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Standort


Zu Fuss ins Konzert

Warum Klein Venedig?

Segelboote auf dem Bodensse und im Hintegrund das Bergpanorama.
Schöne Aussichten vom Konzert- und Kongresshaus „Das Haus am See“

Eine herausragende Lage ist ein entscheidendes, ja ausschlaggebendes Kriterium für den Erfolg eines Konzert- und Kongresshauses in Konstanz.

Die Standortfrage war von Anfang an ein großer Diskussionspunkt. Das Grundstück Klein Venedig ist Eigentum der Stadt Konstanz. Es ist als Standort für das Konzert- und Kongresshaus ideal und lässt mit seiner Größe auch eine attraktive Außenraumgestaltung mit öffentlichen Grünflächen und vielfältigen Nutzungen zu. Klein Venedig erfüllt alle Voraussetzungen für ein erfolgreiches Konzert- und Kongresshaus. Die Lage am See ist eine Besonderheit, die zu einem unschätzbaren Markenzeichen werden kann.


Klein Venedig ist der beste Standort

 

Die Lage am See

Die Lage am Bodensee mit den weiten Blickbeziehungen über den See macht die Einmaligkeit des Standortes und damit auch die Besonderheit des zukünftigen Konzert- und Kongresshauses aus. Diese Lage bringt Konstanz einen klaren Wettbewerbsvorteil und sichert langfristig die Attraktivität der Stadt über die Grenzen des Bodensees hinaus.

 

Positive Effekte

Die momentane Situation auf Klein Venedig ist keineswegs optimal. Der zu bebauende Bereich ist vorwiegen Brachland und wurde in den 50er und 60er Jahren als Hausmülldeponie benutzt.

Als Erholungsgebiet wird es nur insofern genutzt, als der Uferweg in die Schweiz führt. Im Zusammenhang mit dem KKH werden die Hafenpromenade ausgebaut und die Grün- und Freiräume zu attraktiven Naherholungsgebieten entwickelt. Eine Neugestaltung des Areals bedeutet eine Aufwertung des gesamten Gebietes.

 

Multiplikatoreneffekt

Durch die Nähe zur Innenstadt und die seeufernahen Nutzungen entstehen Synergien. Diese haben eine dauerhafte Aufwertung der Innenstadt mit ihren vielfältigen Nutzungen (Einzelhandel, Tourismus, Kultur) zur Folge.

 

Entwicklungsimpuls

Der Standort Klein Venedig ermöglicht ein grenzübergreifendes Veranstaltungszentrum, das von Deutschland und von der Schweiz aus erreicht werden kann.

Die Gesamtentwicklung des Areals zwischen Kreuzlinger und Konstanzer Hafen erhält einen attraktiven Mittelpunkt und einen größeren Nutzungsmix, der die Gesamtstadt aufwertet. Das Konzert- und Kongresshaus kann ein gemeinsames Wahrzeichen für die Agglomeration Konstanz/Kreuzlingen werden, das überregionale Bedeutung erlangen und für beide Städte in wirtschaftlicher und kultureller Hinsicht wegweisend sein kann.

 

Zentrenentwicklung

Durch diesen Standort erfolgt eine Stärkung des Stadtzentrums und der Altstadt, Damit einher geht die Aufwertung des kulturellen Angebotes ohne ein weiteres „Stadtzentrum" an anderer Stelle neu zu etablieren. Ein Gegenpoleffekt wird vermieden.

Langfristig wird so die Stadt Konstanz als Oberzentrum der Region und als attraktives Urlaubs- und Ausflugsziel gefestigt

  

Tourismus

Durch die Konzentration der wichtigsten Gebäude und deren einfaches Erreichen zu Fuß erhält die Stadt ein Alleinstellungsmerkmal. Die Nutzungen ergänzen und stärken sich gegenseitig, (Marktstätte, Hafen, Bahnhof, Lago, Konzil, Konzert- und Kongresshaus, Hotel). Es besteht die Möglichkeit, die Saison deutlich zu verlängern.

