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ÖPNV-Studien

Verbesserung des Angebots im Öffentlichen Personennahverkehr – Studien zu Wasserbus, S-Bahn/Stadtbahn und Seilbahn


Im Januar 2014 hat der Gemeinderat die Verwaltung mit der Prüfung von ÖPNV- Angeboten für Wasserbus, Straßen-/ und Stadtbahn sowie für eine Seilbahn zur Verkehrsentlastung der Innenstadt beauftragt. Die Bearbeitung dieses Prüfauftrags hat sich durch die lange Vakanz eines verantwortlichen Verkehrsplaners verzögert, wird aber in Bälde abgeschlossen.

 

  • Januar 2015
    Beauftragung „Machbarkeits- und Zweckmäßigkeitsstudie Agglo-S-Bahn Kreuzlingen-Konstanz" durch den Kanton Thurgau gemeinsam mit den Städten Kreuzlingen und Konstanz
  • April 2015
    Weggang des Mitarbeiters für konzeptionelle Verkehrsplanung
  • Januar 2016
    Beauftragung Studie Wasserbus-Pendelverkehr in Konstanz; Planung Anlegesteg Bodenseeforum
  • August 2016
    Einholung Angebote für Potentialstudie Seilbahn und Technische Machbarkeitsstudie S-Bahn/ Stadtbahn
  • Oktober 2016
    Dienstantritt des neuen Mitarbeiters für konzeptionelle Verkehrsplanung
  • November 2016
    Beauftragung Variantenstudie Wasserbus
    Beauftragung Potentialstudie Seilbahn
    Beauftragung Technische Machbarkeitsstudie S-Bahn/Stadtbahn


Wasserbus

Fahrtzeiten für einen Wasserbus, Quelle: Studie zum Wasserbus-Pendelverkehr in Konstanz, Dr. Kristian Peter 2016

Variantenstudie Wasserbus der Bodensee-Schifffahrtsbetriebe (BSB):

  • Berechnung von Gewinn und Verlust einer Wasserbus- Verbindung zwischen Bodenseeforum und Konstanzer Hafen
  • Gegenüberstellung Bus/ Wasserbus bei Einbeziehung der Fußwege
  • Berechnung für drei Szenarien und Abschätzung der Wahrscheinlichkeit

 

Probebetrieb
Ein Angebot der BSB für einen Probebetrieb in der Vor- und Nachweihnachtszeit 2017 mit dem Schiff „Reichenau" liegt vor. Die Fertigstellung des Anlegesteges Bodenseeforum erfolgt im 4. Quartal 2017; aus Gründen des Schutzes von Flora und Fauna ist ein Schiffsbetrieb hier aktuell nur in der Sommerzeit und bis zur Dämmerung genehmigt. Der Probebetrieb bedarf daher der Zustimmung der Naturschutzbehörde.

 

Betriebskostenermittlung
Die Stadt hat das International Solar Energy Research Center Konstanz (ISC) beauftragt, die Kosten für einen Wasserbus zwischen Bodenseeforum und Hafen im 15-Minuten-Takt und Beförderungsvolumen von 300 Personen/Stunde zu ermitteln.

 

  • 2 Schiffe á 100 Personen, Schiffsverkehr im 20-Minuten-Takt, Ermittlung der Unterschiede für die Investition bei Diesel/ Erdgas/ H2/ Elektrobetrieb
  • Ermittlung der Energiekosten pro Fahrt bei Diesel/ Erdgas/ H2/ Elektrobetrieb
  • Abschätzung der Gesamt-Betriebskosten pro Fahrt und pro Person mit verschiedenen Annahmen

 

Vorgesehener Abschluss möglichst noch in 2017.

S-Bahn/ Stadtbahn


© Stadt Konstanz

Machbarkeits- und Zweckmäßigkeitsstudie Agglo-S-Bahn Kreuzlingen-Konstanz
(sma/infras/ Zürich; Beauftragung durch Kanton Thurgau in Abstimmung mit den Städten Kreuzlingen und Konstanz)

 

  • Stärkung des Rückgrats des ÖV-Systems in der Agglomeration Kreuzlingen Konstanz insbesondere im grenzüberschreitenden Verkehr zur Verbesserung des Modal Split zugunsten des ÖV
  • Klärung der Systemfrage: Ausbau S-Bahn, Einführung Tram/Stadtbahnsystem oder Seilbahn, Kombination?


