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Johanna Wehner wird Oberspielleiterin am Theater Konstanz

Nach drei Jahren als Oberspielleiter am Theater Konstanz wird Mario Portmann ab der kommenden Spielzeit wieder als freier Regisseur tätig werden. Er bleibt dem Theater Konstanz jedoch als Hausregisseur weiter verbunden. Die Regisseurin Johanna Wehner wird ab der Spielzeit 2014/2015 neue Oberspielleiterin am Konstanzer Stadttheater.


»Sie ist spannend, zügellos, wild und immer am Schaffen» sagt Intendant Christoph Nix über Johanna Wehner.

 

Johanna Wehner wurde1981 in Bonn geboren. Während des Studiums der Philosophie und Germanistik in Bonn und St. Andrews, Schottland, begann sie mit ersten Inszenierungen in der freien Szene. Nach dem Staatsexamen folgte das Studium der Opern- und Sprechtheaterregie an der Bayerischen Theaterakademie »August Everding« in München, welches sie mit der Uraufführung des preisgekrönten Romans »Kürzere Tage« am Staatstheater Stuttgart abschloss.

 

Opern- und Theaterinszenierungen u.a. in München, Heidelberg, Jena, Freiburg, Frankfurt und Stuttgart folgten. Für ihre Inszenierung von Schimmelpfennigs »Der goldene Drache«, ebenfalls am Staatstheater Stuttgart, wurde sie von dem Theatermagazin »Theater Heute« mehrfach als beste Nachwuchsregisseurin nominiert

 

Zurzeit lebt und arbeitet Johanna Wehner in Frankfurt, wo sie  - mit zwei anderen jungen Regisseuren - im Rahmen des REGIEstudios ein Jahr lang das Programm in der »Box« des Schauspiel Frankfurt verantwortet. Für dieses Projekt wurde sie von einem Kuratorium aus über 150 BewerberInnen  ausgewählt. Das von ihr inszenierte Stück »Die Geierwally« mit Hauptdarstellerin Constanze Becker lief letzten Herbst mit großem Erfolg in der »Box«.

 

Am 2. Februar 2014 feierte am Theater Freiburg ihre Inszenierung von Paul Brodowskys »Intensivtäter« Premiere. Auf nachtkritik wird ihre »grandios durchkomponierte Regie« gelobt.

 

Johanna Wehner sagt zu ihrer Entscheidung, als Oberspielleiterin an das Theater Konstanz zu gehen, man müsse als Theatermacher viel mehr im permanenten Gespräch sein, auch über die auf ein paar Wochen beschränkte Probenzeit hinaus. „Ich suche nach Strukturen, in denen Komplizenschaft möglich ist. Theater ist als Teil des gesellschaftlichen Dialogs von Relevanz - aber nur, wenn wir selbst diesen Dialog wollen und gestalten. Ich glaube, wir dürfen nicht kneifen!"



Zuletzt aktualisiert am: 12.02.2014

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