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"Politische, erotische und satirische Poesien der Konzilszeit"

Am Mittwoch, den 10. Juni um 19 Uhr stellt Dr. Helmut Weidhase, Literaturwissenschaftler, das "Thema des Monats" im Zunftsaal des Rosgartenmuseums vor.

Auf dem Konstanzer Konzil wurde Festmusik zelebriert, geistliches Theater gespielt, Liebeslyrik gesungen, vor allem Hugo von Montfort und Oswald von Wolkenstein taten sich hervor. Es gab deutsche und lateinische Satiren, humanistische Entdeckungen der Antike, um eine neue Welt zu entwerfen. Konstanz war ein Spiel- und Schauplatz der Minnepoeten, ein Kampfplatz der Philosophen, eine Bühne für dichtende Moralisten. Kurz vor dem 600. Todestag von Jan Hus erinnert der Literaturwissenschaftler Helmut Weidhase im Rahmen des „Themas des Monats" an die progressive und ästhetische Produktivität des Konstanzer Konzils. In seinem Vortrag am 10. Juni um 19 Uhr im Zunftsaal des Rosgartenmuseums belegt er, dass in Konstanz das Schöne das Schreckliche sogar förderte und kunstvolle Propagandagesänge als Zunder für die Ketzer-Verbrennung dienten. Eintritt inklusive Aperitif: 5 €. Anmeldung unter: ursula.benkoe@konstanz.de, Tel. 900-913.

 



Zuletzt aktualisiert am: 03.06.2015

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