Die TBK werden in den Monaten Dezember 2011 bis Februar 2012 im Stadtgebiet einige größere, nicht mehr verkehrssichere Bäume fällen.
Bei folgenden Bäumen sollen die Gründe näher erläutert werden:
Die TBK unterliegen wie jeder private Baumeigentümer der städtischen Baumschutzsatzung. Alle Fällungen sind mit dem Amt für Stadtplanung und Umwelt abgestimmt. Grundsätzlich werden alle gefällten Bäume am selben Ort oder in der unmittelbaren Nähe nachgepflanzt. Wenn es möglich ist, werden die Baumstandorte vergrößert und mit geeignetem Baumpflanzsubstrat aufgefüllt um für die Zukunft einen größeren Wurzelraum zu erhalten. Da dies teilweise planerisch sehr aufwändig ist, kann es bei den Nachpflanzungen zu Verzögerungen um eine Pflanzsaison kommen. In Ausnahmefällen wird der Standort aufgegeben und der Baum an anderer Stelle nachgepflanzt.
Für weitergehende Fragen stehen wir gerne zur Verfügung. Bitte wenden Sie sich an Herrn Majer:
Gerhard Majer
Tel. +49 7531 997-274
Fax +49 7531 997-272
Sozialzentrum Wessenberg: Drei Fichten
Beim Sozialzentrum Wessenberg wurden bei Baumkontrollen an einer Fichte Auffälligkeiten am Stammfuß festgestellt. Eine gutachterliche Untersuchung ergab, dass der Baum stockfaul und nicht mehr standsicher ist, er muss gefällt werden. Da er auf der windexponierten Seite einer Baumgruppe steht, sind zwei weitere Bäume nach der Fällung ebenfalls gefährdet und müssen mit heraus genommen werden.
Eine naturschutzrechtliche Befreiung durch die Untere Naturschutzbehörde zur Fällung liegt vor.
Wolfsried: Kirsche
Am Wolfsried in Egg steht eine große Kirsche. Sie ist am Stammkopf auseinander gebrochen. Ein Teil des Baumes droht auf die Straße zu stürzen. Der Baum muss kurzfristig gefällt werden.
Fährehafen: Pyramiden-Pappel
Vor dem Betriebsgebäude der Fähre Konstanz-Meersburg muss eine mächtige Pyramiden-Pappel gefällt werden. Der Baum hat eine große Höhlung am Stammfuß. Ein V-Zwiesel zeigt Spannungsrisse in der Borke, ein Anzeichen dafür, dass er bei vorangehenden Stürmen bereits überdehnt wurde. Der Baum wurde deshalb gutachterlich untersucht mit dem Ergebnis, dass er ab Windstärke 11 nicht mehr bruchsicher ist. Der Gutachter empfiehlt die Fällung des Baumes. Die TBK werden an gleicher Stelle wieder eine Pyramiden-Pappel pflanzen.
Steinstraße: Linde
In der Steinstraße hat eine Linde große Faulstellen am Stammfuß und am Kronenansatz. Es besteht die Gefahr, dass der Baum auseinander bricht, er muss gefällt werden. Die TBK werden an gleicher Stelle einen Baum nachpflanzen.
Herosépark: Fichte und Lebensbaum
Im Herosépark wurde bei Sturm „Andrea" am 05.01.2012 eine große Fichte umgedrückt. Am Wurzelteller war zu sehen, dass der Baum sich offensichtlich nur sehr flach verankert hatte. Direkt daneben stehen eine ebenso große Fichte und ein Riesenlebensbaum. Diese Bäume bildeten eine Gruppe, die jetzt gegen Sturm nicht mehr ausreichend geschützt ist. Bei dem Lebensbaum wurden zudem beim Ausbau der Straße Am Rheinufer ein Teil der Haltewurzeln abgegraben. Die TBK werden beide Bäume vorsorglich entfernen. Das Amt für Stadtplanung und Umwelt wird eine geeignete Nachpflanzung planen.
Markgrafenstraße: Erle
In der Markgrafenstraße, vor Haus Nr. 49, muss eine Erle entfernt werden. Die Wurzeln des Baumes werfen den Gehwegbelag auf, dadurch fließt bei Regen Wasser in den angrenzenden Hauseingang. Das Problem ist nur zu lösen, indem der ganze Baumstandort und der betroffene Gehwegbereich umgebaut werden. Die TBK werden dort einen schmalkronigen Ahornbaum nachpflanzen.
