Der Haupt- und Finanzausschusses (HFA) berät im öffentlichen Teil zwölf Tagesordnungspunkte, darunter der Finanzbericht für das dritte Quartal 2012, die Terminplanung für den Doppelhaushalt 2012 sowie die Fördermaßnahme 'Zukunftsprojekt Erde'. Die Sitzung im Ratssaal (Kanzleistraße 15) beginnt um 16 Uhr.
Im Zeitraum vom 26. Juni bis 24. September 2012 sind Geldspenden in Höhe von 8.001 Euro eingegangen. Verschiedene Sachspenden für die städtischen Museen haben einen Wert von 3.600 Euro.
Die Steuereinnahmen weisen einen positiven Trend auf. Der dritte Quartalsbericht weist gegenüber dem Haushaltsplan 2012 eine Gesamtverbesserung von rund 8,4 Millionen Euro aus. Die Finanzsituation der Stadt ist im Vergleich zum zweiten Quartalsbericht vom 10. Juli nahezu unverändert. Nach zwei schwierigen Jahren, in denen Teile der Rücklage eingesetzt wurden um den Haushalt auszugleichen, zeichnet sich in diesem Jahr eine finanzielle Entspannung ab. Die Steuereinnahmen sind auf einem guten Niveau, so dass die Rücklage auf zirka 20 Millionen anwachsen wird. Im anstehenden Doppelhaushalt sind jedoch erhebliche Aufgaben zu finanzieren. Große Investitionen stehen im Schulbereich durch die neue Gemeinschaftsschule an. Ebenso muss der U3-Kitabereich weiter ausgebaut werden, um den Rechtsanspruch erfüllen zu können.
Zusätzliche Personalkosten entstehen durch Schulsozialarbeit, Ganztagsbetreuung, Altenhilfe und neue Aufgabenübertragungen durch den Bund. Ziel im Hinblick auf die Haushaltsberatungen 2013/2014 ist es, vor allem bei den Investitionen nachhaltige und generationengerechte Prioritäten zu setzen. Für Baumaßnahmen stehen ohne zusätzliche Verschuldung (Nettoneuverschuldung = Null) jährlich zwischen 20 und 25 Mio. Euro zur Vefügung.
Für den Doppelhaushalt 2013/2014 ist folgender Zeitplan terminiert:
Die Verwaltung nimmt Stellung zu weiteren Fragen des Gemeinderats zur wirtschaftlichen Situation der Volkshochschule. Die Ergebnisse der Prüfung durch die GPA wurden im Juli 2012 bereits im Gemeinderat beraten.
Der HFA berät die Mitgliedschaft der Stadt Konstanz im Zweckverband Kommunale Informationsverarbeitung Baden-Franken (ZV KIVBF). Der ZV KIVBF ist ein IT-Systemhaus und Gesamtlösungsanbieter für Städte, Gemeinden und Landkreise in der Region Baden-Franken. Sein Portfolio deckt das gesamte Datenmanagement für das Finanz- und Personal-, Ordnungs- und Meldewesen mit zeitgemäßen Lösungen und Services ab. Umfassende Beratungs- und Schulungsangebote für nahezu sämtliche kommunale Verwaltungsgebiete vervollständigen neben den klassischen „Rechenzentrums-Dienstleistungen" das Angebot.
Für die Quartalsberichte der städtischen Einrichtungen sollen neue Regeln festgelegt werden. Als ersten Schritt schlägt die Verwaltung vor, die bestehenden Controlling-Regelungen des Berichtswesens zu verschärfen. Weitere Maßnahmen werden von der Verwaltung kurzfristig erarbeitetet und dem Gremium anschließend vorgelegt.
@ Alle Sitzungsvorlagen mit ausführlichen Informationen zu allen Themen sind online im Rats-Informations-System RIS abrufbar unter: www.konstanz.de/ris/www/
Zuletzt aktualisiert am: 08.10.2012
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