Der Technische und Umwelt-Ausschuss (TUA) trifft sich am Donnerstag, 20. September zu seiner ersten Sitzung nach der Sommerpause. Die Sitzung ist öffentlich und beginnt um 16 Uhr im Sitzungssaal des Verwaltungsgebäudes Laube, 6.OG, Untere Laube 24. Auf der Tagesordnung stehen elf Punkte.
Die Verwaltung legt den Bericht über die aktuellen Planungen und Maßnahmen im Quartier Berchen/Öhmdwiesen im Rahmen des Bund-Länder-Programms „Die Soziale Stadt" vor. Der „Bericht 2012 - Quartier Berchen / Öhmdwiesen" beschreibt ausführlich alle sozialen und städtebaulichen Maßnahmen und stellt diese im Detail mit Plänen, Bildern und in Presseberichten dar. Der Bericht soll die bisher geleistete Arbeit in der entsprechenden Transparenz und Darstellung präsentieren. Der 2010 von den BewohnerInnen gegründete gemeinnützige Verein „Miteinander in Konstanz e.V." bewirtschaftet den Nachbarschaftsgarten Berchen im Quartier und wird künftig das Quartierszentrum im Auftrag der Stadt Konstanz weiterführen. Der Gemeinderat hat mit Beschluss vom 24.November 2011 die konzeptionelle Weiterführung der Gemeinwesenarbeit durch ein Quartiersmanagement bewilligt und Räumlichkeiten in der Allensteiner Straße 1b zur Verfügung gestellt. Somit erscheint eine weiterführende Arbeit des Quartierszentrums gesichert.
Die überarbeiteten Planungen der beiden mit dem 2. Preis ausgezeichneten Wettbewerbsbeiträge werden als Grundlage für die Entscheidung der Entwurfsplanung vorgestellt.
Die veralteten Laborgebäude der Universität in der Jacob-Burckhardt-Straße sollen abgebrochen und die Flächen einer neuen Nutzung zugeführt werden. Die WOBAK hat die Flächen erworben, um Angebote für den geförderten Mietwohnungsbau zu schaffen. Für die Planung des Wohnungsbaus wird ein Wettbewerb durchgeführt. Auf Grundlage des Wettbewerbsergebnisses wird im Anschluss der Entwurf zur siebten Änderung des Bebauungsplanes "Sonnenbühl" erarbeitet.
Der TUA berät noch einmal das am 17. November 2011 verabschiedete Gestaltungskonzept des Brückenplatzes Süd mit Wassertischen in Petershausen, nachdem sich im Rahmen der Ausführungsplanung und Ausschreibung herausgestellt hat, dass die Kosten höher liegen als kalkuliert. Die Frage ist nun, ob die geplanten Wassertische vorerst zurückgestellt werden oder ob für die Realisierung eine überplanmäßige Ausgabe von 160.000 Euro bereitgestellt werden sollen.
Vor der Sitzung begutachtet das Gremium eine am Münsterplatz angelegte Musterfläche aus abgeschliffenem Pflaster mit neuem Pflasterfugenmörtel und vergleicht diese mit dem bestehenden Pflaster mit Sandfuge. Auf Grundlage der Musterfläche soll dann beraten werden, ob das Fugenmaterial in Verbindung mit dem Abschliff des Bestandspflasters für eine bessere Begehbarkeit geeignet ist und für die weitere Planung (Gestaltung eines barrierefreien "Spurbereiches" über den Platz) genutzt werden kann.
Mit dem Abwägungs- und Satzungsbeschluss sowie der Zustimmung zum Durchführungsvertrag werden die planungsrechtlichen Voraussetzungen für die Erteilung einer Baugenehmigung für das Studentenwohnprojekt geschaffen. In dem geplanten Studentenwohnhaus sind insgesamt 107 Studentenzimmer in den Obergeschossen sowie gewerbliche Nutzungen im Erdgeschoss vorgesehen. Die Erschließung der Studentenwohnungen soll über einen separaten Zugang von Osten erfolgen, die Gewerbeeinheiten sind von der südlich gelegenen Chérisy- Straße erschlossen. Es soll je Wohnung ein Fahrradabstellplatz errichtet werden.
Der TUA behandelt einen Antrag der CDU-Fraktion vom 19. April 2012zum gemeinsamen Rad- und Fußweg im Bereich des Übergangs der Konzilstraße in Höhe des Inselhotels. Zur Verdeutlichung der gemeinsamen Nutzung soll demnächst jeweils zu Beginn der Pflasterung das Verkehrszeichen „gemeinsamer Fuß- und Radweg" auf dem Pflaster aufgebracht werden. Das Anbringen einer Lichtsignalanlage für Radfahrer - wie von der CDU-Frakion beantragt - würde eine gleichzeitige Signalisierung für Fußgänger erforderlich machen. Aufgrund der bestehenden Engstelle und der damit geringen Aufstellfläche sowohl für Radfahrer als auch für Fußgänger ist eine Trennung von Fuß- und Radweg nicht möglich. Eine Ampelanlage kann somit nicht realisiert werden.
Auf Antrag der CDU-Fraktion behandelt das Gremium erneut das Pro und Kontra einer Schrankenanlage am Schnetztor.
@ Die Ditzungsvorlagen mit ausführlichen Informationen zu allen Themen finden Sie im Rats-Informations-System RIS unter:
Zuletzt aktualisiert am: 17.09.2012
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