exponate ein und erklären die wissenschaftlichen Hintergründe sowie das Anwendungspotential im Gesundheitsbereich. Plastische Modelle und Begleitmaterial vertiefen das dargebotene Wissen. Die BIOPRO-Ausstellung veranschaulicht unter anderem die bahnbrechende Forschung nach einem Impfstoff gegen Alzheimer an der Universität Konstanz oder aber auch ein weltweit neuartiges Testgerät der Stockacher ESE GmbH zur minutenschellen Erkennung von krankheitserregenden Bakterien und Infektionen.
„Life Sciences" aus verschiedenen Blickwinkeln: Begleitend zur Ausstellung klären vom 01. September bis zum 08. Oktober 2009 jeweils dienstags und donnerstags mehrere Forscher der Universität Konstanz über neueste Forschungsergebnisse auf dem Gebiet der Lebenswissenschaften auf und zeigen Schnittpunkte und Verbindungen mit anderen Disziplinen auf - von der Mathematik bis zur Medienwissenschaft, von der Biochemie bis zur Literatur!
Verdeutlicht wird unter anderem, wie mithilfe der Mathematik genaustens vorhergesagt werden kann, wann und wie oft ein neues Medikament eingenommen werden muss, um eine maximale Wirkung zu erzielen. Ein weiterer Vortrag widmet sich beispielsweise der Erzeugung virtueller Landschaften im Computer.
Weitere Infos zum Vortragsprogramm finden Sie in folgendem Flyer:
"Werkschau Architektur 2009" Jahresausstellung der Studiengänge Architektur der Hochschule Konstanz Technik, Wirtschaft und Gestaltung vom 14.05. - 31.05.2009
Die Fakultät Architektur und Gestaltung - Studiengang Architektur - der Hochschule Konstanz Technik, Wirtschaft und Gestaltung präsentierte die besten Studienarbeiten aus den verschiedenen Lehrgebieten. Die Ausstellung zeigte einen Querschnitt von Studentenarbeiten mit guter Architektur im öffentlichen Raum. Sie sollte zu Diskussionen anregen und helfen, in der Bevölkerung Barrieren abzubauen und somit eine bessere Akzeptanz zeitgenössischer Architektur zu bewirken.
Vom 29.04. bis 28.06.2009 wurde die Ausstellung "69-96 Kreativität oder Krawall? Linksalternatives Leben in Konstanz" im Richental-Saal im Kulturzentrum am Münster gezeigt.
In den vergangenen Jahren wurden sie zum Ausgangspunkt emotionsgeladener Debatten über das Selbstverständnis der Bundesrepublik - die 68er.
Im Zuge der Universitätsgründung kam die Neue Linke damals auch an den Bodensee. Mittlerweile zum Gegenstand zeithistorischer Forschung geworden, werfen sie Fragen auf: Welche Reaktionen löste das linksalternative Milieu in der traditionsreichen Bodenseestadt aus? Wie organisierten sich die linken Gruppen in Konstanz, welcher Protestformen bedienten sie sich? Welchen politischen Einfluss übten sie aus?
Mehrere Semester lang haben sich Studentinnen und Studenten der Studiengänge Literatur-Kunst-Medien und Geschichte an der Universität Konstanz in Form von Videointerviews, Bild- und Textdokumenten auf eine Spurensuche begeben. Hierbei recherchierten sie an den Orten, an denen die Linksalternativen sich trafen, nach Ereignissen die bewegten und nach Themen die bewegt wurden. Dieser Protestkultur näherten sich die Studierenden mit Videointerviews, Text- und Bilddokumenten an, die nun in einer Ausstellung zugänglich gemacht werden.
So orientieren sich die Besucher/innen auf einem interaktiven Stadtplan über zentrale Orte, bekannte Personen und wichtige Ereignisse vom "Hasentötermord" 1970 bis zur Wahl des ersten "grünen" Oberbürgermeisters in Deutschland 1996. Videoinstallationen bieten Zeitzeugeninterviews und in einer "WG-Küche" liegen als Hommage an die damalige Diskussionskultur zeitgenössische Dokumente bereit.
