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„Transit“ zu Gast in der Spiegelhalle des Theater Konstanz

Das Stück wird in der Spiegelhalle des Theater Konstanz am 21. und am 22. Februar, jeweils um 20 Uhr, aufgeführt.



Der Roman "Transit" von Anna Seghers schildert die Situation der Flüchtlinge vor dem Nationalsozialismus, die sich im Sommer 1940 am Rande Europas, in der südfranzösischen Hafenstadt Marseille sammeln, um nach Übersee ins Exil zu entkommen. Eine Geschichte, die sich heute wieder millionenfach abspielt. Geschichten, die von den Medien täglich an uns herantragen werden, die unsere
Vergangenheit prägen und die sich in unser kollektives Gedächtnis eingeschrieben haben.

Regisseurin Langenbach erkundet nun mit einem internationalen Team aus Schauspielern und Tänzerinnen theatral das Thema Flucht. Die Produktion aus St. Gallen erzählt die Geschichte aus einer persönlichen Perspektive und untersucht gleichzeitig die archetypischen Fragen von Vertreibung und Heimatlosigkeit. Bewusst ist das Thema nicht im Jetzt angesiedelt, um es mit Distanz als universelles Phänomen zu bearbeiten, das jeden Einzelnen betreffen könnte und das tief in unserem kollektiven Gedächtnis verankert ist. Was ist man als Flüchtling bereit zu tun? Wie prinzipientreu kann man bleiben? Wieviel Grenzen überschreitet man, ohne eine echte Wahl zu haben?

 



Zuletzt aktualisiert am: 06.02.2018

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