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Verwaltung im Dialog mit der Wohnungswirtschaft

Erste Sitzung des Arbeitskreises „Bündnis für Wohnen"


Das Engagement der Verwaltung, mit dem Handlungsprogramm Wohnen eines der drängendsten Probleme offensiv anzugehen, findet in der Wohnungswirtschaft eine breite Unterstützung. Das zeigte sich im neu gebildeten Arbeitskreis „Bündnis für Wohnen", der sich zu seiner ersten Sitzung im Ratssaal in der Kanzleistraße traf. Der Arbeitskreis soll künftig kontinuierlich tagen und einen fachlichen Austausch zum Handlungsprogramm ermöglichen. Mitglieder sind neben der Stadtverwaltung Vertreter von Baugenossenschaften, Immobilienbüros, Bauträger, der Deutsche Mieterbund, Haus und Grund, Banken und der Bund Deutscher Architekten.

 

5.300 neue Wohnungen sollen bis zum Jahr 2030 errichtet werden. Das ist das erklärte Ziel des Handlungsprogramms Wohnen, dessen ersten Teil der Gemeinderat im März einstimmig verabschiedet hat. Marion Klose, die Leiterin des Amtes für Stadtplanung und Umwelt und Projektleiterin des Handlungsprogramms, konnte eine aktuelle Zahl zum Stand der Umsetzung liefern. So wurden im Jahr 2013 erfreuliche 555 Wohneinheiten fertiggestellt, deutlich mehr, als man ursprünglich erwartet hatte.

 

Bürgermeister Karl Langensteiner-Schönborn wies darauf hin, dass es nun, da man den quantitativen Rahmen des Handlungsprogramms abgesteckt hat, darauf ankomme, den qualitativen Teil des Handlungsprogramms zu bearbeiten. „Wir müssen Strategien finden, wie wir die jungen Familien wieder nach Konstanz zurückholen können". In den vergangenen Jahren waren viele junge Familien ins Umland abgewandert, weil sie in Konstanz zu wenig bezahlbaren Wohnraum fanden, der ihren Bedürfnissen gerecht wird.

 

Insgesamt wird die Stadt beim Handlungsprogramm Wohnen alle Segmente bedienen. Ein Schwerpunkt bildet der mittlere Bereich. „Wir werden keine restriktive Haltung bei der Baulandentwicklung anlegen, aber eine regulierende. Nur so können wir unsere Ziele verwirklichen", erläuterte Bürgermeister Langensteiner-Schönborn.

 

Alle Beteiligten beim Bündnis für Wohnen begrüßten das aktive Vorgehen der Stadt. Fragen stellten sich einigen Mitgliedern zur geplanten zeitlichen Umsetzung des Handlungsprogramms. Auch dürfe man beim Thema „Tempo" die Qualität nicht aus den Augen verlieren. Insgesamt erhielt die Verwaltung eine sehr positive Rückmeldung. „Sie haben für eine sehr komplexe Materie ein tragfähiges Konzept entwickelt und bereits in kürzester Zeit auch Meilensteine in die Praxis umgesetzt, die Mut machen", äußerte sich ein Teilnehmer an die Adresse der Stadtverwaltung.



Zuletzt aktualisiert am: 04.07.2014

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