Die Woche des Bürgerschaftlichen Engagements fand dieses Jahr unter dem Motto „Der rote Faden des Bürgerschaftlichen Engagements... trifft Bürgerschaftlichen Hock" statt. Oberbürgermeister Uli Burchardt empfing die Mitglieder der Initiative „Kommt Zeit, kommt Tat" und viele weitere ehrenamtlich engagierte Bürgerinnen und Bürger aus rund 20 Vereinigungen am Freitag im Rathaushof.
"Fische brauchen Wasser, Vögel bauchen Flügel und Menschen brauchen Menschen". Mit dieser Sentenz erinnerte die Vorsitzende der Initiative „Kommt Zeit, kommt Tat", Christel Knoll, an die grundsätzliche Bedeutung des ehrenamtlichen Engagements, nämlich dass Menschen sich für andere in einer Gemeinschaft einsetzen. So bietet auch die Initiative „Kommt Zeit, kommt Tat" Bürgerinnen und Bürgern eine breite Palette von Möglichkeiten, selbst etwas Gutes zu tun und ehrenamtlich aktiv zu werden. Die Interessenbörse, die Kontakte mit Gleichgesinnten vermittelt, Spielnachmittage, Engagement in Pflegeheimen, das Teilen von Hobbys oder gemeinsame Aktivitäten wie Reisen zu kulturellen Veranstaltungen sind im Repertoire, das sich an alle Altersgruppen wendet.
„Selbst Verantwortung zu übernehmen und in seiner Freizeit etwas Gutes für andere Menschen oder unsere Umwelt zu tun ist für Sie selbstverständlich", lobte Oberbürgermeister Uli Burchardt, und er betonte die große Bedeutung des bürgerschaftlichen Engagements für das Funktionieren einer Gemeinschaft: „Viele Programme und Vorhaben, viele Projekte und Pläne wären vergeblich, ließen sich nicht Menschen finden, die bereit wären mitzuhelfen, eine humane, solidarische und lebenswerte Gesellschaft zu bauen: Menschen, die sich für ein Projekt einsetzen oder die ganz einfach dort anpacken, wo sie gerade stehen, mit den ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln."
OB Burchardt unterstrich, dass das bürgerschaftliche Engagement in Konstanz eine große Bedeutung im städtischen Leben hat. „Wir können in unserer Stadt Hunderte Zusammenschlüsse von Bürgern zählen, die sich für ihre Mitbürger engagieren, angefangen bei den vielen Vereinen in der Kultur, über soziale Initiativen sowie die Jugendgruppen bei zahlreichen Sportvereinen, bis hin zur konkreten Stadtteilarbeit."
Konstanz müsse eine Stadt sein, die bürgerschaftliches Engagement fordere und fördere, so der Oberbürgermeister, und er erinnerte an sein Wahlversprechen, eine Koordinationsstelle für das Bürgerschaftliche Engagement einzurichten: „Ich halte die Förderung von bürgerschaftlichem Engagement, also von ehrenamtlicher Tätigkeit in Vereinen, im sozialen Bereich, im kulturellen Bereich und nicht zuletzt in der Kommunalpolitik für eine der wichtigsten kommunalen Aufgaben und ich habe versprochen, mich für eine entsprechende Koordinationsstelle in der Verwaltung einzusetzen und das werde ich jetzt tun."
Zuletzt aktualisiert am: 02.10.2012
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