Oberbürgermeister Frank empfängt Jugendliche. Am Mittwochnachmittag, den 05. September, besuchte eine Klasse der ersten Konstanzer Sommerschule das Rathaus. In Begleitung der Gruppe waren Lehrerin Inge Becht und Andreas Gorgol vom Amt für Schulen, Bildung und Wissenschaft.
In einem lockeren und offenen Gespräch erzählte OB Horst Frank Anekdoten zur Geschichte der Stadt und des Rathauses, um sich dann den Fragen der SchülerInnen zu stellen: Was hat ein Bürgermeister für Aufgaben und ist er der mächtigste Mann in der Stadt? Was verdient ein OB?
Auch OB Frank hatte ein paar Fragen an die Pioniere des Konstanzer Förderprogramms: „Wie findet ihr denn die Sommerschule?" Er hoffte, dass alle Spaß am Lernen haben oder ihn bald wieder fänden. Denn vor allem Englisch kann man im späteren Berufsleben gut gebrauchen, gab OB Frank zu bedenken.
Nach dem Gespräch mit dem Oberbürgermeister ging es zu Alexander Ohm vom Personalamt, um die Berufe im städtischen Dienst vorgestellt zu bekommen.
Konstanz hat sich 2012 erstmalig für dieses schulische Förderprogramm der Sommerschule beworben und bekam sofort die Zusage, so dass 27 Teilnehmern
ein besserer Anschluss im neuen Schuljahr ermöglicht werden konnte. 5000 Euro Fördergelder kommen vom Land Baden Württemberg und 2500 Euro zahlt die Stadt für dieses erfolgreiche Modell der Nachhilfe für Kinder mit schulischen Defiziten. Die Organisatoren sind das Amt für Schulen, Bildung und Wissenschaft in Zusammenarbeit mit der vhs Hauptstelle Konstanz und dem Staatlichen Schulamt.
Fast dreißig Kinder aus den Klassen fünf bis sieben der Werkreal- und Realschulen erhielten die Chance auf dieses kostenfreie Ferienprogramm durch eine Empfehlung des Klassenlehrers oder der Klassenlehrerin und einer verbindlichen Anmeldung der Eltern. Schon nächstes Jahr soll das Platzangebot ausgebaut werden. Auf dem Stundenplan stehen außer den Hauptfächern, auch Englisch, Sport, Musik, gemeinsames Kochen, sowie Ausflüge zu verschiedenen Einrichtungen und Unternehmen, wie zum Beispiel dem Südkurier, dem Klinikum, den Stadtwerke, dem Planetarium Kreuzlingen und zur Stadtverwaltung Konstanz.
Zuletzt aktualisiert am: 07.09.2012
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