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"Verdrängte Vergangenheit. Über den Umgang mit der NS-Zeit in der Konstanzer Stadtverwaltung"

Stadtarchivar Jürgen Klöckler stellt am Mittwoch, den 7. November um 19 Uhr im Zunftsaal des Rosgartenmuseums den neuen Band zur Reihe der "Konstanzer Geschichts- und Rechtsquellen" und das "Thema des Monats" vor.

Als 43. Band der vom Stadtarchiv herausgegebenen Reihe der „Konstanzer Geschichts- und Rechtsquellen" wird am Mittwoch, den 7. November um 19 Uhr im Zunftsaal des Rosgartenmuseums die quellengesättigte Untersuchung von Stadtarchivar Jürgen Klöckler zur Rolle der Konstanzer Verwaltung im Nationalsozialismus der Öffentlichkeit übergeben. Nach Grußworten von Museumsdirektor Engelsing und Oberbürgermeister Burchardt wird sich der Referent unter dem Titel „Verdrängte Vergangenheit. Über den Umgang mit der NS-Zeit in der Konstanzer Stadtverwaltung" mit dem lokalen NS-Herrschaftssystem beschäftigen. Wie überall in Deutschland wurde auch in Konstanz nach 1933 der Versuch unternommen, eine auf rassistischen Grundlagen aufgebaute, sogenannte NS-Volksgemeinschaft unter Exklusion der Minderheiten zu schaffen. Es soll in diesem Zusammenhang die Mitwirkung etwa von Oberbürgermeister Albert Herrmann, Bürgermeister Leopold Mager, Stadtrechtsrat Franz Knapp und des stellvertretenden Finanzamtsvorstehers Bruno Helmle beleuchtet werden. Von besonderem Interesse ist dabei die Frage, wie sich die Akteure der Verwaltung nach 1945 verhalten haben. Wurde eigene Verantwortung akzeptiert und eingestanden oder aber verdrängt, vergessen und beschwiegen?" Anmeldung erforderlich (07531/900 913 oder Mail an BenkoeU@stadt.konstanz.de)

 

 

 



Zuletzt aktualisiert am: 02.11.2012

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