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Weitere Sanierungsgebiete

Abgeschlossene städtebauliche Sanierungsgebiete

Fischmarkt

1983 - 1889

Altstadtbereich zwischen Konzilgebäude, Marktstätte und Münster.

Wesentliche städtebauliche Ziele waren:
zentrale Platzgestaltung, Modernisierung und Instandsetzung städtischer und privater Gebäude, Verkehrsberuhigung Marktstätte.

Bau einer Tiefgarage und Erhalt von Kulturdenkmalen.

Obere Augustinergasse

1986 - 1996

Altstadtbereich zwischen Kaufhaus Karstadt, Altem Rathaus und Rosgartenstraße.

Wesentliche städtebauliche Ziele waren:
Bau einer Tiefgarage und anschließender Platzgestaltung, bauliche Neuordnung der Randbebauung.

Klosterkaserne

1979 - 2001

Die zeitlich gesehen längste Sanierungsmaßnahme der Stadt bestand aus mehreren Abschnitten.

Auf dem linksrheinischen Gebiet einer ehemaligen Benediktinerabtei und späteren Kaserne entstand im Stadtteil Petershausen ein neues städtisches Zentrum mit Musikschule, Landratsamt, Polizeidirektion, Archäologischem Landesmuseum, Wohnungen, Grün- und Freiflächen.

Stromeyersdorf

1987 - 2001

Ehemaliges Betriebsgelände der weltbekannten Firma L. Stromeyer & Cie. südlich der Reichenaustraße zwischen dem Gewerbegebiet Unterlohn und Stromeyersdorfstraße.

Wesentliche städtebauliche Ziele waren:
gewerbliche Wiedernutzung der Brache an exponierter Stelle am Seerhein; Altlastenbeseitigung; Erhalt der historischen Gebäude in der Uferzone und entlang der Stromeyersdorfstraße (Bleiche am Seerhein, Wasserturm und Benzinhaus, Kontorgebäude mit Pförtnerhaus, Dorfkrug, Lohnerhof, Zimmerei); Erschließung des Gebietes unter Bezugnahme auf das historische Straßensystem; Ausprägung der Stadteingangssituation in städtebaulicher und grünplanerischer Hinsicht; Erhaltung und Fortentwicklung der Flusslandschaft am Seerhein; Fortsetzung des Grünzugs vom Wollmatinger Ried im Stromeyersdorf

Wessenbergstraße / Katzgasse mit Erweiterung Münsterplatz

1987 - 2006

Das Gebiet umfasst im wesentlichen das neu geschaffene Kulturzentrum mit Stadtbücherei, städtischer Wessenberggalerie, Kunstverein e.V., Volkshochschule, Gastronomie und multifunktionalen Räumen.

Gelegen in der Konstanzer Altstadt gegenüber dem Münster.

Zahlreiche Kulturdenkmäler und Modernisierungen privater Gebäude.

Bahnhofplatz / Klein Venedig

1995 - 2008

Das Sanierungsgebiet umfasst im wesentlichen die Hafenpromenade vom Konzil bis „Klein Venedig" an der Schweizer Grenze sowie Teile der Konstanzer Altstadt (Marktstätte - Rosgartenstraße - Bodanstraße - Wiesenstraße - Bahnhofplatz) mit insgesamt ca. 15 ha.

Wesentliche städtebauliche Ziele waren:
Herstellung des Festplatzes Klein Venedig, zahlreiche Modernisierungen und Baumaßnahmen privater Gebäude (u.a. Lago), Generalsanierung Rosgartenmuseum mit Umbau „Deutsches Haus", etc...

Herosé / Billenweiher

1999 - 2012

Mit der Betriebsschließung des Textilunternehmens Herosé im Jahre 1997 entwickelte sich zunächst in städtebaulich herausragender Lage am Seerhein eine Gewerbebrache, die sowohl von strukturellen als auch funktionalen Mängeln gekennzeichnet war. Durch die im Jahre 2003 folgende Betriebsaufgabe der Firma Great Lakes Chemical hatte sich Notwendigkeit zur Beseitigung der städtebaulichen Missstände, aber auch die Chance hierzu, auf dieses Areal erstreckt.

Die wichtigsten Ziele bzw. Schwerpunkte waren:
• Minimierung des Nutzungskonflikts Wohnen - Gewerbe durch den
   Rückbau der Industrie- und Gewerbeflächen, ggfs. Abriss der
   Bestandsgebäude;
• Freimachen der Gewerbeflächen von Altlasten;
• Rückbau der Reichenaustraße;
• Ausbau eines Uferwegekonzeptes mit „Uferbastionen" und
  „Wasserplatz";
• Umwidmung der Industriegleisstraße zum Fuß- und Radweg vom
   Wohngebiet in Richtung Seerheinufer;
• gestalterisch hochwertige Gewerbebauten und Freiflächen durch
   Branchen- und Betriebsauswahl regeln;
• Neugestaltung eines Stadtteilparks;
• Integration von Bürgerwünschen bezüglich der Parknutzung und
   Gestaltung.

Berchen / Öhmdwiesen

2005 - 2016

Als eine von vier Städten in Baden-Württemberg wurde die Stadt Konstanz in das Bund Länder Programm 2004 „Stadt und Ortsteile mit besonderem Entwicklungsbedarf - Die Soziale Stadt" aufgenommen. Grundlage für den Stadterneuerungsprozess ist ein integriertes Handlungskonzept. Es basiert auf den Analyseergebnissen der vorbereitenden Untersuchungen. Das Gesamtziel ist, das Quartier zu modernisieren, das Wohnumfeld zu verbessern, die Bildungs- und Freizeitangebote für Kinder, Jugendliche und Erwachsene kontinuierlich auszubauen, den öffentlichen Raum, das Wege-, Platz und Straßennetz zu verknüpfen und aufzuwerten und eine Kommunikationsachse "Breslauer- und Allensteiner Straße" zu schaffen.

Das integrierte Handlungskonzept basiert auf 3 Bausteinen:
• Grüner Bogen
• Kommunikationsachse (Allensteiner und Breslauer Straße)
• Wohnumfeldverbesserung

Seit 2006 unterstützt der Bund zur Stärkung des integrierten Ansatzes mit der Einführung von Modellvorhaben vorwiegend.
Darüber hinaus wurden die folgenden 4 Modellprojekte mit sozial-integrative Maßnahmen im Bereich der Jugend- und Bildungspolitik und der Integration von Zuwanderern im Rahmen des Programms gefördert:

• Theaterprojekt
• Soziale Trainingsmaßnahmen an der Berchenschule
• Integration von Migrantinnen und Migranten
• Trägerübergreifende Stärkung der Arbeit mit 6-14 jährige Kindern
   und Kids


Ansprechpartner

Carsten Schmiedel


Daniel Knack



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