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800 Gäste besuchen Bürgerempfang

OB Uli Burchardt zeichnet positives Bild von Konstanz und blickt optimistisch in die Zukunft



OB Uli Burchardt (links) und Martin Schröpel (Beauftragter für bürgerschaftliches Engagement, rechts im Bild) mit den Geehrten Hans Peter Kratzer, Frozan Malika Amin und Ute Munz.

Oberbürgermeister Uli Burchardt gab beim Bürgerempfang im Bodenseeforum eine erste Standortbestimmung zum neuen Jahr: „Viele Dinge in Konstanz laufen gut. Mir macht die Arbeit mehr Freude als je zuvor."

Einen guten Eindruck, wo die Stadt aktuell steht, vermittelte zum Start ein stimmvolles Video, gespickt mit wissenswerten Zahlen und Fakten rund um Konstanz. Mit Fotos aus seinem Smartphone-Archiv blickte OB Burchardt auf das Jahr 2017 zurück. In seiner Rede streifte er die wichtigsten Konstanzer Themen, Wohnen, Verkehr und Wirtschaft und gab einen Ausblick auf die künftige Entwicklung der Stadt. Dabei sparte der Oberbürgermeister auch das Thema Bodenseeforum nicht aus und ging auf das höhere Defizit als ursprünglich geplant ein. „Was wir jetzt brauchen, ist ein bisschen Geduld und harte Arbeit, dann haben wir auch wirtschaftlich Erfolg", ist der OB vom Erfolg des Veranstaltungshauses an diesem für Konstanz perfekten Standort überzeugt.


Finanzen im Plus

Die städtischen Finanzen Stadt Konstanz sind mit rund 15 Millionen Euro im Plus. Neue Schulden sind nicht vorgesehen. Für Investitionen stehen 2018 rund 23 Millionen Euro bereit. Hinzu kommen Restmittel von rund 20 Millionen Euro aus den aus den Vorjahren. Zu den größten Maßnahmen in 2018 gehören unter anderem die Generalsanierung der Geschwister-Scholl-Schule und die städtebauliche Entwicklungsmaßnahme Hafner. Weiteres wichtiges Thema ist der Bau der neuen Anschlussunterbringung in der Bücklestraße. Als wichtiger Baustein der gelungenen Integration von geflüchteten Menschen in Konstanz hob der OB das gute Miteinander in der Nachbarschaft hervor.


Viele Maßnahmen für weniger Verkehr

Beim Verkehr komme die Stadt vorwärts. Die Belastung habe im Vergleich zu 2016 bereits messbar nachgelassen, so OB Burchardt. Zur Verkehrsberuhigung und besseren Steuerung hat das Baudezernat kurz-, mittel- und langfristige Maßnahmen entwickelt. Mit der Umsetzung wurde bereits begonnen. Unter anderem sollen am Rande der Innenstadt Parkhäuser gebaut und mit einem verbesserten ÖPNV-Angebot an die Altstadt angebunden werden. Zu den mittelfristigen Maßnahmen gehört das C-Konzept mit der Sperrung des Bahnhofsplatzes, wodurch die Altstadt vom Verkehr entlastet und gleichzeitig aufgewertet werden soll. Mit den Arbeiten dafür wurde 2017 am Rheinsteig begonnen. Als langfristige Maßnahmen werden verschiedene Alternativen geprüft. Dazu zählen eine S-Bahn im 15-Minuten-Takt von Singen über Konstanz in die Schweiz, Seilbahn und Wassertaxi.


Nachhaltiger Umgang mit Ressourcen

Beim Thema Wirtschaft geht es in erster Linie um das Thema Fachkräfte und die Verfügbarkeit von Flächen. Der Fokus liegt dabei auf Nachhaltigkeit und wenig Flächenverbrauch. Noch in diesem Jahr soll das Handlungsprogramm dem Wirtschaftsausschuss und dem Gemeinderat zur finalen Beschlussfassung vorgelegt werden. Beim Thema Landeplatz hofft der OB auf einen Kompromiss. Vorstellbar wäre, Teile der Fläche für Gewerbe bereitzustellen und den Flugplatz zu erhalten.


