Die für den Radverkehr in Konstanz günstigen topografischen und stadtstrukturellen Bedingungen laden dazu ein, viele Wege mit dem Fahrrad zurückzulegen. Diese 195 Kilometer Radwege zu erkunden und dadurch die Stadt zu erobern, dazu möchte die Stadt seine Neubürger und Erstbesucher gerne motivieren.
23 Prozent aller Konstanzer legen in schon jetzt ihre Wege mit dem Fahrrad zurück. Dies zu steigern ist ein Ziel der Stadtentwicklung. Machen Sie mit, dann erreichen wir das Ziel bestimmt.
Das Radwegenetz mit seinen 195 Km Radwegen durchzieht Konstanz mit all seinen Teilorten und erstreckt sich über eine Fläche von 52 km² mit einem Höhenunterschied von ca. 170 m. Dabei liegt der Uferbereich auf einer Höhe von 400 m ü. NN und eine der höchsten Erhebungen der Stadt, der Puren in Litzelstetten, auf 500 m ü.NN.
Bei den Radwegen trifft man auf unterschiedliche Wegearten:
Um einen bestimmten Ort in der Stadt zu erreichen, gibt es immer wieder die Möglichkeit, zwischen einer kurzen oder einer landschaftlich schönen Strecke zu wählen. Einige innerstädtische Strecken sind unter dem Gesichtspunkt der zwei Möglichkeiten beschrieben. So gibt es, um z.B. nach Dingelsdorf zu gelangen, die Möglichkeit am Ufer entlang zu radeln oder quer durch die Stadt.
Auf der Webseite innerstädtische Fahrradstrecken sind dazu einige Beispiele zu finden.
Auch wenn er nicht leicht zu erkennen ist: um die Altstadt herum gibt es einen Radwegeverbund, nennen wir ihn mal Altstadtfahrradring. Er beginnt stadteinwärts an der Fahrradbrücke über den Rhein und führt dann über die Fahrradstraße zum Döbele. Von dort kann man in die Bodanstraße einbiegen und bis zum Einkaufszentrum "Lago" fahren. Der Bahnhofplatz mit der Konzilstraße bilden den Abschluss des Ringes und man gelangt in den Bereich der "Alten Rheinbrücke". Zwischendurch gibt es immer wieder Verbindungsstücke, so dass man den Ring verkürzen kann.
Der Ring ist in folgender Karte eingezeichnet.
Auszug aus dem Stadtplan von 2007 mit eingezeichnetem Radwegeverbund rund um die Altstadt
Zweirichtungsradweg - Augen auf!
Zweirichtungsradwege sind Radwege auf einer Straßenseite, die von Radfahrern in beiden Richtungen benutzt werden dürfen. Diese Zweirichtungsradwege erkennt man daran, dass die Radwege für jede Richtung mit dem Fahrradsymbol und Doppelpfeilen ( für jede Richtung einen ) gekennzeichnet sind.
In Konstanz sind beispielsweise Zweirichtungsradwege : der Radweg über die alte Rheinbrücke, am Rheinstein, Konzilstrasse, Teile der Mainaustrass (Höhe Eichhornstrasse).
Zweirichtungsradwege bieten damit
• Andererseits ergeben sich aber einige Nachteile
Folgende Tipps und Verhaltensregeln sollten beachtet werden:
Fahrradschleuse erhöht die Sicherheit
Um die Sicherheit beim Fahrradfahren zu erhöhen, sind an einigen Kreuzungen in Konstanz Fahrradschleusen eingerichtet. Sie dienen dazu die Radfahrer an signalisierten Kreuzungen nach vorne in den Sichtbereich der Autofahrer zu führen.
Die folgende Fotos zeigen die Fahrradschleuse auf der Paradies-Straße vor der Kreuzung in die Unter Laube.
Bei roter Ampel dürfen Radfahrer bis zur vorderen Haltlinie vorfahren, die Autofahrer müssen an der hinteren Haltlinie warten.
Bei "grün" haben die Radfahrer einen kleinen Zeitvorteil und vor allem bewegen sie sich deutlich sichtbar vor dem Kraftfahrzeugverkehr.
An der Kreuzung Paradies-Straße / Laube dürfen Radfahrer auch geradeaus auf den Mittelstreifen der Laube fahren, wobei es Autofahrer nur erlaubt ist nach rechts abzubiegen. Autofahrer stoßen bei "grün" dann auf einen Fußgängerübergang, an dem sie unter Umständen warten müssen.
Autofahrer mögen doch beachten, dass der Bereich rechts vom Auto für den Radfahrer ausreichend freizuhalten ist.
An zentralen Punkten, sowie an für Bürger und Besucher interessanten Orten, sind Radabstellanlagen mit großer Kapazität vorhanden.
Nur der Bereich der Fußgängerzone weisst keine Abstellanlagen auf, ist doch hier der Platz für die Fußgänger auch zum Flanieren, Shoppen und Verweilen vorgesehen. Dafür sind gerade in unmittelbarer Nähe des Fußgängerbereiches Abstellanlagen zu finden. Besonders zu erwähnen ist die Fahrradgarage in der Kreuzlingerstraße gegenüber dem Schnetztor. Sie grenzt unmittelbar an die Fußgängerzone an und ist leicht über die Fahrradstraße zu erreichen.
Bitte achten Sie darauf, dass Ihr Fahrrad nicht anderen Verkehrsteilnehmern im Wege steht oder die Zugänge zu Geschäften und öffentlichen Einrichtungen behindert. Sonst sind an manchen kritischen Stellen Rollstuhlfahrer oder Eltern mit Kinderwagen gezwungen, vom Gehweg auf die gefährliche Fahrbahn auszuweichen.
Darüber hinaus ist das Abstellen von Fahrädern in Bereichen, die vom Rettungswesen benötigt werden, verboten, behindern sie doch dann die Rettungsarbeiten.
Zu der Fahrradinfrastruktur von Konstanz gehört aber noch mehr.
Da sind:
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Ihnen ein frohes Radeln,
mögen Sie immer genug Luft im Reifen haben.
Bedenken Sie, in Norddeutschland haben Sie immer den Wind gegen sich, hier im Süden halt ab und an die ungeliebte Steigung, von der es aber auch immer wieder abwärts geht.
Konstanz den 19. 01.2011
Ihr Ansprechpartner Radverkehr, Wolfgang Becker
Einige Fotos zum Thema Radfahren in Konstanz:
Zuletzt aktualisiert am: 19.01.2011
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