Freizeitverein engagierte sich mit 60 Helferinnen und Helfern aus Deutschland und Schweiz für den heimischen Umweltschutz mit einer ehrenamtlichen Waldputzaktion im Konstanzer Uniwald
Der Konstanzer Geocacherstammtisch hatte beschlossen, der Natur etwas zurück zu geben und organisierte am vorigen Wochenende einen Putztag. Das Forstamt wies den Naturfreunden ein Waldgebiet unterhalb der Universität zu. Ausgerüstet mit Handschuhen und Sammelwerkzeug wurde vier Stunden lang der Wald nach Unrat durchforstet. Da sich die Geocacher viel in der Natur aufhalten, ist es ihnen ein Anliegen diese auch zu pflegen. Die Putzaktion wurde durch insgesamt 60 Helferinnen und Helfer zu einem vollen Erfolg. Deutsche, Schweizer und sogar zwei Hamburger Geocacher, die Urlaub am Bodensee gemacht haben, kamen zur Unterstützung.
Geocacher sind Männer und Frauen mit GPS-Geräten, die in Wäldern und unbewohnten Gebieten einer Art Schnitzeljagd nachgehen. Es werden kleine Behältnisse mit Objekten gefüllt, mit Sendern versehen und versteckt. Das GPS-System leitet die Suchenden dann zu den Verstecken. Lockbücher dokumentieren die Besucher und das Austauschen einzelner Gegenstände gehört zum Spiel. Der Name setzt sich aus „Geo" für Erde und „cache" geheimes Versteck zusammen.
Diesmal musste man nicht lange suchen, sondern fand schnell Erstaunliches. Ein großer Container wurde mit allerlei Unrat gefüllt. So fanden sich zwischen zahlreichen Autoteilen, volle und leere Flaschen und mehrerer noch gefüllte fünf Liter Eimer Mayonnaise.
Zur Belohnung haben die Organisatoren auch drei neue Caches versteckt, um anschließend dem eigentlichen Hobby wieder nachgehen zu können. Die Stadt dankte den Teilnehmern mit einem kleinen Imbiss. Der Baumarkt OBI sponserte die Putzmaterialien.
Viele Kinder standen tatkräftig an der Seite ihrer Eltern und waren am Ende der einhelligen Meinung: „Das machen wir mal wieder."
Zuletzt aktualisiert am: 26.07.2012
Ende Inhaltsbereich