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Der Künstler Johannes Dörflinger

Johannes Dörflinger
Johannes Dörflinger

Johannes Dörflinger ist 1941 in Konstanz geboren und dort in der Altstadt aufgewachsen, unweit des Grenzzaunes zwischen Deutschland und der Schweiz. Er studierte an der Kunst-Akademie in Karlsruhe und an der Hochschule der Künste in Berlin. Es folgten Aufenthalte in London und New York, wo er 1969 Dozent für Malerei an der New York University wurde.


Dörflinger lebt und arbeitet in Konstanz, London, auf der Mittelmeerinsel Gozo und im Schwarzwald. Auf Gozo, wo er das spezielle Licht schätzt, arbeitet Dörflinger in Pastell und skulptural, im Schwarzwald beschäftigt er sich vornehmlich mit Öl und Zeichnung, und in London arbeitet er ebenfalls in Öl. In Konstanz stehen hauptsächlich Polaroids und Kleinskulpturen im Zentrum seines Schaffens. Johannes Dörflinger hat zahlreiche Auszeichnungen und Stipendien erhalten, seine Werke finden sich in renommierten Museen der Welt ausgestellt, so im Guggenheim Museum und im Metropolitan Museum of Art in New York, in der Albertina in Wien und in der Tate Gallery in London.


"Johannes Dörflinger widmet sich elementaren Themen menschlichen Daseins und existenziellen Formen, eingebettet in kosmische Dimensionen", erklärt der Kunsthistoriker Siegfried Gohr. Baum, Vogel, Berg und Tarot sind wiederkehrende Themen seines künstlerischen Schaffens. Mit Tarot beschäftigt er sich seit 40 Jahren. "Meine Auseinandersetzung mit Tarot hat mit Esoterik und Wahrsagerei überhaupt nichts zu tun", betont Dörflinger. An diesem Thema habe ihn immer die Verdichtung allgemeinmenschlicher Erfahrungen im Symbol gereizt. Mit der Kunstgrenze hat er ein Landschaftskunstwerk geschaffen , das dem Betrachter Anstöße geben, zum Assoziieren einladen, jedoch nichts festlegen möchte. Allgemeingültige Interpretationen der Kunstgrenze durch den Künstler wird es nicht geben. Das Werk lebt im Auge jedes Einzelnen - anders.


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