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Ein Fest für Wollmatingen

Bürgermeister Karl Langensteiner-Schönborn und der Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer, Georg Hiltner luden am vergangenen Samstag zum Eröffnungsfest der Radolfzeller Straße in Wollmatingen ein. Gefeiert wurde das ganze Wochenende mit einem vielfältigen Programm.


Auch wenn das Wetter am Samstag umschlug und es deutlich kälter wurde, kamen viele zum Eröffnungsfest. Kein Wunder: Das Programm konnte sich sehen lassen. Unter anderem spielte der Musikverein Wollmatingen auf. Ponyreiten, ein Kinder-Karussell und Segwayfahren waren geboten. Die Feuerwehr und die Stadtwerke informierten über ihre Arbeit. Für reichlich Essen und Trinken war ebenso gesorgt.

 

Eine Art Zauberasphalt

Der Grund zum Feiern lag nahe: Nach rund acht Monaten Bauzeit ist die Durchfahrt durch Wollmatingen drei Monate früher als ursprünglich geplant wieder möglich. In seiner Ansprache freute sich Bürgermeister Langensteiner-Schönborn: „Dies ist ein großer Tag für Wollmatingen. Ich freue mich, die Radolfzeller Straße mit Ihnen zu eröffnen!" Er betonte, es sei eine sehr intensive Bauphase der 200 Meter langen Baustelle gewesen. Der Kanal musste tiefer gelegt und komplett erneuert werden. An 159 Arbeitstagen wurde gearbeitet. Mehr als 11.000 Tonnen Material wurden bewegt und 2.200 Quadratmeter Asphalt aufgetragen. Die Kosten liegen bei 850.000 Euro. Beim Asphalt handelt sich um eine Art „Zauberasphalt": Im Laufe der Zeit gleicht sich die Farbe an den Rändern der Fahrbahn an den Ockerton der Gehwegsteine an. Die Gehwege sind angenehm breit. Auf der neuen Fahrbahn lässt sich der Busverkehr sehr gut abwickeln.

 

Geschwindigkeitsmessgeräte geplant

Bürgermeister Langensteiner-Schönborn weiter: „Es sind regionale Materialien verarbeitet worden, zum Beispiel bei den Steinen für den Gehweg." Dies fand große Zustimmung bei den Anwesenden. Auch die Tatsache, dass der Baubürgermeister dem Wunsch vieler Wollmatinger entsprechen möchte, den Ortskern verkehrstechnisch zu beruhigen und eine Geschwindigkeitsreduzierung zu erreichen. Dies werde zurzeit rechtlich geprüft. Der Bürgermeister sagte weiter: „Ich werde dafür Sorge tragen, dass zwei Geschwindigkeitsmessgeräte dauerhaft in der Radolfzeller Straße aufgestellt werden."


Durchweg ein konstruktives Miteinander

Ausdrücklich bedankte er sich bei Georg Hiltner, dem Hautgeschäftsführer der Handwerkskammer, für seinen Vorstoß, alle „mitzunehmen" und einzubinden. Dies sei durch eine Hotline, Infobroschüren und viele sehr gute konstruktive Gespräche gelungen. Er warb um Verständnis für die Baumaßnahmen in der Stadt, die notwendig seien. Sichtlich erfreut bedankte er sich auch bei allen beteiligten Baufirmen und den zuständigen Stellen bei der Stadt Konstanz. Er schloss mit den Worten: „Die Straße ist nun schöner, besser und ich hoffe, zu Ihrer aller Zufriedenheit!"


Im Rahmen des Eröffnungsfestes wurde der letzte der Bäume zur Ortsbegrünung gepflanzt.


Zuletzt aktualisiert am: 23.11.2015

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