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"Dirnenleben - von Freien und Unendlichen Frauen"

Das Rosgartenmuseum bietet am Sonntag, den 8. Mai eine Stadtführung mit der Historikerin Gudrun Schnekenburger zum "Dirnenleben im mittelalterlichen Konstanz" an, die an die Plätze der käuflichen Liebe geht, fragt, wie Frauen damals Dirnen wurden, wie sie lebten, wer ihre Kunden waren und wie sich ihre Beziehung zur Gesellschaft der Stadt gestaltete.

In der mittelalterlichen Stadtgesellschaft war die Ehe Privileg der wenigen Reichen und Mächtigen. Zur Erhaltung des städtischen Friedens richteten die Städte Frauenhäuser ein. Gesellen und Männer der Unterschicht waren die Kunden. Ehemänner und Kleriker sollten die Dirnenhäuser nicht besuchen. Das heißt allerdings nicht, dass diese alle monogam, bzw. enthaltsam lebten. Sie wandten sich an eine Kupplerin um diskrete Vermittlung. Viele Unterschichtfrauen waren wirtschaftlich darauf angewiesen, in Konkubinaten zu leben. Der Ziegelgraben in Konstanz war weithin bekannt für seine käuflichen Frauen. Die Führung am Sonntag, den 8. Mai mit der Historikerin Gudrun Schnekenburger geht an die Plätze der käuflichen Liebe im mittelalterlichen Konstanz, fragt, wie Frauen damals Dirnen wurden,  wie sie lebten, wer ihre Kunden waren und wie sich ihre Beziehung zur Gesellschaft der Stadt gestaltete. Treffpunkt ist um 14 Uhr an der Kasse des Rosgartenmuseums.



Zuletzt aktualisiert am: 04.05.2016

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