Zwischenbericht vom Juni 2016 liegt vor; Abschluss noch nicht möglich, da eine Klärung zur technischen Machbarkeit der erforderlichen Infrastrukturausbauten notwendig ist (Beauftragung IB Rambøll im November 2016). Vorgesehener Abschluss möglichst noch in 2017.

 

Technische Machbarkeitsprüfung S-Bahn/Stadtbahn
(Rambøll/ Karlsruhe)

 

  • Untersuchung der baulichen Machbarkeit inklusive Kosten-Grobschätzung
  • für alle erforderlichen Infrastrukturelemente bzw. Ausbauzustände für eine S-Bahn
  • und die Alternative einer Stadtbahn
  • an die Zielorte Fährhafen Staad, Universität und Wollmatingen

 

Die Studie liegt seit August 2017 vor.

Seilbahn

Ziel: Trassenführung mit möglichst geringem Konfliktpotential bzgl. Stadtbild/ Denkmalschutz.


© Stadt Konstanz

Potentialstudie Seilbahn (Rambøll/ Karlsruhe)


Um die Fahrgastpotentiale für eine Seilbahn zu ermitteln und die verkehrlichen Vor- und Nachteile des Doppelmayr-Seilbahnlinienvorschlags zu erarbeiten, wurde das Ingenieurbüro Ramboll Transport Germany aus Karlsruhe mit einer „Seilbahn-Potentialstudie" beauftragt. In dieser soll eine überschlägige gesamtwirtschaftliche Bewertung des Systems durchgeführt werden, die sich methodisch am Vorgehen der „Standardisierten Bewertung" orientieren soll, um Aussagen über eine potenzielle Förderfähigkeit der Maßnahmen treffen zu können.


Bestandteil der Potentialstudie ist auch die Anpassung des Stadtbussystems, die durch die Einführung eines neuen ÖPNV-Systems immer erforderlich wird. Ziel der Planung ist die Anbindung der Buslinien an die Stationen des neuen Systems und die Vermeidung von Parallelverkehren von Bus und Seilbahn dort, wo gleiche Funktionen erfüllt werden. Neben starken Entlastungswirkungen im Busbereich sollen Einsparungsmöglichkeiten im Bussystem analysiert werden, um die Integration und Wirtschaftlichkeit des Gesamtsystems zu optimieren.


Zwischenergebnis April 2017:

  • Datengrundlage des ÖV von 2007 veraltet/ nicht mehr verwendbar
  • keine Kenntnis über aktuelle Fahrgastzahlen des Stadtbusverkehrs auf wichtigen Querschnitten
  • keine Kenntnis über Herkunftsorte der Studierenden und Beschäftigten an der Universität
  • keine Kenntnis von Herkunft der aus der Schweiz einreisenden Fahrzeuge
  • keine Kenntnis über Herkunft der Kunden des Einzelhandels

 

Beschaffung weiterer Grundlagendaten ist erforderlich.

Beauftragung einer Quelle-Ziel-Untersuchung (QZU) im Stadtbusverkehr

durch die Stadtwerke Konstanz 2018. Diese ist zusammen mit der Erhebung der Schwerbehindertenquote geplant, die für die Zuwendung öffentlicher Gelder erforderlich ist. Wegen der hierfür vorgeschriebenen Zeitfenster kann die QZU allerdings erst Ende 2018 abgeschlossen werden.


Beschränkt man sich auf die Daten des Winterfahrplans/ Wintersemesters, könnte die Potentialstudie bereits im ersten Halbjahr 2018 abgeschlossen werden; aufgrund der Relevanz des Tourismus im Sommer ist dies aber nicht zu empfehlen.


Weiteres Vorgehen (unter Vorbehalt gemeinderätlicher Beschlüsse):

  • Prüfung der technischen Machbarkeit einer Seilbahn (insbesondere der Standorte für Stationen und Masten) einschließlich Kostenermittlung
  • Nutzen-Kosten-Untersuchung
  • Bürgerbeteiligung
  • Quelle-Ziel-Untersuchung für den MIV (Voraussetzung für die standardisierte Bewertung, die bei Beantragung einer Förderung verpflichtend ist).

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