Weitere Informationen erhalten Sie beim Amt für Schulen, Bildung und Wissenschaft unter der Tel.: +49 (0)7531 900-907 oder per Mail unter bildungsturm@stadt.konstanz.de.
Vom 31.03. bis 19.04.2009 machte die renommierte Wanderausstellung "Mathematik zum Anfassen" des Mathematikums Gießen Station im BildungsTURM Konstanz.
Die interaktive Ausstellung ist einer der Höhepunkte des Konstanzer Jahres der Wissenschaft 2009. Für drei Wochen können die Besucherinnen und Besucher jeden Alters Mathematik be-greifen, selber experimentieren und einen Blick in die Unendlickeit werfen. "Und das alles ganz ohne Zahlen, sondern anhand von 25 spannenden Exponaten, die zeigen: Mathematik steckt fast überall drin!", bringt Professor Albrecht Beutelspacher, Leiter des Mathematikums Gießen, das Besondere des Ausstellungskonzeptes auf den Punkt. Seit 15 Jahren begeistert die von Beutelspacher entwickelte Wanderausstellung mittlerweile mehr als eine Millionen Menschen für Mathematik.
Beim Ausprobieren, Basteln und Knobeln geht es nicht um richtig oder falsch, sondern um Spielen und Erleben. Dr. Waltraut Liebl-Kopitzki, Leiterin des Amtes für Schulen, Bildung und Wissenschaft: "Rechnen müssen die kleinen und großen Besucher hier nur mit einem : ganz viel Spaß!"
Vorträge in der vhs Konstanz-Singen e. V. sowie ein Workshop für Lehrerinnen und Lehrer begleiten die Ausstellung und wollen die Faszination für Mathematik wecken. Schulklassen ab der dritten Klasse bis zur Oberstufe und andere neugierige Gruppen können sich beim Wissensbüro unter der unten angegebenen Adresse für betreute Führungen anmelden.
Begleitprogramm:
Montag, 30.03.2009, 19.30 - 21.00 Uhr
Vortrag "Faszination Mathematik"
Prof. Dr. Albrecht Beutelspacher
Wolkenstein-Saal, Kulturzentrum am Münster, Wessenbergstr. 43, Konstanz
Dienstag, 31.03.2009, 09.00 - 14.00 Uhr
Workshop für Lehrerinnen und Lehrer "Mathematische Experimente"
Prof. Dr. Albrecht Beutelspacher
Astoria-Saal, Vhs Konstanz-Singen e. V., Katzgasse 7, Konstanz
Freitag, 03.04.2009, 20.00 Uhr
Vortrag "Die Bedeutung antiker Mathematik für das moderne Weltbild"
Dr. Ottomar Neuss
Astoria-Saal, vhs Konstanz-Singen e. V., Katzgasse 7, Konstanz
Die Ausstellung "Zeugnisse der Entwurzelung - Pierre Bourdieu in Algerien" war vom 18.01. - 01.03.2009 im BildungsTURM zu sehen.
Eine Foto-Ausstellung in Zusammenarbeit mit dem Exzellenzcluster „Kulturelle Grundlagen von Integration" an der Universität Konstanz sowie dem Amt für Schulen, Bildung und Wissenschaft der Stadt Konstanz im „Jahr der Wissenschaft 2009" unter dem Motto „grenzenlos denken".
Der Soziologe Pierre Bourdieu (1930-2002) ist einer der einflussreichsten Denker des 20. Jahrhunderts. Die Fotografien, die zwischen 1958 und 1964 entstanden, sind zum einen Zeugnisse eines von Widersprüchen zerrissenen Landes und belegen Bourdieus „Konversion" vom Philosophen zum Soziologen. Zum anderen legen sie den Grundstein für sein berühmtes Hauptwerk „Die feinen Unterschiede" (1979), einer Klassenanalyse moderner Gesellschaften, sowie für sein globalisierungskritisches Spätwerk „Das Elend der Welt" (1993).
