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Ausstellungen

Die Welt im Topf

Kulturgeschichte der Bodensee-Küche

Sonderausstellung des Rosgartenmuseums Konstanz im Kulturzentrum am Münster

 

8. Juni bis 31. Oktober 2010

 

Die heute bekannte "Bodensee-Küche" hat viele europäische Mütter und Väter. Die Ausstellung "Die Welt im Topf" spürt den geheimen Wegen guter Küchen- und Kellertraditionen quer durch Europa an den Bodensee nach. Sie klärt auf, ob Spätzle schwäbisch und Knöpfle wirklich badisch sind und warum der obstreiche Thurgau spaßhaft "Mostindien" genannt wird. Die Exponate reichen vom mittelalterlichen Bratspieß zum feinen Geschirr aus Barock und Biedermeier bis hin zu den Relikten aus großen Hotelpalästen des 19. Jahrhunderts.

Es erscheint ein Begleitbuch: Tobias Engelsing, Die Welt im Topf - Kleine Kulturgeschichte der Küche am Bodensee, mit Rezepten, 208 Seiten, ca. 19,80 Euro

 

Öffentliche Führungen jeden Sonntag um 14 Uhr und jeden Donnerstag um 16.30 Uhr

Gruppenführungen auf Anmeldung

Blick in die Ausstellung "Welt im Topf"Blick in die AusstellungBlick in die Ausstellung "Welt im Topf"

Zur Ausstellung „Die Welt im Topf" gibt es für unsere Gäste eine leckere Trüffel-Leberpastete, welche die ausgezeichnete kulinarische Kultur am Bodensee nahebringt und da haltbar und transportabel, in Erinnerung hält. Hergestellt auf der Basis traditioneller Rezepte ist die Pastete in der Wurstküche der Metzgerei Müller in Konstanz entstanden. Weil das Rosgartenmuseum einst das Zunfthaus der Metzgerzunft war, und im Depot die originale Zunftfigur aus Sandstein, das „Metzgerle" aufbewahrt wird trägt das feine Konstanz-Mitbringsel den Namen „Konstanzer Metzgerle".

200 Gramm Bügelgläser zu 3,95 €, erhältlich im Museumsshop des Kulturzentrums, im Rosgartenmuseum und in den Filialen der Metzgerei Müller


Erweiterung der Dauerausstellung, Teil 1

Glaubenskämpfe, Kunst im 17. Jahrhundert, Aufbruch in die neue Zeit

 

Historische Räume mit unbekannten Spitzenstücken aus dem Depot neu gestaltet: Die Konstanzer Reformation und Gegenreformation, Lebenskultur und Kunsthandwerk des 17. Jahrhunderts. Die Revolution von 1848 und die Modernisierung von Konstanz bis 1865.

 

Reichsadler-Humpen; Anfang 17. Jh., farbloses Glas und EmailmalereiChristoph Daniel Schenck: Christus an der Geißelsäule; 1679; Elfenbein

Erweiterung der Dauerausstellung, Teil II

Ab April 2010

 

Neue Ein- und Ausblicke

Wiederherstellung historischer Räume des Museums

Die historische Guldinast-Stube entsteht in ihrer ursprünglichen Gestalt, ausgestattet als Schatzkammer mit Spitzenstücken der regionalen Kunst und des Kunsthandwerks des 16. - 18. Jahrhunderts. Der alte Täfersaal ersteht wieder als Präsentationsraum für die Kunst und die Lebenskultur des 18. und 19. Jahrhunderts am Bodensee: Ellenrieder, die Künstlerfamilie Mosbrugger, Möbel und Kunsthandwerk der Zeit in stimmungsvoller Umgebung.

Eine Stadt wird protestantisch: Die Konstanzer Reformation des 16. Jahrhunderts und die Gegenreformation, mit Kunstwerken und Zeugnissen dieser besonders bewegten Epoche der Stadt-geschichte. Neugestaltung des "Bischofszimmers".

Blick in den Bildersaal 19. Jahrhundert

Präkolumbische Kunst aus Costa Rica

 

23. Oktober 2010 bis 24. April (Ostersonntag) 2011

 

Das Rosgartenmuseum und das Adelhauser Museum in Freiburg besitzen in ihren Sammlungen präkolumbische Keramikkomplexe aus Costa Rica. Dabei handelt es sich um Gefäße und Fragmente, die z.T. sehr aufwendig plastisch mit Tieren und Phantasie-Figuren verziert sind. Sie stammen aus dem Gebiet der sogenannten "atlantischen Wassescheide" und ihr Alter beläuft sich auf etwa 1.800 - 500 Jahre. In Zusammenarbeit mit dem Bodensee-Naturmuseum vermittelt die Ausstellung faszinierende Eindrücke aus den Naturräumen und Landschaften Costa Ricas, die auch auf die Menschen vor der spanischen Eroberung eine große Wirkung gehabt haben.


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