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Vortrag über die "Arisierung" in Überlingen

Im Rahmen der Ausstellung „Das jüdische Konstanz“ bietet das Rosgartenmuseum in Kooperation mit der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Bodensee-Region und der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit e.V. Konstanz am Dienstag, den 6. Oktober um 19.30 Uhr ein Vortrag mit dem Historiker Oswald Burger über die „Arisierung“ in Überlingen an.

Überall in Deutschland wurde das Vermögen jüdischer Familien systematisch enteignet. Der pensionierte Landrat Hermann Levinger aus Überlingen und seine Tochter Barbara nahmen sich im Dezember 1944 das Leben. Die Familie Levi, die ein Textilgeschäft in der Münsterstraße betrieb, konnte nach Amerika auswandern. Das Ehepaar Kluger wurde ermordet. Dem Wandervogel Werner Haberland gelang die Flucht in die Schweiz. In allen vier Fällen mussten die Opfer selbst oder ihre Erben in Restitutionsverfahren ihr Vermögen wieder erstreiten. In seinem Vortrag am 6. Oktober um 19.30 Uhr im Zunftsaal des Rosgartenmuseums erläutert der Historiker Oswald Burger an den Überlinger Beispielen das Verfahren, das durch staatliche Regelungen, eifrige Behörden vor Ort und Profiteure betrieben wurde. Die Veranstaltung ist eine Kooperation mit der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Bodensee-Region und der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit e.V. Konstanz, der Eintritt ist frei.



Zuletzt aktualisiert am: 01.10.2015

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