 

Sehr gute Verkehrsanbindung

Die gute überregionale ÖPNV-Anbindung durch die Nähe zum Bahnhof sowie der direkte Anschluss an das DB Fernverkehrsnetz und das Schweizer Fernverkehrsnetz sind große Vorteile.

Die gute Anbindung an Flughafen Zürich / Kloten ist zudem gegeben.
Die Nähe zu einem zentralen Bushalte- und Umsteigeplatz sowie die Anbindung an den gesamten Schiffsverkehr, BSB und Katamaran sind weitere Zubringermöglichkeiten.
Zudem ist die Innenstadt leicht zu Fuß erreichbar. Diese verkehrsgünstige Lage ist ein enormer Standortvorteil.

 

Umweltsituation

Das gesamte Gebiet Klein Venedig wurde sowohl auf Deutscher als auch auf
Schweizer Seite in den 50er Jahren mit Hausmüll und Bauschutt aufgefüllt.
Nach wie vor entstehen in geringem Umfang Gase. Das anfallende
Niederschlagswasser wird Tag und Nacht aus dem Gelände abgepumpt und
der Kläranlage zugeleitet, um zu verhindern, dass die Schadstoffe in den
Bodensee ausgewaschen werden. Das Landratsamt Konstanz geht davon
aus, dass sich der Bau des Konzert- und Kongresshauses positiv auf die
Situation auswirken wird: Die Versiegelung der Fläche durch den Bau würde
die Menge des aus dem Boden abzupumpenden Wassers und damit die
Kosten für die Klärung verringern.
Für die Baumaßnahmen müssten einige Bäume entfernt werden, die wieder
ersetzt werden können.

Alternative Standorte?

In der Diskussion um ein Konzert- und Kongresshaus sind immer wieder
auch alternative Standorte ins Gespräch gekommen. Die Stadtverwaltung
und der Gemeinderat haben sich damit bereits früh und intensiv beschäftigt
und sind zu dem Ergebnis gekommen, dass Klein Venedig eindeutig der
bestmögliche Standort ist.

Die Vor- und Nachteile der zwei meistgenannten Alternativen werden im folgenden kurz dargestellt:

 

Great-Lakes-Gelände

Das Great-Lakes-Gelände hätte den Vorteil eines Autobahnanschlusses,
brächte aber Vermarktungsnachteile, da es keinen Seebezug besitzt. Das
Grundstück ist außerdem teilweise nicht in städtischem Besitz, müsste also
teuer erworben werden. Auch der Anschluss an den öffentlichen
Personennahverkehr ist nur eingeschränkt möglich.

 

Büdingen-Gelände

Das Büdingen-Gelände hat zwar Seebezug und zumindest fußläufigen
Anschluss an den öffentlichen Personennahverkehr, müsste jedoch
vollständig von der Stadt erworben werden. Der Grundstückspreis läge bei
etwa 10 Millionen Euro. Der bestehende Bebauungsplan lässt bisher kein
Kongresshaus zu. Hinzu kommt eine problematische Verkehrserschließung
über die Glärnischstrasse und die nicht optimale Anbindung an den ÖPNV.
Ein weiteres Problem stellt die enge Verflechtung mit dem Wohngebiet dar.

 

Lutherplatz

Als weiteren Standort hat eine Initiative in den vergangenen Monaten den Lutherplatz genannt und Pläne eines Projektes für ein Konzerthaus, das miteiner Kunsthalle ergänzt ist, vorgestellt. Zum einen gehört das Grundstück jedoch nicht der Stadt, sondern müsste erst erworben werden. Die Vermarktung dieses Standortes wäre nach Auffassung der Fachleute schwieriger, da der notwendige Bezug zum Wasser nicht vorhanden ist. Darüber hinaus zeigen die Untersuchungen zum Verkehr für das Konzert- und Kongresshaus auf Klein Venedig, dass gerade auf der Laube zu lösende Probleme vorhanden sind.


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Kurz notiert

Das aktuelle Verkehrsgutachten, die sog. „Mikrosimulation“ zeigt, dass der Verkehr auf der Bodanstraße zu bewältigen ist.