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Die Dörflinger-Stiftung

Die Johannes-Dörflinger-Stiftung wurde im April 2004 mit dem Ziel gegründet, das umfangreiche Werk von Johannes Dörflinger zu pflegen und zu erforschen. Stiftungspräsidentin ist die Juristin Bettina Rosenburg (rechts im Bild bei der Entfernung des Grenzzauns am 16. August 2006).  Dem Stiftungsrat gehören unter anderem der Düsseldorfer Kunstwissenschaftler Siegfried Gohr und der Leiter des Kunstmuseums Singen, Christoph Bauer, an. Am Sitz der Stiftung in Kreuzlingen werden dauerhaft Arbeiten von Johannes Dörflinger gezeigt und in wechselnden Ausstellungen wichtige Themen und Entwicklungslinien seines Werkes präsentiert. 2006 hat die Dörflinger-Stiftung mit "Baumidee" die erste Publikation ihrer Stiftungsreihe vorgelegt, welche die gleichnamige Ausstellung dokumentiert und aus kunstwissenschaftlicher Sicht beleuchtet.

"Als wir die Stiftung im April 2004 gegründet haben, ahnten wir noch nichts von der Kunstgrenze", erklärt Bettina Rosenburg. Erst im Juli desselben Jahres traten die Stadtoberhäupter Horst Frank (Konstanz) und Josef Bieri (Kreuzlingen) mit der Idee an die Öffentlichkeit, 300 Meter Grenzzaun auf Klein-Venedig abzureißen und den Verlauf der Grenze durch Kunstwerke zu markieren. Dieses Vorhaben inspirierte Johannes Dörflinger, seine Tarot-Modelle für Großskulpturen (2002) zur Kunstgrenze zwischen Konstanz und Kreuzlingen umzuarbeiten. Die Dörflinger-Stiftung trägt die Kosten von insgesamt einer Million Franken für die Herstellung und Installation der Skulpturen. Damit rückte die Kunstgrenze rasch in den Mittelpunkt des Wirkens der Stiftung, und auch das Jahr 2007 steht ganz im Zeichen der Kunstgrenze. Inwieweit die Kunstgrenze die Stiftungsarbeit in Zukunft prägen wird, hängt auch von der Resonanz dieses einzigartigen Werkes ab. Geplant sind in jedem Fall weitere Publikationen, aufbauend auf den Ausstellungen in den Stiftungsräumlichkeiten in Kreuzlingen, welche - vom Künstler entscheidend geprägt - Modellcharakter haben für weitere grössere Ausstellungen.


Die Stiftung übernimmt folgende Kosten des Projekts Kunstgrenze:

- die Kosten der Skulpturen
- die Kosten der Fundamente
- die Kosten der Beleuchtung.

Der Gesamtwert der Investitionen, die die Stiftung finanziert, beläuft sich auf rund 633.000 € (1.000.000 SFR).






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