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Alles was Glück ist! Gekrönte Häupter und strahlende Gesichter beim diesjährigen Kulturfest

Tagelanges nasskaltes Wetter und schlechte Wetterprognosen hatten das Kulturbüro Konstanz im Vorfeld des diesjährigen Kulturfestes in Anspannung versetzt. Doch dann, pünktlich zum Start des Festes, war der Frühling zurück: mit strahlend blauem Himmel und Sonnenschein – das Fest konnte im geplanten Umfang statt finden. Wenn das mal nicht Glück ist!


 

Glück - das war das Motto des Festes. Und das wurde von den Akteuren konsequent thematisiert. In den Darbietungen und Aktionen ebenso wie an den zahlreichen Informationsständen und Mitmachorten auf dem Münsterplatz und im Pfalzgarten. „Was macht Sie glücklich?" Mit Fragen wie dieser wurden die rund 18 000 Besucher an den verschiedenen Ständen immer wieder dazu angeregt, sich Gedanken über das eigene Glücksempfinden zu machen. Die zum Kulturfest entstandenen Glücksfilme von Tanja Jäckel und von der Werbeagentur Lorth Gessler Mittelstaedt waren dem Thema ebenfalls auf den Fersen.

 

„Anderen helfen", „das schöne Wetter genießen", „der See, die Landschaft, die Stadt", „in der Sonne sitzen und Eis essen", „den Augenblick genießen", „Dinge lockerer sehen" - so kann man die vielen Antworten auf die Frage, was Glück bedeutet, zusammenfassen. Ein Wort wurde in diesem Zusammenhang auffallend häufig erwähnt: der bescheidene Begriff „Zufriedenheit". Es ist wohl doch nicht der rauschhafte, kurzlebige Kick, den wir alle begehrlich suchen. „Zufriedenheit" - das ist das neue Glück.


 

Zufriedene, wenn nicht gar strahlende Gesichter konnte man auch überall auf dem Fest sehen. Macht schon die Beschäftigung mit dem Thema glücklich? Zweifellos: die Stimmung war heiter und ausgelassen, fast partyähnlich - wenn zum Beispiel vor der großen Musikbühne zu den Rhythmen der verschiedenen Bands getanzt wurde. Hier konnten übrigens wieder einige Entdeckungen gemacht werden: wie zum Beispiel das Zwielicht Orchester oder auch die China Shop Bulls. Begeistert hat auch der Männerchor des Suso-Gymnasiums. Überhaupt: die Bühnen präsentierten die ganze Bandbreite dessen, was die Konstanzer Kulturszene ausmacht. Punk, Pop, Polka, russische Gesänge, klassische Musik - um nur einige Stilrichtungen auf der Musikbühne und auf der Bühne im Café Wessenberg zu nennen. Auf der Tanzbühne ging es gleichermaßen bunt und abwechslungsreich zu: vom Kind bis zum Senior, von Hip-Hop, Kampfkunst wie Wushu, über Ballett bis hin zum Freien Tanzen oder Bauchtanz war alles dabei.

 

Das Fest war außerdem geprägt von schönen Details: da waren zum Beispiel die vielen Luftballons in den Farben des Festes, die, heliumbefüllt, an Ständen und Besucherhänden in die Höhe strebten. Ein weiteres, verspieltes Detail: zunächst vereinzelt, später invasionsartig, trugen Jung und Alt goldene Krönchen. Direkt darunter: verschmitzte Blicke und würdevolle Haltungen. Die „Initiative für Grundeinkommen" hatte die Besucher zu einem Heer von Königinnen und Königen gemacht. Auf die Frage, was man arbeiten würde, wenn für ein Grundeinkommen gesorgt wäre, lautete übrigens manche Antwort: „das gleiche wie jetzt auch"!

Direkt auf das Lustempfinden und damit auf das Glücksgefühl, wirkten sich auch die verschiedenen Essensgerüche aus. Von frischen Waffeln und Bratwurst über afrikanische Reisgerichte oder ungarisches Fett-Gebackenes - die Düfte sämtlicher Esskulturen zogen durch die Luft. In Konstanz leben viele Kulturen neben- und miteinander. Das Kulturfest ermöglichte einmal mehr Austausch und Begegnung.

Den musikalischen Abschluss des Kulturfestes gestaltete Kristina Schoch, Förderpreisträgerin für Junge KünstlerInnen der Stadt Konstanz 2009. Mit ihrem Blockflötenspiel zeigt sie immer wieder aufs Neue, wie abwechslungsreich das dieses Instrument ist. Wunderbar atmosphärisch schloss das diesjährige Kulturfest mit wagemutigen Feuerschluckern und Akrobaten.

Die Gewinner des Schreibwettbewerbs

Ein großer Erfolg war auch der Schreibwettbewerb, bei dem rund 100 Einsendungen im Kulturbüro eingegangen sind. Bei der Preisverleihung auf der Dachterrasse des Kulturzentrums am Münster war dementsprechend auch kein einziger Stehplatz mehr frei!

 

Die Gewinner:

Altersgruppe: 6 bis 10 Jahre

  1. Platz: Marlene Bianchi und Julian Shergill
  2. Platz: Leonie Zander
  3. Platz: Nadine Kwapil

 

Altersgruppe: 11 bis 14 Jahre

  1. Platz: Jana Klein
  2. Platz: Lisanne Güttinger und Neele Fiedler
  3. Platz: Anne Reiber

 

Altersgruppe 15 bis 18 Jahre

Ehrenpreis: Jakob Ningelen

 

Es wurden außerdem Sonderpreise für Klasseneinsendungen vergeben.



Zuletzt aktualisiert am: 10.05.2010

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