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TUA tagt am 12. Juli

Der Maßnahmenplan zum Klimaschutz, die Neugestaltung des Konzilumfeldes, der Bahnhof Konstanz, die Resterschließung Herosé, der Beitritt zur Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundliche Stadt sowie mehrere Bebauungspläne sind Themen des Technischen und Umweltausschusses (TUA) am kommenden Donnerstag. Die Sitzung ist öffentlich und beginnt um 16 Uhr im Sitzungssaal des Verwaltungsgebäudes Laube, 6. OG, Untere Laube 24.


Die Themen im Überblick:

Maßnahmenplan zum Klimaschutz

Der TUA beschäftigt sich mit dem Maßnahmenplan Klimaschutz der Stadt Konstanz. Vorgesehen sind Beschlüsse zum aktualisierten energiepolitischen Arbeitsprogramm der Stadt Konstanz im Rahmen des European Energy Award (eea), zur Intensivierung des Netzwerks der 2.000-Watt-Städte und zur Unterzeichnung der "Charta der 2.000-Watt-Städte in der Bodenseeregion" sowie zum Beitritt der Stadt Konstanz zum „Konvent der Bürgermeister", einem offiziellen europäischen Zusammenschluss, bei dem sich die beteiligten Städte durch verschiedene Maßnahmen freiwillig zum Klimaschutz verpflichten.


Konzilumfeld: Vorstellung der Planungsergebnisse

Für die Umgestaltung des Umfeldes des Konzils wurden zwei Wettbewerbsbeiträge als Grundlage zur Sanierung des Molenplatzes und Umgebung ausgewählt. Der Technische- und Umweltauschuss wird in der Sitzung erstmals über die Planungsergebnisse beraten, um das ehrgeizige Ziel der Neugestaltung des Konzilumfeldes bis zum Beginn des Konziljubiläums 2014 bis 2018 erfolgreich umzusetzen. Das Plangebiet umfasst den Gondelhafen, den nördlichen Konzilplatz beim Bahnübergang, die Konzilmole und die Marktstättenunterführung. Andreas Krause, Landschaftsarchitekt aus Freiburg hat zusammen mit Diplom Ingenieurin Eva Krause einen der beiden zweiten Preise erhalten. Ebenfalls auf Rang zwei schaffte es KRAFT.RAUM, ein junges Team für Landschaftsarchitektur und Stadtentwicklung aus Krefeld. Beide Entwürfe überzeugten durch eine großzügige sinnvolle Begrünung, die einen Mittelweg aus urbaner und grüner Fläche zulässt. Der historische Rahmen wurde respektiert und harmonisch mit unaufdringlichen Erneuerungen aufgewertet.

 

Bahnhof: Europaweite Ausschreibung für den Unterführungsneubau

Mit mehreren Beschlüssen sollen die Voraussetzungen für eine europaweite Ausschreibung für den Unterführungsneubau geschaffen werden, um dann in einem nächsten Schritt mit der Planung  beginnen zu können. Der Finanzierungsvertrag für die Planung der Bahnsteigerhöhung soll an das neue Unterführungsbauwerk angepasst werden. Die Gespräche mit der Schweizer Seite werden nach dieser Beschlussfassung aufgenommen. Eine formale Beteiligung der zuständigen Schweizer Behörden erfolgt im Genehmigungsverfahren, das vom Eisenbahnbundesamt durchgeführt wird. Ziel ist es, mit Land, Bund, dem Bahnkonzern und seinen Tochtergesellschaften Verhandlungen über eine Kostenbeteiligung zu führen, so dass die Stadt Konstanz maximal 50 Prozent der Gesamtkosten des Unterführungsbauwerks trägt.


Bebauungsplan Reichenaustraße-Oberlohnstraße, 1.Änderung: Billigungsbeschluss und Beschluss zur Öffentlichkeitsbeteiligung

Mit den Beschlüssen zur Billigung des B-Plan-Entwurfs und zur Beteiligung der Öffentlichkeit und der Träger öffentlicher Belange kann das Verfahren weitergeführt werden. Ziel ist es insbesondere, für einen örtlichen Handwerksbetrieb wichtige Erweiterungsflächen zu schaffen.

Bebauungsplan Kreuzlinger Straße West: Erneuerung einer Veränderungssperre


Mit der Erneuerung der Veränderungssperre soll die Bauleitplanung gesichert werden.


 

Bebauungsplan Markgrafenstraße: 2. Billigungs- Auslegungsbeschluss

Mit der Vorlage soll der Beschluss zur erneuten Offenlage des B-Plans gefasst werden. Der B-Plan hat das Ziel die städtebaulichen Zielsetzungen unter Berücksichtigung der Grundsätze der Innenentwicklung in diesem Quartier zu sichern.


 

Bebauungsplan Kapellenweg, 4. Änderung: Abwägungs- und Satzungsbeschluss

Die im Rahmen der Öffentlichkeitsbeteiligung eingegangenen Stellungnahmen (Abwägung) werden behandelt, bevor der Bebauungsplan als Satzung beschlossen wird.


 

Bebauungsplan Urisbrunnen und Löwern: 2. Billigungs- und Auslegungsbeschluss

Durch den Neubau der Westtangente sind Ersatzflächen für Kleingärten erforderlich. Mit diesem Bebauungsplanverfahren wird die Grundlage für die Realisierung dieser Flächen geschaffen.


Resterschließung Herose zwischen Reichenaustraße/B33 und der Uferpromenade

Der TUA stimmt über den Ausbau der Resterschließung Herose ab und soll den Projektbeschluss für die Straßenbauarbeiten erteilen. Die Maßnahme betrifft die beiden Erschließungsstraßen "Adolf-Schmid-Straße" und "Helene-Merk-Straße" zwischen Reichenaustraße/B33 und der Uferpromenade. Die Herstellungskosten betragen etwa 210.000 Euro.


 

Fahrradabstellplätze bei Neubauvorhaben

Im Stadtgebiet Konstanz sollen bei Neubauvorhaben künftig die Herstellung und Bereithaltung von Fahrradabstellplätzen auf den Baugrundstücken mit einer Satzung verbindlich geregelt werden.


 

Beitritt zur Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundliche Kommunen

Der TUA berät den Beitritt Konstanz zur "Arbeitsgemeinschaft Fahrradfreundlicher Kommunen in Baden-Württemberg e. V." (AGFK-BW). In der Sitzung am 21. Juni wurde die Verwaltung bereits beauftragt, den Beitritt Konstanz zur AGFK-BW vorzubereiten. Aufnahmekriterien sind u.a. den Radverkehr zu fördern, eine fahrradfreundliche Infrastruktur zu schaffen und den Fahrradverkehr und ÖPNV miteinander zu verknüpfen.


@ Alle Sitzungsvorlagen mit ausführlichen Informationen zum Thema finden Sie im Ratzs-Informations-System unter:

RIS


Zuletzt aktualisiert am: 11.07.2012

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