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Sanierung der Rosgartenstraße beginnt nach Abstimmung mit Gewerbe und Handel

Gewerbetreibende und Anwohner der Rosgartenstraße wurden im Rahmen einer Informationsveranstaltung ausführlich über die für Ende April anstehende Sanierung der Rosgartenstraße informiert. Interessierte nutzten die Gelegenheit, nähere Details zur Maßnahme zu erfahren und sich direkt mit Anregungen einzubringen.


Um die Beeinträchtigungen für Anwohner und Passanten der Straße möglichst gering zu halten, werden die aufwändigen Leitungsarbeiten von der eigentlichen Straßenbaumaßnahme abgekoppelt. So verständigte man sich im Rahmen der Informationsveranstaltung am 10. März darauf, nach den Leitungsarbeiten im Jahr 2015, die Belagsarbeiten auf das Jahr 2016 zu verlegen.

 

 

 

Leitungsarbeiten in zwei Abschnitten

Im Rahmen der Informationsveranstaltung wurde gemeinsam beschlossen, die Leitungsarbeiten der Stadtwerke in zwei Abschnitten durchzuführen. So können Beeinträchtigungen für Anwohner und Passanten der Straße möglichst gering gehalten werden. Der erste Bauabschnitt beginnt an der Kreuzung zur Marktstätte und reicht bis zur Hausecke der Apotheke. Der zweite Abschnitt beginnt an dieser Stelle und umfasst die restliche Rosgartenstraße bis hin zur Bahnhofsstraße. Insgesamt ist der nach und nach von der wandernden Baustelle betroffene Bereich etwa 130 Meter lang.

 

Aufgrund der Enge in der Rosgartenstraße wurde die Baustelle sensibel und flexibel auf die Anforderungen vor Ort angepasst. Je etwa 20 Meter lange Baufelder werden nacheinander bearbeitet. Anschließende Kiesaufschüttungen und Bitumenfüllungen, so wie sie aktuell auch auf der Marktstätte vorzufinden sind, sichern die Abschnitte und machen die Flächen außerhalb der Baufelder gut begehbar.

 

Für Fußgänger bleibt die Rosgartenstraße während der ganzen Zeit passierbar. Auch die Zufahrt für Rettungsdienste muss durchwegs möglich sein. Sondernutzungsgenehmigungen für Außenbewirtschaftung, Produktpräsentation, Werbeanlagen und Außenverkauf bleiben zunächst bestehen, werden aber für den Zeitraum widerrufen, in dem die Baumaßnahme unmittelbar vor dem Haus stattfindet. Ein ausführlicher Info-Brief vom Bürgeramt wird nach Ostern an die betroffenen Händler versendet.

 

Stadtwerke erneuern Leitungen und Anschlüsse
Grundsätzlich müssen Gas- und Wasserleitungen, die Stromkabel und die jeweiligen Hausanschlüsse erneuert werden, Leerrohre für eine Verlegung von Glasfaserkabeln werden verlegt. Die gesamte Bauzeit für diese Leitungsarbeiten beträgt rund sechs Monate. Die Arbeiten im ersten Bauabschnitt sind für die Monate April bis Juli, im zweiten Abschnitt für Juli bis Oktober 2015 vorgesehen. Ende Oktober, mit Beginn der Frostperiode ist die Straßenoberfläche wieder komplett mit einer provisorischen Asphaltschicht verfüllt. Begleitet wird die Maßnahme durch die städtische Archäologie.

 

Bei den Leitungsarbeiten wird sukkzessive vorgegangen: In einem ersten Schritt wird der aktuelle Straßenbelag im jeweiligen Bauabschnitt entfernt. Nach Erstellung des Baugrabens verlegen die Stadtwerke neue Hauptleitungen und unterziehen diese den notwendigen Prüfungen. Danach wird der Graben wieder verfüllt. Anschließend werden quer zur längs in der Straße verlaufenden Haupttrasse die einzelnen Hausanschlüsse an das Versorgungsnetz angeschlossen. Hierfür werden ein Hausanschlussgraben sowie Baugruben an der jeweiligen Hauswand und an der Hauptleitung erstellt.

 

Die Stadtwerke sind bestrebt, die einzelnen Bauabschnitte mit den jeweiligen Anschlussarbeiten so kurz wie möglich zu halten. Die Zugänglichkeit der Anschlüsse in den Objekten kann jedoch auf Grund der historischen Baustubstanz von Haus zu Haus leicht variieren. Die Kosten für die Sanierung der Hausanschlüsse tragen zu 100 Prozent die Stadtwerke. Für den ordnungsgemäßen Zustand der Anlage hinter der Hauptabsperreinrichtung beziehungsweise hinter der Hausanschlusssicherung, mit Ausnahme der Messeinrichtung, ist der Kunde oder Eigentümer verantwortlich.

 

Bei der Neuverbindung der Hausanschlüsse wird es zu Versorgungsunterbrechungen kommen. Die Stadtwerke Konstanz GmbH werden die Anschlussnutzer bei einer beabsichtigten Unterbrechung der Anschlussnutzung rechtzeitig in geeigneter Weise unterrichten.

 

Optische Gestaltung
Der stark beschädigte Betonbelag aus den 70er Jahren wird im Frühjahr 2016, nach der Winterpause abschnittsweise durch Naturstein ersetzt. Ein helles Granitsteinpflaster, wie es sich ähnlich bereits im Gehwegsbereich der Bahnhofsstraße bewährt hat, ist auch für die Rosgartenstraße vorgesehen. Dies jedoch mit engerer Fugenbreite, um eine gute Begehbarkeit zu erzielen. Geplant ist eine gleichmäßige Oberflächengestaltung mit einer durchgehenden Mittelrinne zur Entwässerung. Im Zuge der Entwurfsplanung wird auch die Barrierefreiheit zu den Ladengeschäften überprüft und berücksichtigt werden.

 

Die Bauzeit für die Belagsarbeiten beträgt voraussichtlich sechs Monate. Zur Entlastung des Einzelhandels wird diese Maßnahme ebenfalls in kleineren Abschnitten erfolgen.

 

Weitere Informationen
Bei Fragen stehen die jeweiligen Bauleiter jederzeit zur Verfügung. Auch die Stadtwerke sind bei Versorgungsproblemen 24 Stunden über die vorhandene Nothotline 07531 803-1 erreichbar.


Aktuelle Informationen sind zudem in Kürze online abrufbar unter www.konstanz.de/baustelle-rosgartenstraße

 

 



Zuletzt aktualisiert am: 16.03.2015

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