Bauen für mehr Wohnraum

Beim Thema Wohungsbau, so OB Burchardt, „hilft nur bauen, bauen, bauen". Konstanz ist und bleibt Schwarmstadt. Da ergehe es der Stadt nicht anders als Freiburg, Karlsruhe oder Heidelberg. Bis 2035 sind insgesamt 7.900 neue Wohungen geplant. Die gute Nachricht: Dieser Bedarf könne mit dem vorhandenen Flächenangebot gedeckt werden so OB Burchardt: „Insgesamt sind wir auf einem guten Weg, die gesteckten Ziele zu erreichen". Das Programm beinhaltetet Wohnraum alle für Preissegmente, darunter 25 Prozent für den geförderten Wohnungesbau und 50 Prozent im mittleren Preissegment.


Konziljubiläum lohnende Investition

Das Konziljubiläum geht ins Finale und war laut OB Burchardt eine lohnende Investition, wie das  mediale Echo auf den fünfjährigen Veranstaltungsreigen zeige. Ohnehin helfe beim Blick auf die eigene Stadt gelegentlich die Rückmeldung von außen und das „Große und Ganze" zu betrachten. So sei das Feedback, das die Stadt Konstanz  von Landesebene oder von Spitzenverbänden bekomme, durchweg positiv, resümierte der OB: „Als Resonanz bekommen wir ganz häufig zu hören: Wir machen in Konstanz einen richtig guten Job."

Die stetige Entwicklung und der Wandel in vielen Bereichen bringen es mit sich, dass Konstanz sein Gesicht verändere. Dennoch versprach der OB, den Charakter der Stadt zu erhalten und zu schützen.

Stadt ehrt Engagierte

Konstanz ist vor allem eine Stadt, in der sich viele Menschen engagieren. Dieses Engagement würdigte die Stadt mit einer Ehrung beim Bürgerempfang. Unter dem Programmpunkt „Konstanz sagt Danke!" wurden dieses Jahr Hans Peter Kratzer, Frozan Malika Amin und Ute Munz für ihre Verdienste in den Bereichen Fasnacht, Integration und Sport geehrt.

Im Rahmenprogramm unterhielten das Vokalensemble der Jazz- und Rockschule Konstanz sowie die Wushu Taichi Akademie aus den „Konstanzer Welten" das Publikum.


Führungskräfte im Dialog mit den BürgerInnen

Viele BürgerInnen nutzten anschließend die Gelegenheit, mit dem OB, den Dezernenten sowie Führungskräften der zuständigen Ämter der Stadtverwaltungen ins Gespräch zu kommen. Informationen aus erster Hand gab es an den Thementischen zu den Bereichen Bürgerbeteiligung und bürgerschaftliches Engagement, Kultur und Sport in Konstanz, Verkehr und Straßen, Handlungsprogramm Wohnen und Entwicklung des neuen Stadtteils Hafner sowie zum Finale des fünfjährigen Konziljubiläums, das 2018 seinen Abschluss findet.


Arbeitsprogramm 2018

Das Arbeitsprogramm der Verwaltung für 2018 ist gespickt mit vielen Aufgaben. Investitionsschwerpunkte 2018 sind: 

  • Sanierung und Aufstockung der Hauptfeuerwehrwache (2,4 Millionen Euro)
  • Schulen (2,8 Millionen Euro)
  • Kultur (Museen, Kulturzentrum) (rund 525.000 Euro)
  • Flüchtlingsunterbringung Bückelstraße (300.000 Euro)
  • Kindergärten und  -spielplätze (5,3 Millionen Euro)
  • Sport 610.000 Euro
  • Sanierungs- und Entwicklungsgebiete (Hafner, Bahnhof Petershausen, Klein Venedig, Bahnhofsmodernisierungen, rund 2,8 Millionen Euro)
  • Straßen, Radwege, Parkplaätze (rund 2,6 Millionen Euro)
  • Grunderwerb (2,2 Millionen Euro)

 

 



Zuletzt aktualisiert am: 15.01.2018

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