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Christiani-Wiesen als Modellquartier

Bewerbung für zweite Phase des Wettbewerbs „Zukunftsstadt" läuft


In Konstanz fehlen Wohnungen und Flächen sind knapp. Die Nachfrage nach Wohnraum ist jedoch anhaltend groß. Abhilfe sollen neue Wohnformen schaffen. Konzepte dafür werden im Rahmen des bundesweiten Wettbewerbs „Zukunftsstadt" entwickelt.

 

In der ersten Phase hat die Stadtverwaltung gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern, Vertretern der Wissenschaft sowie Fachleuten mehrere Handlungsfelder für die Quartiere der Zukunft erarbeitet. In der Ende des Jahres startenden zweiten Projektphase sollen die angedachten Schritte mit intensiver Unterstützung der Wissenschaft und mit Blick auf eine gesteigerte Flächeneffizienz weiterentwickelt werden. Die Wohnflächen sollen effektiver genutzt und die Pro-Kopf-Wohnfläche verringert werden. Gleichzeitig sollen die gestiegenen Anforderungen an die Qualität der Wohnungen und des Wohnumfeldes erfüllt werden.

Ziel ist es, die Christiani-Wiesen als konkretes zukunftsfähiges Modellquartier zu entwickeln, welches übertragbare Lösungsansätze für künftige Quartiersentwicklungen bis hin zur Fläche Nördlich Hafner liefern kann. Wichtige Bausteine dabei sind neue Wohnformen, eine gemischte Sozialstruktur, innovative Mobilitätskonzepte und eine intelligente Vernetzung durch den Einsatz neuester Technologien. Bei der Bearbeitung der Themen sollen Politik, Wissenschaft, Wirtschaft, die städtischen Eigenbetriebe und BürgerInnen eng zusammenarbeiten. Ziel dabei ist es, mutige und experimentelle Lösungen für die Zukunft zu finden.


 

Über den Wettbewerb Zukunftsstadt


Ob bezahlbarer Wohnraum, sichere Arbeit, nachhaltige Verkehrs- und Infrastrukturen, Zuwanderung oder die Energiewende: Wie die Zukunft unserer Stadt aussehen soll, geht uns alle an.
Deshalb hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) 2015 den Wettbewerb „Zukunftsstadt" gestartet. 51 Städte, Gemeinden und Landkreisen - darunter die Stadt Konstanz - haben im letzten Jahr gemeinsam mit ihren Bürgerinnen und Bürgern Visionen für die Zukunft ihrer Stadt 2030+ entwickelt. Aktuell werden diese Visionen noch bis Ende Mai 2016 finalisiert.
Mit ihren Ergebnissen können sich die 51 Städte ab sofort auch für die zweite Phase des Wettbewerbs bewerben.

Das BMBF plant bis zu 20 Städte, Gemeinden und Landkreise zu fördern, die ein nachhaltiges Planungs- und Umsetzungskonzept ihrer Visionen 2030+ erarbeiten. Dieses Konzept soll analog zur ersten Phase mit kontinuierlicher Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger sowie Akteuren aus lokalen Verbänden, Unternehmen, Initiativen und der Stadtverwaltung entwickelt werden. Ziel ist es, gemeinsam konkrete Maßnahmen für die Umsetzung zu erarbeiten. Die Wissenschaft soll dabei eine zentrale Rolle bei der Beratung und Prüfung der Ideen einnehmen.
Insgesamt umfasst der Wettbewerb „Zukunftsstadt" drei Phasen: von der Entwicklung einer Vision über die Planung der Umsetzung bis hin zur Umsetzung selbst. Nach der zweite Phase werden 2018 noch bis zu acht Kommunen die Chancen erhalten, die von ihnen entwickelten Visionen in die Realität umzusetzen.
Partner des Wettbewerbs „Zukunftsstadt" sind der Deutsche Städtetag, der Deutsche Städte- und Gemeindebund und der Deutsche Landkreistag. Der Wettbewerb ist Teil der Leitinitiative „Zukunftsstadt" des Rahmenprogramms „Forschung für Nachhaltige Entwicklungen" (FONA³).

 



Zuletzt aktualisiert am: 18.05.2016

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