Die Ausstellung im BildungsTURM im Kulturzentrum am Münster bezieht sich mit einem umfangreichen Begleitprogramm auf aktuelle Forschungsfragen des Exzellenzclusters „Kulturelle Grundlagen von Integration" an der Universität Konstanz.
Ausstellung "Mathematik und Kunst" vom 08.11. bis 30.11.2008
Auch im November 2008 gehörte der BildungsTURM der Mathematik. Anders jedoch als in der vorhergehenden Ausstellung „IMAGINARY - mit den Augen der Mathematik" vom Forschungsinstitut Oberwolfach im Schwarzwald, bei der der Fokus auf der algebraischen Geometrie lag, sind die Ausstellungsobjekte dieses Mal von einem Künstler gestaltet. Eugen Jost, 1950 in Zürich geboren und im schweizerischen Thun lebend, hat sich von der Welt der Zahlen inspirieren lassen. Entstanden ist eine Vielzahl von Acryl-Arbeiten, von denen die 16 schönsten Blätter eines Kunstkalenders zum „Jahr der Mathematik 2008" in einem Begleitbuch und in der Ausstellung zu sehen sind. Sie sind der Kern des Projekts mit dem Namen „Mathematik im Kontext - Alles ist Zahl".
Ermöglicht wurde dieses Projekt durch die Initiative THINK ING. des Arbeitgeberverbands Gesamtmetall, einer Initiative für Ingenieurnachwuchs und Förderung der MINT-Bildung. Die didaktische Begleitung erfolgte durch die Universität Bayreuth.
In Konstanz wird dieses Konzept etwas erweitert und modifiziert durch eine zusätzliche Ausstellung mit thematisch auf Mathematik ausgerichteten Postern von Briefmarken.
Die Arbeiten Eugen Josts tragen Titel wie „Hardys Taxi", „Pisa, Cambridge, Bern", „Ein Spaziergang mit Herrn Euler" - Titel, die auf den ersten Blick keinen Rückschluss auf den gemeinsamen Hintergrund, der Mathematik, zulassen. Die Bilder erzählen Geschichten, sie machen neugierig auf Personen und Inhalte. Mathematische Theorien sowie Problemstellungen und deren Lösungen sprechen nicht nur den Intellekt an, sondern auch Gefühle und ästhetisches Empfinden, vergleichbar mit künstlerischen Aktivitäten. Mathematiker sind - wie Dichter, Komponisten oder Maler - Schöpfer von Motiven, Strukturen und Mustern, die Jahrhunderte überdauern können. Anhand der Bilder kann man sich sowohl mit elementaren als auch anspruchsvolleren mathematischen Inhalten befassen; das gilt für Kinder, Jugendliche und Erwachsene.
Jedes Bild wird von einem Text begleitet. Peter Baptist, Lehrstuhlinhaber für Mathematik und deren Didaktik an der Universität Bayreuth, liefert nicht nur eine Beschreibung, sondern geht auf das mathematische Umfeld der Bilder ein. Mathematik wird damit in einen Sinnzusammenhang gestellt. Aus praktischen Problemstellungen erwachsen mathematische Theorien und die Formeln. Die Ausstellung will zeigen, dass Mathematik schön und ansprechend ist und soll dazu ermutigen, sich mit Mathematik ohne Angst zu beschäftigen, auch wenn es schwierig ist.
Der zweite Teil der Ausstellung nähert sich der Mathematik auf überraschende Weise. Heinz Klaus Strick, geboren 1945, studierte Mathematik und Physik an der Universität Köln. Der ehemalige Lehrer und Schulleiter unterrichtet seit 2007 an den Unis Essen und Wuppertal LehrerInnen und ist als Autor von Schulbüchern oder Beiträgen für wissenschaftliche Zeitschriften tätig.
