Die Städtische Wessenberg-Galerie ist aus der Sammlung des letzten Konstanzer Bistumsverweser Ignaz Heinrich Freiherr von Wessenberg (gest. 1860) hervorgegangen. Die Sammlung wurde anschließend kontinuierlich durch städtische Ankäufe sowie private Schenkungen erweitert.
Der inhaltliche Schwerpunkt liegt auf der südwestdeutschen Kunst des 19. und 20. Jahrhunderts bzw. der Kunst des Bodenseeraumes und reicht bis in die Gegenwart hinein. In den historischen Ausstellungsräumen werden wechselweise eigene Bestände und Sonderausstellungen gezeigt.
Die Räumlichkeiten der Wessenberg-Galerie sind begrenzt. Eine Dauerausstellung der Sammlung ist nicht möglich. Das Ausstellungskonzept der Wessenberg-Galerie orientiert sich jedoch an den eigenen Beständen und sucht diese in die jeweilige Wechselausstellung zu integrieren bzw. systematisch aufzuarbeiten.
Nachfolgend erhalten Sie einen kleinen Einblick in die Sammlung.
Ignaz Heinrich von Wessenberg sammelte Gemälde und war auch mit einigen zeitgenössischen Künstlern befreundet. Bei J.J. Biedermann gab er z.B. die Ansicht von Lindau in Auftrag, der Konstanzer Malerin Marie Ellenrieder verhalf er als erster deutscher Frau zu einem Akademiestudium und auf seinen zahlreichen Reisen erwarb Wessenberg Gemälde vorwiegend religiösen und mythologischen Inhalts
Konstanzer Bürger vermachten der Wessenberg-Galerie immer wieder bedeutende Kunstwerke wie die hier gezeigten Werke von Gerard von Honthorst, Jan Steen und einem unbekannten Meister aus dem Rubens-Umfeld.
1907 kam ein wertvolles Konvolut von 450 Handzeichnungen des Bankiers Wilhelm Brandes als Schenkung an die Wessenberg-Galerie.
Einen weiteren Schwerpunkt der Sammlung bildet die Kunst des Bodenseeraumes, der bis in die Gegenwart hinein reicht und kontinuierlich fortgeführt wird. Dabei ist sowohl der See als Motiv von Interesse als auch das Schaffen der in der Region lebenden deutschen, österreichischen und Schweizer Künstler.
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