Hauptnavigation | Inhaltsbereich | Seitenfunktionen
Volltextsuche




Standort:


Inhaltsbereich

Ausstellungen 2013

Einfach himmlisch!

Die Malerin Marie Ellenrieder 1791 - 1863

18. Mai bis 25. August 2013

 

Eine Gemeinschaftsausstellung von Städtischer Wessenberg-Galerie und Rosgartenmuseum im Kulturzentrum am Münster anlässlich des 150. Todestags der Künstlerin 

 

Marie Ellenrieder zählt zu den bedeutendsten Malerinnen des 19. Jahrhunderts. In einer Zeit, als die gesellschaftlichen Verhältnisse und ästhetischen Diskurse von Männern dominiert wurden, entschied sie sich für einen für eine Frau ungewöhnlichen Beruf. Durch die Vermittlung des Generalvikars Wessenberg konnte sie ab 1813 in München studieren. Sie war die erste Frau, die an einer deutschen Kunstakademie als Studentin zugelassen wurde. Danach machte sie rasch Karriere, wurde zu einer gefragten Portraitistin mit Aufträgen aus Hochadel und Bürgertum im deutschen Südwesten und der angrenzenden Schweiz.

Während ihres zweijährigen Aufenthalts in Rom und Florenz studierte Ellenrieder die Alten Meister. Die Begegnung mit der Kunst der in Rom wirkenden Nazarener um Friedrich Overbeck, prägte ihre eigene Arbeit nachhaltig. Von nun an waren es vor allem religiöse Themen, die ihr äußerst produktives, hochgerühmtes Schaffen bis an ihr  Lebensende 1863 bestimmten.

 

Aus Anlass ihres 150. Todestags zeigen wir Spitzenwerke, Entwürfe und Studien dieser außergewöhnlichen Malerin. Ein begleitendes Buch bewertet Leben und Werk anhand neuer Quellenstudien grundlegend neu.

 

Es erscheint ein Katalog zum Preis von 25,- Euro

 

Eintritt: 5,- Euro, ermäßigt 3,- Euro

Führungsgebühr Dienstag - Freitag: 40,- Euro

Samstag, Sonntag und ab 17.30 Uhr: 50,- Euro

 

Öffentliche Führungen

Sonntag, 26. Mai, 30. Juni, 7. Juli, 14. Juli, 28. Juli, 11. August und 25. August, jeweils 11 Uhr. Am 25. August zusätzlich auch um 15 Uhr

Mittwoch, 22. Mai, 5. Juni, 19. Juni, 3. Juli, 31. Juli, 14. August und 21. August jeweils um 15 Uhr

 

Happy Hour

Dienstag, 4. Juni, 2. Juli. 23. Juli, 6. August und 20. August, jeweils um 19 Uhr

Wir bieten Ihnen eine Abendführung durch die Ausstellung und servieren zur Einstimmung einen Apéritif. Eine verbindliche Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist erforderlich!

Tel. +49(0)7531/900 913 oder mail BenkoeU@stadt.konstanz.de

Kostenbeitrag; 7,- Euro

 

Vortrag

Dienstag, 25. Juni um 19 Uhr

Univ.-Prof. Dr. Michael Bringmann em.:

Von der Musik des Himmels zum Tod durch den Scharfrichter. Das legendäre Leben und Sterben der Hl. Cäcilie

Zunftsaal im Rosgartenmuseum Konstanz mit Apéritif

Eintritt: 5,- Euro

 

Kunst und Religion

Sonntag, 16. Juni und 18. August, jeweils 11 Uhr

Mittwoch, 17. Juli um 15 Uhr

Bildbetrachtungen mit dem Theologen Robert Schatz, Konstanz und Galerieleiterin Barbara Stark

Um Anmeldung unter +49(0)7531/900 913 oder BenkoeU@stadt.konstanz.de wird gebeten.

 

Kunst für Kinder und Jugendliche

Für Kinder im Vorschulalter bis zum jugendlichen Abiturienten, für Kindergärten und alle Schularten bieten wir ein abwechslungsreiches museumspädagogisches Programm.