Heinz Klaus Strick interessiert sich auch für Briefmarken. Jedes Jahr werden von den Postverwaltungen weltweit ungeheuere Mengen von Briefmarken herausgegeben. Ein nicht unbeträchtlicher Teil befasst sich mit Mathematikern oder mit mathematischen Motiven oder Symbolen. Mathematische Größen auf kleinen Briefmarken überraschen auf den ersten Blick, erlauben es jedoch, sich der Mathematik auf eine ganz andere Weise zu nähern. Seit 2005 bringt Heinz Klaus Strick jeden Monat ein Kalenderblatt heraus, das sich mit einem Mathematiker oder einer Gruppe von Mathematikern befasst. Entsprechend aufbereitet öffnen sie Jugendlichen und Erwachsenen durch ihre verständliche Sprache den Zugang zur Welt der Mathematik. Diese Kalenderblätter sind als Poster in der Ausstellung zu sehen. Seit Januar 2006 sind die Kalenderblätter unter www.spektrum.de der Zeitschrift „Spektrum der Wissenschaft" kostenlos abrufbar. Heinz Klaus Strick hat aus den Texten von 12 der aushängenden Poster einen Kalender 2009 zusammengestellt.
Ausstellung "IMAGINARY - mit den Augen der Mathematik" vom 01.10. bis 19.10.2008
Eine Ausstellung des Mathematischen Forschungsinstituts Oberwolfach in Kooperation mit dem Amt für Schulen, Bildung und Wissenschaft der Stadt Konstanz und der Universität Konstanz.
Auf attraktive und verständliche Weise werden Visualisierungen, interaktive Installationen, Virtuelle Welten, 3D-Objekte und ihre theoretischen Hintergründe aus der algebraischen Geometrien, Differentialgeometrie und Singularitätentheorie präsentiert. Ein einzigartiges Wissenschaftserlebnis!
Im Jahr der Mathematik 2008 soll Neugier für die Schlüsseltechnologie Mathematik geweckt werden. Die Ausstellung IMAGINARY besucht über 10 deutsche Städte und ist didaktisch so aufgebaut, dass sie die BesucherInnen für Mathematik begeistert und neugierig auf die theoretischen Konzepte dahinter macht. Dies erfolgt über visuelle Eindrücke, Live-Interaktion, aber auch über Betreuung vor Ort, die Website, Medienarbeit (Gewinnspiel, Rätsel) und Führungen.
Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an das Amt für Schulen, Bildung und Wissenschaft, Tel. 07531-900-907 oder bildungsturm@stadt.konstanz.de
Im Rahmen dieser Ausstellung veranstaltete die Stadt Konstanz gemeinsam mit dem Mathematischen Forschungsinstitut Oberwolfach einen Mathematik-Kunst-Wettbewerb. Nähere Informationen zur Ausstellung finden Sie unter www.imaginary2008.de sowie www.jahr-der-mathematik.de.
Die GewinnerInnen der Plätze 1 - 3 für Konstanz sind wie folgt:
1. Platz: Benji Quenzer mit dem Bild "Federleicht"
2. Platz: Martina Schellhammer mit dem Bild "761 - das Monster vom Bodensee"
3. Platz: Rebecca Quenzer mit dem Bild "D-Mol" sowie Friedel Moser mit dem Bild "Das Atömchen"
Die GewinnerInnenbilder finden Sie unter www.imaginary2008.de/galerie_view.php?gal=36.
Ausstellung "Werkbundsiedlung Wiesenfeld"
Vom 05.07. bis 20.07.2008 fand im BildungsTURM im Kulturzentrum am Münster die Ausstellung "Werkbundsiedlung Wiesenfeld" statt. Hierbei handelte es sich um eine Ausstellung des Deutschen Werkbundes und des Architekturforums KonstanzKreuzlingen in Kooperation mit dem Amt für Schulen, Bildung und Wissenschaft der Stadt Konstanz.
Aus Anlass seines hundertjährigen Bestehens wurde vom renommierten Deutschen Werkbund eine neue, große Siedlung initiiert, um beispielhaft aufzuzeigen, wie zeitgemäßes Bauen im 21. Jahrhundert in der Stadt aussehen kann. Aufgrund dessen wurde ein internationaler Wettbewerb ausgelobt, um das Wiesenfeld-Gelände in München neu zu gestalten.
