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Eine Erfolgsgeschichte

Evaluation zum Transportradmietsystem TINK


Ende Juli 2016 ging das Transportradmietsystem TINK in Konstanz an den Start. „TINK" steht für Transportrad Initiative Nachhaltiger Kommunen und bezeichnet ein bundesweites Forschungsvorhaben. Das Projekt wurde vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) aus Mitteln zur Umsetzung des Nationalen Radverkehrsplans gefördert. Im Juli 2018 endete der geförderte Betrieb. Zeit ein Fazit zu ziehen.

 

TINK ist ein Erfolgsmodell: 4.300 Nutzer hatten sich bis Ende April 2018 bei TINK registriert, mit Start des Fahrradmietsystems konrad der Stadtwerke schnellte die Nutzerzahl sogar auf 7.500 hoch. Insgesamt gab es rund 20.340 Mietvorgänge, die Räder waren rund 52.740 Stunden unterwegs. Das bedeutet, dass jedes TINK-Rad durchschnittlich 2 Stunden und 47 Minuten pro Tag genutzt wurde.

 

Aufgrund des Forschungscharakters des Projektes wurde eine begleitende Evaluation durchgeführt. In mehreren Runden wurden TINK-Nutzer befragt. Wichtigste Erkenntnis: gut die Hälfte der Befragten ersetzten Autofahrten durch die TINK-Nutzung. Ein Transportradmietsystem ist somit in der Lage, den Autoverkehr in der Stadt zu reduzieren. Hauptsächlich wurden die TINK-Räder für Einkäufe und die Beförderung von Kindern eingesetzt.

 

Die Erfolgsgeschichte von TINK geht weiter. Nach Auslaufen des Förderzeitraumes
wurden die Transporträder nahtlos in das Fahrradmietsystem konrad integriert. Die Anmietung für beide Systeme erfolgt seitdem über ein Nutzerkonto auf www.stadtwerke-konstanz.de/mobilitaet/rad-mietsystem.



Zuletzt aktualisiert am: 11.12.2018

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