Fordern Sie unseren Flyer an oder informieren Sie sich auf unserer Homepage oder nehmen Sie an der Einführung für Lehrer am Donnerstag, 6. Juni 2013 um 17 Uhr teil.

 

 


Marie Ellenrieder; o.T. (Bildnis eines jungen Mannes); 1830; Kohle und Pastell auf ockerfarbenem Papier; 42,3 x 28 cm; Inv.Nr. M 143 (Rosgartenmuseum)Marie Ellenrieder (Konstanz 1791 - Konstanz 1863); Selbstbildnis; um 1820; Pastell, Bleistift, laviert/Papier; 32,7 x 23,5 cm; Inv.Nr. M 134 (Rosgartenmuseum)Marie Ellenrieder; Aus der Folge der Lebensalter: Schulterbild einer Frau (Reife 2); 1837<br /> Pastell/Papier; 42,5 x 28,3 cm; Inv.Nr. 1957/30 (Rosgartenmuseum)Marie Ellenrieder; Ludwig I. Großherzog v. Baden; um 1827; Öl/Leinwand; 64,5 x 52,5 cm<br /> Privatbesitz

Zwei Ausstellungen zum 175. Geburtstag des Grafen Zeppelin: Rosgartenmuseum Konstanz und Zeppelin-Museum Friedrichshafen

 

Die Zeppelins -

Eine Adelsfamilie am Bodensee

 12. Juli bis 29. Dezember 2013

  

Graf Ferdinand von Zeppelin war neben Kaiser Wilhelm II. der berühmteste Deutsche seiner Zeit: Man verehrte ihn als „Beherrscher der Lüfte", als nationales Symbol der Einheit und der Leistungskraft des Kaiserreichs. Bis heute aber verschwinden hinter dem Mythos der Mensch Ferdinand von Zeppelin und seine Familie. Die Ausstellung in seinem Geburtsort Konstanz lässt die erlebnisreichen Kinder- und Jugendjahre in einer geistig anregenden Atmosphäre sichtbar werden. Sie erzählt vom Unternehmergeist der französisch-schweizerisch geprägten Großeltern und von dramatischen Ereignissen in einer europäisch vernetzten Adelsfamilie aus dem württembergischen Hofadel. Die Zeppelins sind auch halbe Schweizer, unterhalten freundschaftliche Beziehungen zum Hof Napoleons III. und pflegen die Liebe zu baltischen Frauen. Berührende Erinnerungsstücke aus den Schlössern der Familie sowie Kunstwerke und Kuriosa lassen die untergegangene Welt dieser bedeutenden Familie wieder lebendig werden.

 

Die Ausstellung „Graf Zeppelin - Techniker und Luftschiffer" im Zeppelin-Museum Friedrichshafen (17.05. - 15. 09. 2013) widmet sich den bis heute wenig bekannten Anfängen der Zeppelin-Luftschifffahrt, als der risikofreudige Unternehmer Graf Zeppelin damit begann, am Bodensee seine Vision von einem lenkbaren Luftschiff zu verwirklichen.

Weitere Informationen: http://zeppelin-museum.de/wechselausstellung.html

 

Zum Jubiläumsjahr erscheint ein gediegen ausgestattetes, reich bebildertes Buch „Die Zeppelins - Lebensgeschichten einer Adelsfamilie": Biografisches kurzweilig erzählt von Tobias Engelsing und Jürgen Bleibler.  200 Seiten, 15,50 €

 

Bestellung an: BenkoeU@stadt.konstanz.de oder Tel. 07531/900 913 (Ursula Benkö).

 

Rahmenprogramm

Beide Museen bieten Stadtspaziergänge, Nostalgie-Fahrten auf dem See, Lesungen und einen literarischen Menü-Abend auf Schloss Girsberg.

 

 

Erweiterung der Dauerausstellung, Teil I


Glaubenskämpfe, Kunst im 17. Jahrhundert, Aufbruch in die neue Zeit

 

Historische Räume mit unbekannten Spitzenstücken aus dem Depot neu gestaltet: Die Konstanzer Reformation und Gegenreformation, Lebenskultur und Kunsthandwerk des 17. Jahrhunderts. Die Revolution von 1848 und die Modernisierung von Konstanz bis 1865.

