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2018/03

Lese-Hör-& Sehtipps März 2018


Medientipp Roman

   

Vaughan, Sarah: Das Haus der verborgenen Träume

Köln : Bastei Lübbe Taschenbuch, 2017

In den 1940-er Jahren finden die Geschwister Will und Alice Zuflucht in Cornwall, wo sie auf Skylark Farm Freundschaft mit Maggie schließen, der Tochter des Eigentümers. Es dauert nicht lange, bis Will und Maggie ihre Liebe zueinander entdecken. Nach einer leidenschaftlichen Begegnung, die von Alice beobachtet wird, verlässt Maggie das Anwesen. Erst sechzig Jahre später wird ihre Enkelin Lucy das herzzerreißende Geheimnis ihrer Großmutter lüften.

UG: Romane/Familie


Medientipp Sachbuch

     

Möller, Philipp: Gottlos glücklich
Frankfurt am Main : Fischer, 2017

Bestsellerautor Philipp Möller glaubt nicht an Gott - und ist damit nicht allein. Knapp 40 Prozent aller Deutschen fühlen sich keiner Religion zugehörig. Umso erstaunlicher findet es Möller, wie sehr die Religionen dennoch unsere Gesellschaft beeinflussen.

Vom Kirchengeläut bis zum Kopftuch der Kindergärtnerin, das Religiöse behelligt auch die, die nicht an Gott glauben. Dabei sind sich heute die meisten Deutschen einig: Religion ist vor allem Privatsache. Zudem: Alle kostspieligen Großbaustellen der Religionen müssen auch von den Atheisten mitbezahlt werden - oder wussten Sie zum Beispiel, dass Bischöfe ihr Gehalt aus allgemeinen Steuern erhalten?

Fünf Millionen Menschen haben Möllers religionskritischen Debattenclip im Netz mittlerweile aufgerufen. In 'Gottlos glücklich' führt Möller aus, warum Religion und Glauben Privatsache sein sollten.

 

3. OG Religion/Allgemeines


AV-Medientipp

   

Körper und Seele

Regie: Ildikó Enyedi
Darsteller: Alexandra Borbély, Geza Morcsányi, Zoltán Schneider
Orig.: Ungarn, 2017 : 112 min.

 „Der introvertierte Finanzdirektor eines ungarischen Schlachthofs und eine autistisch erscheinende Qualitätsprüferin erfahren durch Zufall, dass sie identische Träume haben, in denen sie als Hirsche durch einen friedlichen Wald wandeln. Die Erkenntnis führt die beiden dazu, sich auch im Leben aufeinander zuzubewegen. Während der ältere Mann verdrängte Gefühlsregungen wachrufen muss, bemüht sich die Frau, dem ihr unbekannten Phänomen der Liebe mit akribischem Studium gerecht zu werden. Eine subtil entwickelte Romanze in fein komponierten Bildern, die mit großer inszenatorischer Meisterschaft und hervorragenden Darstellern von einer allmählich wachsenden Leidenschaft erzählt. Voller bezaubernder Details spürt der Film dem Wesen der Liebe nach, wobei sich surreale Momente, skurriler Humor und einfühlsame Beobachtungen die Waage halten"

Der Film wurde auf den Internationalen Filmfestspielen Berlin 2017 mit dem Preis „Goldener Bär ausgezeichnet.

4. OG Spielfilme


Medientipp der Kinder- und Jugendbücherei

 

Postert, Petra : Das Jahr, als die Bienen kamen. 
München: Tulipan Verlag, 2017

Als die 12jährige Josy von ihrem verstorbenen Großvater einen Bienenstock erbt, ist sie ziemlich überrascht und weiß zunächst nichts damit anzufangen. Dennoch beschließt sie, den Bienenstock zu behalten und lernt von Alma, einer Freundin ihres Opas aus dem Imker-Verein, alles über Bienenhaltung. Von ihr erfährt sie auch die Lebensgeschichte ihres Opas und warum ihm die Bienen so wichtig waren. Schnell wird sie zur begeisterten Imkerin und lässt sich auch dann nicht beirren, als ein Schwarm Bienen eines Tages im Garten davon fliegt und  die Feuerwehr anrücken muss  oder sie erste schmerzhafte Erfahrungen mit Bienenstichen macht. Als ihr Bienenstock gestohlen wird, macht sie sich zusammen mit einem Freund auf die spannende Suche nach dem Dieb. 

In poetischer Sprache erzählt die Autorin nicht nur die  Geschichte von Josy, sondern parallel dazu aus Sicht der Insekten, was in diesem einen Jahr im Bienenstock passiert.  Eine spannende, märchenhaft erzählte Geschichte, die fundiertes Sachwissen über  die vom Aussterben bedrohte Honigbiene  vermittelt, aber auch vom Leben und von Verantwortung erzählt.  

Ab 10 J

Standort: 4. OG Kinder- und Jugend/5.1 Erzählungen 9-13 J

 

 


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