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"Jüdisches Konstanz. Blütezeit und Vernichtung"

Am Sonntag, den 16. August, findet um 14 Uhr eine öffentliche Führung durch die Ausstellung "Jüdisches Konstanz. Blütezeit und Vernichtung" im Richentalsaal im Kulturzentrum am Münster statt.

Das jüdische Leben in Konstanz endete am 22. Oktober 1940 gewaltsam. 112 jüdische Mitbürger wurden in das primitive Übergangslager Gurs in Frankreich deportiert. Zahlreiche jüdische Familien hatten, unter Druck und ihrer Erwerbsmöglichkeiten beraubt, bereits die alte Heimat verlassen. In einer Führung mit der Historikerin Gudrun Schnekenburger am Sonntag, den 16. August um 14 Uhr werden anhand von zahlreichen persönlichen Erinnerungsstücken und erschütternden Relikten an die kulturelle, wirtschaftliche und soziale Leistung der deutsch-jüdischen Bevölkerung und ihre Verfolgung während der NS-Jahre erinnert. Die Ausstellung „Das jüdische Konstanz. Blütezeit und Vernichtung" ist im Richentalsaal im Kulturzentrum am Münster zu sehen.

Gefördert von der Baden-Württemberg Stiftung



Zuletzt aktualisiert am: 14.08.2015

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