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Bundesforschungsministerium fördert Aufbau eines China-Zentrums an der HTWG

530.000 Euro für innovatives Konzept zum hochschulweiten Ausbau der China-Kompetenz – Eröffnungsfeier am 12. Dezember 2018


Die enorme Bedeutung, die China schon jetzt für die deutsche Wirtschaft hat und in Zukunft haben wird, spiegelt sich nicht in Schule und Wissenschaft - außerhalb der Sinologie - wider. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Mercator Institute for China Studies. Das Bundesministerium für Forschung und Bildung hatte deshalb im Rahmen seiner Strategie zur Zusammenarbeit mit China in Forschung, Wissenschaft und Bildung aufgerufen, „Innovative Konzepte zum Ausbau der China-Kompetenz an deutschen Hochschulen" einzureichen.

 

Die HTWG Hochschule Konstanz Technik, Wirtschaft und Gestaltung hat ein solches Konzept erarbeitet und damit überzeugt. Über drei Jahre erhält sie gesamt 530.000 Euro für den Aufbau eines China-Zentrums.
Die HTWG überzeugte unter anderem mit ihrer langjährigen China-Erfahrung und innovativen Lehrkonzepten. Schon Anfang der 1980er Jahre hatte der damalige Rektor Prof. Olaf Harder Austauschprogramme für die Ingenieurstudiengänge angestoßen. Seit 20 Jahren gibt es den in Deutschland in dieser Form einzigartigen Studiengang Wirtschaftssprachen Asien mit Schwerpunkt China, seit zehn Jahren können Studierende aus Asien, auch aus China, den Studiengang Wirtschaftssprachen Deutsch und Tourismusmanagement belegen und so einen Doppelabschluss sowohl an der HTWG als auch ihrer Heimathochschule erwerben. 

 


Das China-Zentrum will in den kommenden Jahren hochschulweite Angebote für Studierende, Lehrende sowie Beschäftigte machen, um die China-Aktivitäten weiter auszubauen. „Für unsere Studierenden, gerade auch der Ingenieurwissenschaften, sind China-Kenntnisse eine künftig gefragte berufliche Qualifikation", betont Prof. Dr. Gabriele Thelen, Sinologin und Professorin für interkulturelle Kommunikation. 

 


Alle Interessierten, auch aus Konstanz und der Region, will das Team zu „China-Lessons", regelmäßige Informations- und Diskussionsveranstaltungen zu aktuellen China-Themen, einladen. Kritische Aspekte sollen dabei nicht ausgespart werden: „Bei aller Kritik an Politik und Wirtschaft: Wird es besser, wenn wir nicht hinschauen?", fragt Prof. Thelen. Die Lösung vieler globaler Probleme werde nur in Zusammenarbeit mit China möglich sein. „Wir können gar nicht anders als miteinander", prognostiziert Thelen. Sie ist überzeugt: „Es ist nötig, dass wir miteinander reden und so das Verhältnis zu China auf der Basis gegenseitigen Kennens mitgestalten." 

 


Am Mittwoch, 12. Dezember, feiert das China-Zentrum im Gebäude P auf dem Campus der HTWG seine Eröffnung. Ab 12.30 Uhr sind Informationsstände zu verschiedenen China-Themen wie zum Beispiel zum Alltag in China, zur Digitalisierung in China und zum Seidenstraßenprojekt geöffnet, außerdem gibt es chinesische Snacks. Um 13.30 Uhr folgt die feierliche offizielle Eröffnung, bis 15 Uhr sind Gespräche und Erfahrungsaustausch mit den Leiterinnen des China-Zentrums möglich.

 


Weitere Informationen unter www.htwg-konstanz.de/chinazentrum



Zuletzt aktualisiert am: 06.12.2018

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