Da der Wettbewerb mit seinem Ergebnis und den Arbeiten der weiteren Preisträger einen bedeutenden Diskussionsbeitrag zur Baukultur darstellt, hat das Architekturforum KonstanzKreuzlingen die Ausstellung des Deutschen Werkbundes nach Konstanz geholt. Die Ausstellung umfasste die Pläne und Modelle der zwölf Preisträger sowie ein überarbeitetes Großmodell des 1. Preises.
Die Vernissage zur Ausstellung fand am 04.07.2008 um 18.30 Uhr im BildungsTURM des Kulturzentrums am Münster statt.
Im Rahmen dieser Ausstellung fand am 09. Juli um 19.30 Uhr im Wolkensteinsaal des Kulturzentrum am Münster eine Podiumsdiskussion über "Neue Wohnmodelle für die Stadt" mit Prof. Carl Fingerhuth, Mitglied der Jury und Hans-Rudolf Güdemann vom Deutschen Werkbund sowie den einheimischen Experten Prof. Frid Bühler, Ulrich Eppler und Heinz Theus statt.
Nähere Informationen zur Ausstellung erhalten Sie bei Herrn Andreas Rogg, Schaudt Architekten, Hafenstr. 10, 78462 Konstanz, Tel.: +49 (0)7531-22002.
Ausstellung "Werkschau Architektur 2008" vom 08.05. -25.05.2008
Im Frühjahr dieses Jahres haben 43 Studentinnen und Studenten der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Gestaltung (HTWG) in Konstanz ihr Architekturstudium erfolgreich abgeschlossen. Ein Teil dieser Werke wurden vom 08.05. - 25.05.2008 im BildungsTURM im Kulturzentrum am Münster zusammen mit Semesterarbeiten ausgestellt und präsentiert.
Nähere Informationen zur Ausstellung erhalten Sie bei der HTWG Konstanz, Architekt Herbert Rapp.
Kontakt: hrapp@htwg-konstanz.de
Einblicke in die telefoniehistorische Sammlung Schmidt und in Projekte der Studiengänge LiteraturKunstMedien (Prof. Dr. Albert Kümmel-Schnur), Kommunikationsdesign (Prof. Karin Kaiser) Information Engineering (Prof. Dr. Harald Reiter)
Die Ausstellung ist eine Kooperation zwischen der Hochschule für Technik,Wirtschaft und Gestaltung, der Universität Konstanz sowie der Stadt Konstanz/Amt für Schulen, Bildung und Wissenschaft und ist ein Beispiel für die vielfältige Kooperation zwischen den Hochschulen und der Stadt Konstanz auf dem Weg zur Stadt der Wissenschaft
Nähere Informationen zur Ausstellung erhalten Sie bei der Universität Konstanz, Herrn Prof. Dr. Albert Kümmel-Schnur, Fachbereich Literaturwissenschaft
Kontakt: Albert.kuemmel@uni-konstanz.de
Die größte Maschine der Welt erzählt...
Das Telefon als Geschichtenmaschine stellt den gemeinsamen Mittelpunkt der Arbeiten aus drei Studiengängen dar. Aus verschiedenen Blickwinkeln betrachteten Studierende der Disziplinen Literatur-Kunst-Medien, Information Engineering und Kommunikationdesign die Sammlung von Hans-Dieter Schmidt. Der ehemalige Postangestelle sammelt seit über 20 Jahren Telefonapparate und besitzt mittlerweile eine umfassende Sammlung von Geräten seit Beginn der Telefonie in Deutschland bis Mitte der 1990er Jahre.
Unter der Leitung von Prof. Karin Kaiser, Prof. Dr. Albert Kümmel-Schnur und Prof. Dr. Harald Reiterer resultieren verschiedene Ergebnisse aus der Arbeit an und mit der Sammlung Schmidt. Es wurde eine Datenbank namens PhoneVis entwickelt, in der die aufgearbeiteten Recherchen der Literatur-Kunst-Medien-Studierenden erfasst wurden. Des weiteren entstand ein Dokumentarfilm über den Sammler Schmidt und eine Abschlussarbeit zu einem untersuchten Apparat. Die angehenden Kommunikationdesigner entwarfen Broschüren udn Websites, um Sponsoren für eine zukünftige Ausstellung der Sammlung zu werben.