 

Reichsadler-Humpen; Anfang 17. Jh., farbloses Glas und EmailmalereiChristoph Daniel Schenck: Christus an der Geißelsäule; 1679; Elfenbein

Erweiterung der Dauerausstellung, Teil II


Neue Ein- und Ausblicke

Wiederherstellung historischer Räume des Museums

Die historische Guldinast-Stube entsteht in ihrer ursprünglichen Gestalt, ausgestattet als Schatzkammer mit Spitzenstücken der regionalen Kunst und des Kunsthandwerks des 16. - 18. Jahrhunderts. Der alte Täfersaal ersteht wieder als Präsentationsraum für die Kunst und die Lebenskultur des 18. und 19. Jahrhunderts am Bodensee: Ellenrieder, die Künstlerfamilie Mosbrugger, Möbel und Kunsthandwerk der Zeit in stimmungsvoller Umgebung.

Eine Stadt wird protestantisch: Die Konstanzer Reformation des 16. Jahrhunderts und die Gegenreformation, mit Kunstwerken und Zeugnissen dieser besonders bewegten Epoche der Stadtgeschichte. Neugestaltung des "Bischofszimmers".

Blick in den Bildersaal 19. Jahrhundert

Erweiterung der Dauerausstellung, Teil III

Bischof, Rat & Recht - Konstanz als Bischofs- und freie Reichsstadt

Ab 25. Mai 2012

 

Neugestaltung der Dauerausstellung zur spätmittelalterlichen und frühneuzeitlichen Geschichte

  

Konstanz war einst die Hauptstadt des größten deutschen Bistums, als freie Reichsstadt ein kleines Staatswesen und eine europäische Handelsmetropole. Ein neu gestalteter Saal der Dauerausstellung lässt die bischöfliche und reichsstädtische Zeit, die zuweilen blutige Rechtspflege und die Nachbarschaft zu den Eidgenossen mit herausragenden Objekten und anschaulichen Geschichten lebendig werden. Mit Leihgaben aus dem Konstanzer Münsterschatz und eigenen Sammlungsbeständen. Zwei täuschend lebensecht wirkende Stadtbewohner des 16. Jahrhunderts begrüßen die Gäste: Der Stadtwächter Ueli und die Marktfrau Anna geben mit ihren originalgetreuen Gewändern und Gerätschaften einen spannenden Eindruck von Kleidung, Ausrüstung und Lebensalltag in der spätmittelalterlichen Reichsstadt.

Neugestaltung der Dauerausstellung


Ab Juli 2013

 

„Eine Hauptstadt der Sünde"

 Konstanz in Reformation und Gegenreformation

 

Fast ein Jahrhundert nach dem Feuertod des böhmischen Reformators Jan Hus während des Konzils (1415) in Konstanz erlangte die Stadt mit der Reformation noch einmal überregionale Bedeutung: Die Umgestaltung des Gemeinwesens zur „Heiligen Stadt" und die weite Bündnispolitik des Rats ließen Konstanz zu einem Zentrum der oberdeutsch-schweizerischen Reformation werden. Die Konstanzer „Zuchtordnung" von 1531, in der von der täglichen Kleidung bis zum Baden im See nahezu alle Lebensbereiche streng reglementiert wurden, gewann sogar Vorbildcharakter für andere Städte. Im Oktober 1548 kapitulierte das gänzlich isolierte Konstanz gegenüber dem katholischen Kaiser, die bisherige Reichsstadt wurde zur vorderösterreichischen Landstadt degradiert. Die nun einsetzende Gegenreformation restaurierte die alte Ordnung, Protestanten wurden vertrieben oder unter strenge Aufsicht gestellt. Im so genannten „Bischofszimmer" des Museums zeigen wir ausgesuchte Kunstobjekte der Zeit, Alltagsgegenstände und andere Zeugnisse dieser dramatischen Epoche in der Geschichte der bisherigen Reichs- und Bischofsstadt.

 

 

Spielzeugträume um 1900

Ab 1. Dezember 2013 bis 5. Januar 2014

Spitzenstücke (u.a. Kaufmannsläden, Zirkus) aus einer süddeutschen Privatsammlung


Ende Inhaltsbereich