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Verleihung des Konstanzer Kunstpreis 2016

Am Sonntag, 2. Oktober findet um 11 Uhr im Wolkenstein-Saal des Kulturzentrum am Münster die Verleihung des Konstanzer Kunstpreises 2016 statt, mit anschließender Eröffnung der Ausstellung »Open Material« des leider kürzlich verstorbenen Preisträgers Karl-Heinz Ströhle. Den Preis nimmt seine langjährige Lebensgefährtin Sabine Gruber entgegen. Die Stadt Konstanz und der Kunstverein Konstanz laden Sie herzlich hierzu ein.


Am 2. Oktober 2016 sollte der Konstanzer Kunstpreis an den Vorarlberger Künstler Karl-Heinz Ströhle vergeben werden. Nun ist er völlig überraschend am 24. August während einer Wanderung im Silvretta-Gebiet verstorben.

 

Die Stadt und der Kunstverein Konstanz haben beschlossen, die geplante Preisverleihung an Karl-Heinz Ströhle und die Ausstellung posthum stattfinden zu lassen. Auch seiner Familie und seiner Lebensgefährtin Sabine Gruber ist es ein großes Anliegen, dass die Ausstellung, die ihm sehr am Herzen lag und an der er in den letzten Wochen intensiv gearbeitet hat, stattfindet.

 

Gemeinsam mit Kirsten Helfrich vom Kunsthaus Bregenz und Mitglied der Jury des Konstanzer Kunstpreises und dem Architekten Christian Lenz - beide kennen Karl-Heinz Ströhle und sein Werk seit vielen Jahren - wird versucht, die Ausstellung in seinem Sinne zu gestalten.

 

Zum Künstler

 

Karl-Heinz Ströhle, geboren 1957 in Bregenz, hatte einen Lehrauftrag an der Universität für angewandte Kunst in Wien. 2014 habilitierte er dort im Fach Bildhauerei.

Als Zeichner, Maler, Performance-, Objekt- und Medienkünstler gehört er zu den interessantesten und wichtigsten künstlerischen Positionen Österreichs. Stark ausgeprägt in seinem Werk sind auch seine Auseinandersetzung mit dem öffentlichen Raum und seine Beschäftigung mit Kunst-am-Bau-Projekten. So umgibt er z.B. in einem seiner Videos Hochhäuser mit punktgeschweißten Stahlbändern, die durch einen Impuls in Schwingung versetzt werden - das Hochhaus wird personifiziert, wird zum Tänzer. Karl-Heinz Ströhle bewegt sich hier im Grenzbereich zwischen Skulptur, Architektur und Performance.

Die Jury würdigt mit der Verleihung des Preises Ströhles vielseitiges und konsequentes Oeuvre und die Ökonomie beim Einsatz seiner künstlerischen Mittel, die mit einer reduzierten Formensprache verbunden wird.

 

Zum Konstanzer Kunstpreis

 

Der Preis, der alle zwei Jahre vom Kunstverein Konstanz e.V. und der Stadt Konstanz vergeben wird, ist mit 8.000 Euro dotiert und geht mit einer Ausstellung im Kunstverein Konstanz einher. Seit 1979 wird er an Künstler und Künstlerinnen verliehen, die im deutschsprachigen Bodenseeraum geboren oder beheimatet sind, hier längere Zeit künstlerisch tätig waren oder der Bodenseelandschaft in ihrem Werk eine bevorzugte Stellung einräumen.

 

Die Jury setzt sich zusammen aus Vertretern diverser Kulturinstitutionen aus Deutschland, Österreich, Liechtenstein und der Schweiz. Die stimmberechtigten Mitglieder sind:

•-          Christoph Bauer, Leiter des Kunstmuseums Singen,

•-          Kirsten Helfrich, MA, Leiterin der Kunstvermittlung Kunstmuseum Bregenz,

•-          Stefanie Hoch, Kuratorin Kunstmuseum Thurgau, Kartause Ittingen

•-          Dr. Ute Hübner, Leiterin Hermann- Hesse- Höri- Museum.

•-          Marie Lacher-Rapp, Kunsthistorikerin, Vorstand des Kunstvereins,

•-          Dr. Friedemann Malsch, Direktor des Kunstmuseums Liechtenstein,

•-          Corinne Schatz, Kunsthistorikerin in St. Gallen,

•-          Dr. Barbara Stark, Städtische Wessenberg-Galerie

Die auslobenden Institutionen sind in der Jury vertreten durch Herrn Oberbürgermeister Uli Burchardt (Stellvertreter: Bürgermeister Dr. Andreas Osner), Stadt Konstanz und Michael Günther, 1.Vorsitzender Kunstverein Konstanz e.V.. Die Auslober sind nicht stimmberechtigt.

 

Videoabend im Innenhof Café Wessenberg

Fr, 14.Oktober 2016, 19 Uhr

 

Führungen:                 

Sa, 08. Oktober 2016, 15.30 Uhr

So, 30. Oktober 2016, 11.00 Uhr

Sa, 12. November 2016, 15.30 Uhr

So, 04. Dezember 2016, 11 Uhr

 

Öffnungszeiten:  

Di - Fr, 10.00 bis 18.00 Uhr; Sa/So, 10.00 bis 17.00 Uhr



Zuletzt aktualisiert am: 29.09.2016

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