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Ausstellungen


Erweiterung der Dauerausstellung, Teil 1

Glaubenskämpfe, Kunst im 17. Jahrhundert, Aufbruch in die neue Zeit

 

Historische Räume mit unbekannten Spitzenstücken aus dem Depot neu gestaltet: Die Konstanzer Reformation und Gegenreformation, Lebenskultur und Kunsthandwerk des 17. Jahrhunderts. Die Revolution von 1848 und die Modernisierung von Konstanz bis 1865.

 

Reichsadler-Humpen; Anfang 17. Jh., farbloses Glas und EmailmalereiChristoph Daniel Schenck: Christus an der Geißelsäule; 1679; Elfenbein

Erweiterung der Dauerausstellung, Teil II

Ab April 2010

 

Neue Ein- und Ausblicke

Wiederherstellung historischer Räume des Museums

Die historische Guldinast-Stube entsteht in ihrer ursprünglichen Gestalt, ausgestattet als Schatzkammer mit Spitzenstücken der regionalen Kunst und des Kunsthandwerks des 16. - 18. Jahrhunderts. Der alte Täfersaal ersteht wieder als Präsentationsraum für die Kunst und die Lebenskultur des 18. und 19. Jahrhunderts am Bodensee: Ellenrieder, die Künstlerfamilie Mosbrugger, Möbel und Kunsthandwerk der Zeit in stimmungsvoller Umgebung.

Eine Stadt wird protestantisch: Die Konstanzer Reformation des 16. Jahrhunderts und die Gegenreformation, mit Kunstwerken und Zeugnissen dieser besonders bewegten Epoche der Stadt-geschichte. Neugestaltung des "Bischofszimmers".

Konstanzer Köpfe

Portraits aus vier Jahrhunderten

Gemälde, Grafiken, Scherenschnitte

 aus der Sammlung des Rosgartenmuseums

 

22. Oktober 2009 bis 1. August 2010

 

 

Diese Kabinettausstellung unternimmt eine Zeitreise durch die Gesichter einer alten Stadt. Seit der Renaissance kam der Portraitkunst über viele Jahrhunderte hinweg eine wichtige Stellung in der Kunst zu. Mit dem Aufstieg des Bürgertums wurden nicht nur Herrscher und Adlige, sondern auch gesellschaftlich tonangebende Bürger in Gemälden, Zeichnungen, auf Scherenschnitten oder in plastischen Büsten verewigt. Aus der reichen Sammlung des Rosgartenmuseums zeigen wir, teils erstmals, die ausdruckstarken Gesichter von Adligen und Bischöfen aber auch von selbstbewussten Bürgermeistern, Kaufmannsfrauen sowie Künstlerinnen und Künstler aus Stadt und Region. Prägnante Lebensläufe zu jedem Bild bringen Ihnen diese würdige Versammlung von „Konstanzer Köpfen" näher.

 

Öffentliche Führungen:

Donnerstag, den 14. Januar um 16.30 Uhr
"Konstanzer Köpfe"
Kerstin Rock

 

Dienstag, den 19. Janaur um 17 Uhr
"Konstanzer Geschichte mit Individualität"
Gudrun Schnekenburger

 

Sonntag, den 24. Januar um 14 Uhr
"Frauenköpfe in Konstanz"
Gudrun Schnekenburger

 

Dienstag, den 26. Januar um 17 Uhr
"Konstanzer Geschichte mit Individualität"
Gudrun Schnekenburger

 

Dienstag, den 2. Februar um 17 Uhr
"Frauenköpfe in Konstanz"
Gudrun Schnekenburger

 

Dienstag, den 9. Februar um 17 Uhr
"Konstanzer Geschichte mit Individualität"
Gudrun Schnekenburger

 

Sonntag, den 21. Februar um 14 Uhr
"Konstanzer Geschichte mit Individualität"
Gudrun Schnekenburger

 

Dienstag, den 23. Februar um 17 Uhr
"Kopfgeschichten"
David Bruder

 

 

 

Führungen für Schulklassen und geschlossene Erwachsenengruppen:

jederzeit auf Nachfrage

 

Unbekannter Künstler: Bildnis Carl Theodor von Dalberg; um 1790; Öl auf LeinwandErnst Würtenberger: Bildnis Oberbürgermeister Dr. Weber; 1900; Öl auf LeinwandKarl Hofer; Erika Leiner; 1941; Öl auf LeinwandUnbekannter Künstler; Brustbild der Anna Maria Thumbin, geb. von Beer; Mitte 18. Jh.; Öl auf Leinwand; Ehefrau des Baumeisters Peter Thumb.<br /> Hans Murer d.Ä.; Bildnis des Heinrich Blarer; 1460; Öl auf Nadelholz<br />

Die Welt im Topf

Kulturgeschichte der Bodensee-Küche

Sonderausstellung des Rosgartenmuseums Konstanz im Kulturzentrum am Münster

 

8. Juni bis 31. Oktober 2010

 

Die heute bekannte "Bodensee-Küche" hat viele europäische Mütter und Väter. Die Ausstellung "Die Welt im Topf" spürt den geheimen Wegen guter Küchen- und Kellertraditionen quer durch Europa an den Bodensee nach. Sie klärt auf, ob Spätzle schwäbisch und Knöpfle wirklich badisch sind und warum der obstreiche Thurgau spaßhaft "Mostindien" genannt wird. Die Exponate reichen vom mittelalterlichen Bratspieß zum feinen Geschirr aus Barock und Biedermeier bis hin zu den Relikten aus großen Hotelpalästen des 19. Jahrhunderts.

Es erscheint ein Begleitbuch: Tobias Engelsing, Die Welt im Topf - Kleine Kulturgeschichte der Küche am Bodensee, mit Rezepten, 208 Seiten, ca. 19,80 Euro

 

Rahmenpgrogramm

 

Biographie-Dinner: Küchengeschichten vom Bodensee

Donnerstag, 27. Mai 2010, 19.00 Uhr im Inselhotel

Küchengeschichten vom Bodensee - was Adel, Abt und Bürgersleute speisten.
Eine vergnüglich anschauliche Reise durch die Kochtöpfe und Küchenkulturen der Bodenseeregion, veranschaulicht an berühmten und weniger berühmten Feinschmeckern.

Von und mit Dr. Tobias Engelsing (Direktor der Städtischen Museen).
In Zusammenarbeit mit dem Rosgartenmuseum Konstanz und seiner Ausstellung:
„Die Welt im Topf - Kulturgeschichte der Bodensee-Küche", 08.06. - 31.10.2010.

48,- € pro Person.
3-Gang-Menü inklusive "Küchengeschichten", zuzüglich Getränke.

 

Präkolumbische Kunst aus Costa Rica

 

23. Oktober 2010 bis 24. April (Ostersonntag) 2011

 

Das Rosgartenmuseum und das Adelhauser Museum in Freiburg besitzen in ihren Sammlungen präkolumbische Keramikkomplexe aus Costa Rica. Dabei handelt es sich um Gefäße und Fragmente, die z.T. sehr aufwendig plastisch mit Tieren und Phantasie-Figuren verziert sind. Sie stammen aus dem Gebiet der sogenannten "atlantischen Wassescheide" und ihr Alter beläuft sich auf etwa 1.800 - 500 Jahre. In Zusammenarbeit mit dem Bodensee-Naturmuseum vermittelt die Ausstellung faszinierende Eindrücke aus den Naturräumen und Landschaften Costa Ricas, die auch auf die Menschen vor der spanischen Eroberung eine große Wirkung gehabt haben.


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