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Heinz P. Fothen - Kein Fetisch. Polonaise

Am 10. Oktober 2014 um 19.30 Uhr findet im Gewölbekeller des Kulturzentrum am Münster die Vernissage zu der Ausstellung »Kein Fetisch. Polonaise« von Heinz Peter Fothen statt. Die Laudatio hält die Künstlerin Rebecca Koellner, veranstaltet wird die Ausstellung vom Kulturbüro Konstanz.


Vom 11. Oktober bis zum 14. Dezember 2014 sind die Werke von Heinz P. Fothen im Gewölbekeller zu sehen.

Die Suche nach Gemeinsamkeiten, nach Grundformen und allgemeingültigen Bildsymbolen verschiedenster Kulturen, ist zentrale Antriebskraft in der Arbeit des Künstlers und Menschen Heinz Peter Fothen.

Kunst aus Afrika und den verschiedensten Ländern der Welt beeindrucken und inspirieren Heinz P. Fothen. In großem Kontrast zur Gesellschaft des 21. Jahrhunderts, der Werbewelt und dem  Zeitalter der Medien entwickelt er seine eigene künstlerische Sprache und findet in seinen grenz- und kulturüberschreitenden Werken das globale Menschliche.

Dabei geht er den Tatsachen auf den Grund, sucht nach den ursprünglichen Bedeutungen. Ein Karnevalsfoto aus seiner Kindergartenzeit inspiriert ihn zu dem Werk »Polonaise«. In der allgemeingültigen Grundidee des Wortes  findet er eine Urform des Tanzes in allen Kulturen, deren kulturelle Handlungsform feste Ordnungsstrukturen enthält, und setzt dies in seiner Arbeit  um.

Mit dem Titel der Skulpturenreihe »Kein Fetisch«  verweist Heinz P. Fothen auf das, was die Reihe nicht ist. In seinen Techniken und verwendeten Materialien zeigt sich die kulturell übergreifende Begegnung: aus unterschiedlichen zweckentfremdeten Materialien wie Gummischläuchen, Pappmaschee, Kaffee, Asche, Gras usw.  entstanden in den letzten Jahren rohrähnliche Stelen zum Thema Regen. Fothen sucht das Wechselspiel von Fremdem und Eigenem, das Verbindende und die Eigenart. So sind die unterschiedlichen Erscheinungsformen des Wassers, wie Regen oder Monsun, und die sehr variierende Sicht der verschiedenen Kulturen darauf und der Umgang damit, für Heinz P. Fothen von großer Bedeutung, auch in schöpferischer Hinsicht.

Heinz P. Fothen studierte visuelle Kommunikation in Düsseldorf. Es folgte ein Studium der Kunstgeschichte in Berlin. Seit 1984 ist Heinz P. Fothen als Illustrator tätig, parallel dazu entwickelt er als freischaffender Künstler Objekte, Bilder, Skulpturen.

Die Laudatio zur Vernissage am 10. Oktober hält die Künstlerin Rebecca Koellner. Das Kulturbüro Konstanz ist Veranstalter der Ausstellung.

 

Ort: Gewölbekeller, Kulturzentrum am Münster, Wessenbergstraße 43, 78462 Konstanz

Vernissage: Freitag, 10.10.2014, 19.30 Uhr

Ausstellung: 11.10. - 14.12.2014, Di bis Fr 10-18 Uhr, Sa, So und feiertags 10-17 Uhr

 



Zuletzt aktualisiert am: 30.09.2014

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