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Boris Petrovsky erhält Preis des Prix Ars Electronica 2010

Die interaktive Medien-Licht-Installation You&Me-isms des Konstanzer Künstlers Boris Petrovsky wurde von der Jury des Prix Ars Electronica 2010 in der Kategorie "Interactive Art" mit einer Honorary Mention ausgezeichnet.


3.083 Projekte aus 70 Ländern wurden beim Prix Ars Electronica 2010 eingereicht, davon 562 Projekte in der Kategorie "Interactive Art". Der Prix Ars Electronica ist weltweit die begehrteste Auszeichnung für Medien- und Computerkunst. 1987 initiiert, gilt der Prix Ars Electronica als der Trendbarometer der internationalen Medienkunstszene. Jedes Jahr kürt eine hochkarätige Jury die besten zeitgenössischen Arbeiten. Sieben Wettbewerbskategorien spiegeln aktuell dabei die Vielfalt zeitgenössischer Medienkunst wider: Hybrid Art, Computer Animation / Film / VFX, Interactive Art, Digital Music, Digital Communities, The Next Idea. Das Ars Electronica Festival für Kunst, Technologie und Gesellschaft und die Preisverleihung findet vom 2. bis 7. September 2010 in Linz statt.

 

Die Installation Xou&Me-isms, für die Boris Petrovsky ausgezeichnet wurde, ist ein künstlerisch-experimentelles Mediensystem, das die Besucher dazu einlädt, die Ausstellung mitzusteuern. User kommunizieren mit dem System, indem sie eine Botschaft in den Computer eingeben. Das heißt: die Besucher sind ausdrücklich zum aktiven Umgang eingeladen.


Im Herbst des vergangenen Jahres konnte in Kreuzlingen die Installation von einem Beobachtungs-Hochstand aus besichtigt und bedient werden - auf einer Videoleinwand im Foyer des Kulturzentrums am Münster in Konstanz. konnten die Botschaften, die im Kunstraum in Kreuzlingen in den Computer eingegeben wurden, beobachtet werden.

Derzeit wird You&Me-isms an prominenter Stelle im Zentrum für Kunst- und Medientechnologie (ZKM) Karlsruhe noch bis Dezember 2010 zu sehen und zu bespielen sein.

Boris Petrovsky lebt und arbeitet seit 2007 in Konstanz. Er studierte an der Hochschule für Bildende Künste in Hamburg Produktdesign und Freie Kunst.

 

Das Projekt wurde unterstützt von dem Kunstraum Kreuzlingen, dem Kulturreferat Kreuzlingen und dem Kulturbüro Konstanz.



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