Stromeyersdorf am Uferweg: Pyramiden-Pappel
Am Ufer im Stromeyersdorf, neben der Grillstelle Billenweiher, muss eine große Pyramidenpappel gefällt werden. Ein alter Blitzschaden ist stark eingefault, durch diese Höhlung haben sich bei Stürmen Risse im Stamm gebildet, der Baum ist nicht mehr bruchsicher.
Spielplatz Jägerkaserne: Pyramiden-Pappel, Feldahorn, Kirsche
Bei dem Brand im Kinderhaus Edith Stein im Jahr 2010 wurden auf dem benachbarten öffentlichen Spielplatz mehrere Bäume beschädigt. Unter anderem wurde eine große Pyramiden-Pappel so stark durch Hitze beschädigt, dass sie entfernt werden muss sowie ein Feldahorn und ein Kirschbaum.
Theodor-Heuss-Realschule: Kastanie
Auf dem Schulhof der Theodor-Heuss-Realschule bildet eine Kastanie seit einigen Jahren immer mehr Totholz. Offensichtlich leidet sie unter der versiegelten Bodenoberfläche und den parkenden Fahrzeugen. Der Baum muss ersetzt werden.
Am Grenzbach: Berliner-Lorbeerpappel
Auf einer Wiese am Grenzbach wurde bereits im vergangenen Jahr (2010) eine Pappel mit einer Säge beschädigt. Auf Grund dieser Verletzungen stirbt der Baum ab und muss entfernt werden.
Casino: Lebensbaum
Neben dem Parkplatz des Casinos stirbt ein großer Lebensbaum ab, er hatte im Jahr 2011 fast keine grünen Nadeln mehr. Er muss entfernt werden.
Kreuzlinger Straße: zwei Robinien
In der Kreuzlinger Straße wurden bei zwei Robinien Probleme im Wurzelbereich und am Stammfuß festgestellt. Vermutlich ist Verursacher ein Baumpilz, der Eschenbaumschwamm. Er zerstört die Wurzeln der Robinien. Beide Bäume wurden gutachterlich untersucht und sind nicht mehr standsicher.
Eichhornstraße, Parkplatz Horn: drei Bergahorne
In der Eichhornstraße, zwischen Parkplatz Horn und Stadion, sind drei ältere Bergahorne von einem holzabbauenden Pilz befallen. Der Pilz zerstört sowohl die Wurzel als auch die Festigkeit des Holzes im Kronenansatz. Alle drei Bäume sind nicht mehr verkehrssicher.
Gottlieber Straße: Birne
In der Gottlieber Straße muss eine Birne entfernt werden. Sie hat mehrere Faulstellen am Stamm. In den vergangenen Jahren sind mehrere große Äste abgebrochen.
Hindenburgpark: Linde
Am Spielplatz im Hindenburgpark hat eine Linde seit einigen Jahren eine große Faulstelle im Kronenansatz. Inzwischen ist die Morschung so weit fortgeschritten, dass der Baum entfernt werden muss.
Alte Litzelstetter Straße: Hainbuche
In der Litzelstetter Straße bedrängt eine Hainbuche die kleine Kapelle und drückt auf das Dach. Der Baum muss entfernt werden um die Kapelle zu erhalten.
Freibad Horn: Nussbaum
Auf der Liegewiese im Freibad Horn muss ein Walnussbaum gefällt werden. Das Holz im Kronenansatz wird durch einen Pilz abgebaut. Der Baum droht auseinander zu brechen.
Eichhornstraße: Feldahorn vor der Schmiederklinik
In der Eichhornstraße vor der Schmiederklinik muss ein großer Feldahorn entfernt werden. Er wurde bei Stürmen in den vergangenen Jahren mehrfach geschädigt. Inzwischen ist die Krone soweit geöffnet, dass die Gefahr besteht, dass bei weiteren Stürmen große Äste auf Fahrbahn und Gehweg stürzen oder die Krone komplett auseinander bricht.
Heinrich-Suso-Gymnasium: Bergahorn
Auf der Westseite des Heinrich-Suso-Gymnasiums muss ein großer Bergahorn entfernt werden. Ein Pilz zerstört das lebendige Gewebe im Kronenansatz. Der Baum droht dadurch auseinander zu brechen.
Strandbad Litzelstetten: Birke
Im Strandbad in Litzelstetten wurde, nachdem bei einer Birke der Efeu entfernt wurde, ein massiver Befall mit Brandkrustenpilz festgestellt. Dieser Pilz baut die Wurzeln ab und gefährdet damit die Standsicherheit, der Baum muss gefällt werden.
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