Die Arbeiten aus dem Wintersemester 2006/07 und dem Sommersemester 2007 werden unter dem Titel "Das Telefon als Geschichtenmaschine und sein Traum vom eigenen Museum" in Kooperation mit dem Amt für Schulen, Bildung und Wissenschaft im BildungsTURM im Kulturzentrum am Münster in Konstanz vorgestellt.
Das fünfte und sechse Fachsemester Kommunikationsdesign gestaltet diese Präsentation. Es ist eine interessante Ausstellung entstanden, die sowohl Einblick in die Sammlung und die Person des Sammlers, als auch das Interesse und den Umgang der einzelnen Disziplinen mit diesen Phänomenen thematisiert.
Zusätzlich zu der Ausstellung finden an verschiedenen Terminen Vorträge unter dem Titel ART LUNCH bzw. ART BRUNCH statt, bei denen einzelne Arbeiten sowie die Sammlung detaillierter vorgestellt werden.
Ausstellung "Die Kunst - Der Künstler. Kunstbetrachtung und Erziehung zur Kunst" vom 04.10. - 04.11.2007
Claus Dietrich Hentschel war von 1969 - 1996 als Kunsterzieher am Heinrich-Suso-Gymnasium Konstanz und als Fachberater beim Oberschulamt Freiburg tätig. In dieser Zeit wurden neben der Schularbeit viele Projekte mit Lehrern anderer Fachrichtungen und SchülerInnen verwirklicht (Theateraufführungen, Musicals, Schulfeste, Schulhausgestaltungen u.a.).
Die Kunstausstellung (2004) zum 400jährigen Schuljubiläum im Kulturzentrum am Münster zeigte, dass ungewöhnlich viele SchülerInnen des Heinrich-Suso-Gymnasiums Kunst studiert haben (s. Katalog „Kunstausstellung zum Schuljubiläum“) und sich in vielfältiger Weise künstlerisch betätigen.
Angeregt durch die Leiterin des Amtes für Schulen, Bildung und Wissenschaft Frau Dr.Waltraut Liebl-Kopitzki und unterstützt von der Schulleiterin Frau Ida Fend-Richter entwickelte sich ein Projekt, in dem eine Begegnung von SchülerInnen mit dem Künstler Hentschel (und nicht mit dem Lehrer) stattfinden sollte. So plant die Schule u.a. mit verschiedenen Altersstufen:
Biographie von Claus Dietrich Hentschel
Überlegungen zu den Bildern
Ausgehend von der abstrakten Malerei wendete sich Claus Dietrich Hentschel gegen Ende seiner Studienzeit wieder den Gegenständen zu; aber nicht, um sie im naturalistischen Sinn zu reproduzieren. Er sieht Gegenstände (‚Natur’) als Träger von Bedeutungen, die sie zwar objektiv nicht haben, aber in ihm auszulösen vermögen. Die Bedingungen dieses assoziativen Vorgangs, der sich in ähnlicher Weise wohl in jedem Menschen abspielt, sind seine Aufmerksamkeit und Empfindung, seine Geschichte und die Einwirkung der Gegenwart. Innere Bilder verbinden sich z. B. mit der Außenwelt über die Wahrnehmung von Geplantem und Gewachsenem, von Architektur und Landschaft, von Mensch und Mechanik – der Löwenzahn, der sich durch eine Asphaltdecke bohrt, versetzt ihn immer wieder in Erstaunen. Im Prozess des Machens versucht er, den subjektiven Eindruck mit Form und Farbe zu objektivieren und das entstehende Bild entzeitlicht, allgemeingültig werden zu lassen.Um die „neuen Bilder“ für den Betrachter einsichtig zu machen, benutzt Claus Dietrich Hentschel die illusionistischen Mittel der altmeisterlichen Malerei, d. h. der Bildaufbau geschieht in verschiedenen Schichten übereinandergelegter Farbe. Die moderne Acrylfarbe, die er z. Zt. benutzt, führt allerdings zu anderen farbigen Wirkungen als die Farben der alten Meister.Ebenso wird das Raum-Zeit-Kontinuum, das seit der Renaissance im Sinn des „realen“ Sehens in der Malerei bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts vorherrscht, durch verschiedene Perspektiven gebrochen.
