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Ausstellungseröffnung: Junge Kreative ehren alte Meister

Die Fotografie-Klasse des Fachbereichs Grafik Design der Bernd-Blindow-Schule Friedrichshafen setzt sich in ihrem Abschlussprojekt mit den Meistern der Fotografiegeschichte auseinander. Vernissage der Ausstellung, die bis zum 30 Juli im Kulturzentrum am Münster, Gewölbekeller gezeigt wird, ist am 18. Juni, 19.30 Uhr.


Alfred Cheney Johnston, Edward Steichen, Alfred Stieglitz, Horst P. Horst, William Klein, André Kertesz, Man Ray, Lee Miller - diese Namen stehen für ein großes Zeitalter der Fotografiegeschichte, für ihre stärkste experimentelle und zugleich formalästhetische Phase.

In den 1920er und 1930er Jahren wurden die Grundlagen für die entstehende „glamour photography" der Hochglanz-Mode- und Produktdesignbroschüren gelegt, aber ebenso die der modernen Wissenschaftsfotografie. Der berühmte „Licht-Raum-Modulator" von Laszlo Moholy-Nagy hielt Einzug in die Fotostudios, die Solarisationstechnik von Man Ray und Lee Miller erweiterte das Stilisierungsspektrum von Szenen und Posen erheblich und die Bildraum-Konstruktionen und technischen Kompositionen der Fotografen des Surrealismus erschlossen neue Dimensionen des Zusammenspiels von Sprache, Technik und Weltbild. Die Schwarz-Weiß-Fotografie spielte dabei die entscheidende Rolle. Es ging eben nicht um die in jeder Hinsicht exakte, auch farblich wahrheitsgetreue Wiedergabe von Realitäten, sondern um die Möglichkeiten der Stilisierung, der ästhetischen Überbauung der Wirklichkeit.


Die Fotografie-Klasse des Fachbereichs Grafik Design der Bernd-Blindow-Schule Friedrichshafen hat sich in ihrer Abschlussarbeit zum Ziel gemacht, diese alten Meister der Fotografiegeschichte zu ehren: Sie stellten historische Vor-Bilder großer Fotografinnen und Fotografen so exakt wie nur möglich nach. Das bedeutete, dass die Schülerinnen und Schüler sich zunächst für zwei oder drei Motive, die sie kopieren wollten, entscheiden mussten. Es wurden geeignete Modelle, die richtigen Kleider, Stoffe und Accessoires gesucht, die korrekte Pose und Kameraposition erarbeitet und die Licht-Schatten-Kompositionen wie auch die Kontraste der Originale nachgezeichnet. Unter diesem Anforderungen entwickelte sich diese Abschlussarbeit zum Mammutprojekt - mit Ergebnissen, die für sich sprechen. Die Ausstellung, die so entstand,  erschienen nicht nur der Dozentin Elke Sckell wert, öffentlich gezeigt zu werden, sondern auch dem Kulturbüro der Stadt Konstanz. Kurator der Ausstellung ist Dr. Johann-Peter Regelmann.

Vernissage 18. Juni 2010, 19.30 Uhr

Ausstellungsdauer: 19.Juni bis 30. Juli 2010

 

Kulturzentrum am Münster
Gewölbekeller
Wessenbergstr. 43
78462 Konstanz

Tel.: 07531 900 900
www.konstanz.de

Öffnungszeiten: Di bis Fr: 10 bis 18 Uhr, Sa und So: 10 bis 17 Uhr



Zuletzt aktualisiert am: 14.06.2010

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