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Der jüdische Friedhof in Konstanz - Ein Spaziergang durch die Konstanzer Geschichte der besonderen Art

vhs-Veranstaltung am Freitag, 08.04.11, 15.00-17.00 Uhr mit Dr. Uwe Brügmann.
Treffpunkt: Hauptfriedhof, Trauerhalle 8,00 €, Männer nur mit einer Kopfbedeckung! Anmeldung erforderlich!


Der jüdische Friedhof in Konstanz wurde 1870 eröffnet. Mit der bürgerlichen Gleichstellung der Juden 1862 in Baden ließen sich immer mehr Juden in Konstanz nieder. 1933, vor dem Machtantritt der Nazis zählte Konstanz 433 Juden bei einer Einwohnerzahl von 33.000. Der jüdische Friedhof zeichnet sich dadurch aus, dass die Gräber auf "Ewigkeit" angelegt sind, d.h. nie abgeräumt werden dürfen. Daher gibt es hier wunderschöne, kulturgeschichtlich interessante Grabmale. Wie durch ein Wunder wurde der Friedhof im Dritten Reich nicht geschändet. Hier sind unter anderem der Schriftsteller Jacob Picard und der Chronist der Juden Erich Bloch begraben. Kaum bekannt ist, dass es ein Grabmal des weltberühmten jüdischen Bildhauers Benno Elkan gibt.



Zuletzt aktualisiert am: 07.04.2011

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