Ausstellung "Hauptsache - Wofür der Mensch den Kopf hinhält" vom 15.09. - 30.09.2007
Der Kopf des Menschen ist heilig – in jeder Kultur. Er ist Hort des Geistes, dient der Eitelkeit, aber auch als Transportmittel. Und er will gut geschützt sein – gegen Sonne, Kälte, Unfälle und böse Dämonen. So hat jede Kultur ihre eigene „Kopf-Art“ entwickelt. In der Foto-Ausstellung „Hauptsache“ zeigt die Konstanzer Journalistin Hildegard Linßen, wofür der Mensch weltweit den Kopf hinhält. Auf ihren zahlreichen Reisen hat sie Bilder von Menschen mit Turbanen, Kalebassenhüten, kunstvollen Frisuren oder Helmen eingefangen, die den Betrachter mit auf einen Streifzug durch die weltweiten Kulturen nehmen.
Diese Ausstellung fand im Rahmen der "Interkulturellen Woche 2007" in Zusammenarbeit mit der Integrationsbeauftragten der Stadt Konstanz statt.
Ausstellung "Real Virtual Art" - Ein Kunst-am-Bauprojekt" vom 01.07. - 08.07.2007
Auszug aus dem Elfenbeinturm
Erfolgreiche Kooperation zwischen dem Studiengang Literatur-Kunst-Medien und dem Amt für Schulen, Bildung und Wissenschaft der Stadt Konstanz
Am 27. Juni war es soweit. Sieben Studierende des Studiengangs Literatur-Kunst-Medien wagten den Umzug vom Elfenbeinturm auf dem Gießberg in den BildungsTURM in der Stadtmitte. Für einige Tage tauschten sie Bibliothek und Schreibtisch gegen Bohrmaschine, Malerpinsel, Rechner und schier endlose Meter Kabel, um anstelle von Hausarbeiten eine Ausstellung zu erarbeiten, die vom 01. Juli bis zum 8. Juli zu sehen war.
Der Transfer ist in doppelter Hinsicht ungewöhnlich: einerseits zeigt er, wie die an Universitäten normalerweise geleistete Theoriearbeit unmittelbar praktisch und in dieser Form sogar populär werden kann. Im Rückblick betonen alle Beteiligten ihre Zufriedenheit mit dem Experiment. Die große Mehrheit der Besuchenden artikulierte Begeisterung für die Ausstellung und die Leistung der Studierenden. Die Studierenden lobten die intensive Praxiserfahrung bei Konzeption, Organisation und Durchführung einer Ausstellung, die in deutlichem Kontrast zu ihrem textfixierten Studienalltag stand. Die Leiterin des Amt für Schulen, Bildung und Wissenschaft der Stadt Konstanz, Dr. Waltraut Liebl-Kopitzki, zeigte sich angetan von den Möglichkeiten einer auf dem Einsatz neuer Medien basierenden Ausstellung. Ermöglicht wurde die Ausstellung sowohl durch die Unterstützung, die das Projekt durch die Universität erhielt als auch die großzügigen Spenden und Leihgaben verschiedener Sponsoren der Stadt.
