Der Gemeinderat der Stadt Konstanz hat am 27. April 2006 mit großer Mehrheit dem Schenkungsvertrag zwischen der Johannes-Dörflinger-Stiftung und den Städten Konstanz und Kreuzlingen zugestimmt. Außerdem hat das Gremium die Vereinbarung zwischen den Städten Konstanz und Kreuzlingen über die Einrichtung, Wartung und Beleuchtung der Kunstgrenze sowie die Aufteilung der für die beiden Städte anfallenden Kosten genehmigt. Für vorbereitende Arbeiten zur Realisierung der Kunstgrenze und für Geländearbeiten hat die Verwaltung eine außerplanmäßige Ausgabe von 25.000 Euro veranschlagt. Johannes Dörflinger hat für die Kunstgrenze ein Werk geplant, das 22 Einzelskulpturen umfasst, die auf einer Länge von etwa 280 Meter auf der Grenze aufgestellt werden. Die Dörflinger-Stiftung übernimmt die Kosten der Skulpturen, der Fundamente und die Kosten der Beleuchtung. Die Stiftung investiert insgesamt rund 633.000 Euro (1.000.000 SFR). OB Horst Frank und Stadtammann Josef Bieri hatten die gemeinsame Initiative für den Abriss des Grenzzauns auf dem Gebiet Klein Venedig 2004 gestartet.
Zuvor hat bereits der Kreuzlinger Stadtrat den Schenkungsvertrag zwischen der Johannes-Dörflinger-Stiftung und den Städten Kreuzlingen und Konstanz genehmigt.
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