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OB vor Ort: Viel bewegt sich in Petershausen

Etwa 35 Bürgerinnen und Bürger aus Petershausen, Königsbau und Industriegebiet fanden sich zum letzten der sieben Stadt- und Ortsteilgespräche im Foyer der Gemeinschaftsschule Gebhard ein. Der Herosé-Park und der Mobilpunkt waren wichtige Themen im Gespräch zwischen OB Uli Burchardt und den Anwesenden.



© Stadt Konstanz

Zu Beginn der Veranstaltung am 20. Mai 2017 fällt auf beim Blick auf die Investitionen der gesamten Stadt: Im Stadtteil Petershausen hat und wird sich noch viel verändern. Darüber waren sich OB Uli Burchardt und die Anwesenden einig. Ein Beispiel ist das ehemalige Siemens-Areal, auf dem ein durchmischtes Quartier mit Wohnen, Gewerbe sowie Dienstleistungen entstehen soll. Nach den Zielen des Handlungsprogramms Wohnen werden 30 Prozent der Wohnungen im geförderten und preisgedämpften Wohnungsbau angeboten. Auch Baugemeinschaften sollen möglich sein. Für die weitere Entwicklung ist außerdem ein Bürgerbeteiligungs- und Informationskonzept angedacht. Der städtebauliche Wettbewerb soll 2018 erfolgen. Baubeginn könnte dann 2020 sein.

Des Weiteren entstehen aktuell am Zähringerhof 82 geförderte Wohnungen durch die städtische Wohnbaugesellschaft (WOBAK). Das Richtfest ist im Juli und die Fertigstellung bis Herbst 2018 geplant.

 

Herosépark spaltet die Gemüter

Die Verwaltung hat eine Grillstelle im Herosé-Park vorgeschlagen: Es soll eine Grillzone mit Steinplatten entstehen. Hier können dann Einweggrills und Elektrogrills aufgestellt werden. Vom Präventionsrat wurde das Vorhaben mehrheitlich bejaht und die Umsetzung empfohlen. Viele Anwohner sind jedoch gegen eine öffentliche Grillstelle in der Näher der Wohnungen. „Öffentlichen Grillen liegt im Trend. Verbote allein führen dabei aber zu keiner Lösung des Problems", so der OB. „Es ist ein langjähriges und schwieriges Thema. Nächste Woche beschäftig sich der Gemeinderat damit. Dann werden wir einen Schritt weiter sein." In der Sitzung des Technischen und Umweltausschuss (TUA) am 18. Mai wurde beschlossen, noch zwei weitere Standorte zu prüfen. Außerdem schlägt die Verwaltung schlägt die Einrichtung eines Präventionsteams vor, das dazu beitragen soll, im Herosé-Park für Ordnung zu sorgen.

Grundsätzlich werten OB und Verwaltung die Entwicklung des Herosé-Ufers als Erfolg. Hier stimmten sie auch mit den anwesenden Bewohnern überein. Die Entwicklung des rechtsrheinischen Ufers soll in den nächsten Jahren bis nach Stromeyersdorf fortgesetzt werden. Nächster Schritt ist der Steg am Bodenseeforum. Dieser soll bis Ende Juni fertiggestellt sein.

 

Neues Verkehrskonzept für eine bessere Anbindung zur Innenstadt

Ziel ist, ein dem Schulstandort und der geplanten Neubaumaßnahmen angepasstes Verkehrskonzept im Quartier Bahnhof Petershausen nördlich der Gleise. Den Anfang macht die Fuß- und Radwegebrücke „Z-Brücke", die noch in diesem Jahr fertig gestellt werden soll. Sie gewährleitet einen barrierefreien Zugang zu den Gleisen und außerdem einen direkten Weg über die Schienen von oder zu der Gemeinschaftsschule. 2018 beginnen dann die Arbeiten für die neuen Außenbahnsteige.

Darüber hinaus hatte der TUA im Juli 2016 beschlossen, die Petershauser und die Jahnstraße als Fahrradstraße auszuweisen. Der Straßenzug ist Teil der Radschnellverbindung zwischen Altstadt und Paradies sowie Universität. Künftig geben hier die Radfahrer das Tempo vor. Umgesetzt wird die Maßnahme im September/Oktober 2017.

 

Berufsschulzentrum und Wohnungsbau auf Ravensberggelände

Auf dem Ravensberg-Areal könnten die Beruflichen Schulen in Konstanz an einem Standort zusammengelegt werden. Auf dem übrigen Gelände sollen neue Wohnungen entstehen. Abschließend muss hier noch der Kreistag entscheiden. Das Landratsamt bereitet eine Vorlage für den Kreistag zur zukünftigen Entwicklung der berufsbildenden Schulen vor.

 

Mobilpunkt am Brückenkopf Nord zur Entlastung der Innenstadt

Am Brückenkopf Nord entsteht ein Umsteigepunkt zwischen Fernverkehr und unterschiedliche Nahverkehrsträger, wie Wasserbus, Stadtbus, Leihfahrräder, E-Bikes oder Carsharing. Der Mobilpunkt soll die Innenstadt vom Verkehr entlasten. Weiterhin soll ein urbanes Quartier mit wissens- und serviceorientierten Arbeitsplätzen entstehen, eine Kombination aus Arbeiten und Wohnen mit Einzelhandels- und Freizeitangeboten. Der Wettbewerb soll Ende 2017/ Anfang 2018 durchgeführt werden. Anschließend ist der Bau des Fernbusbahnhofes und des P+R Parkhauses vorgesehen. Die Verhandlungs- und Bauleitplanungsverfahren für das neue Stadtquartier beginnen 2018/2019.



Zuletzt aktualisiert am: 23.05.2017

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