Auf diese Unterstützung war das Projekt auch angewiesen, denn die technischen Anforderungen waren vielfältig, um eine Ausstellung zu realisieren, die interaktiv, also im Modus aktiver Mitwirkung, den Besuchenden reale und virtuelle Welten ineinander übersetzen sollte. Ausgangspunkt war die virtuelle Bibliothek, die der tschechische Informationswissenschaftler Daniel Riha im Rahmen eines Kunst-am-Bau-Projektes anlässlich der Erweiterung der Universitätsbibliothek geschaffen hat. Diese Welt kann jeder erleben, der sich den kostenlosen Active-Worlds-Browser, ein kleines Programm zur Darstellung dreidimensionaler virtueller Umgebungen, aus dem Internet herunterlädt (http://www.activeworlds.com/edu/awedu.asp) und unter den angebotenen Welten die Welt „KONSTANZ“ auswählt. In dieser virtuellen Umgebung angekommen, verwandelt sich der Internetnutzer in ein kleines virtuelles Püppchen, einen sogenannten ‚Avatar’: mit Hawaihemd und Strohhut bekleidet, kann sie oder er sich auf Erkundungstour durch dieses unbekannte Universum begeben. Die Welt KONSTANZ ist eine grüne, von bunt bemalten Betongebäuden, die denen der Universität zum Verwechseln ähnlich sehen, bebaute Insel, die ein großes Gewässer umgibt, das an den Bodensee denken lässt, aber doch mit mancherlei Überraschungen aufwartet. So gibt es etwa eine ganz pazifisch wirkende Strandbar, an der man sich ein virtuelles Bier schmecken lassen kann. Hinter einer Düne lädt ein Schilderwald zur Arbeit mit elektronischen Zeitschriften ein. Hier zeigen sich die Stärken der dritten Dimension im digitalen Medium: in ganz ungewohnter Form kann man sich räumlich durch eine Vielzahl nach Fachgebieten sortierte Webseiten bewegen, ohne den Arbeitsfluss durch fortwährendes Öffnen und Schließen von Fenstern unterbrechen zu müssen.
Die Ausstellung machte den Besuchenden das Angebot, in realräumlicher Umgebung zu erfahren, was sich sonst nur am Bildschirm erleben lässt. Nach dem Modell „Computerspiel“ waren die drei Stockwerke des BildungsTURMS als ‚Level’ gestaltet, Ebenen steigender Schwierigkeitsgrade für den Spielenden. Auf der untersten Ebene gab eine Website Auskunft über die Geschichte des Projekts (www.virtuallibrary.de). Wer virtuelle Welten begehen will, muss sich einloggen. Die nächste Hürde stellte deshalb der ‚Login Level’ dar, wo dem Besuchenden dasselbe wie dem Netznutzer widerfuhr: sie oder er wurde mit einem Hawaihemd bekleidet und konnte erst nach einem intensiven Training der etwas sperrigen Motorik von Avataren eine Treppe zur ‚Bibliotheksebene’ hinaufsteigen. Die Bibliotheksebene bot dem Besuchenden die Möglichkeit, nun am Bildschirm das im Realraum Erprobte umzusetzen. Im obersten Stockwerk schließlich befand sich der sogenannte ‚Sky Level’, ein Raum, der mit schrill grünem Kunstrasen ausgelegt und mit pinkfarbenen Möbeln ausgestattet war. Dieser Raum diente ganz der Reflexion des Gesehenen. An jedem Tag wurde an diesem Ort ein Mittagessen für Kunstbegeisterte serviert, ein „Art Lunch“. Zu einer kostenlosen Mahlzeit, die das Café Wessenberg gestiftet hatte, konnte man mit Experten aus Wissenschaft und Wirtschaft über Aspekte virtueller Kunst diskutieren. Das Art Lunch war immer gut besucht – bis zu 60 Personen trafen sich zum gemeinsamen Essen und Diskutieren.
Projektwebpage: http://www.virtuallibrary.de/
Kontakt:
Universität Konstanz
Fachbereich Literaturwissenschaft
Juniorprofessur Digitale Medien / Digitale Kunst
Prof. Dr. Albert Kümmel-Schnurr
Tel. +49(0)7531 88-5101
Ausstellung „Architekturpreis Beton 05“ vom 23.03. - 29.04.2007
Am 22. März um 19.00 Uhr hielt Christoph Gantenbein in der Aula der HTWG Konstanz den Eröffnungsvortrag zu der Ausstellung „Architekturpreis Beton 05“. Danach wurde die Ausstellung im Kulturzentrum Konstanz eröffnet. Die Ausstellung informierte anhand von Fotos, Plänen und kurzen Texterläuterungen über die prämierten Objekte und konnte bis zum 29. April im BildungsTURM in Konstanz besichtigt werden.
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