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„100 Badische Jahre – Der Landesverein Badische Heimat 1909 – 2009“

Die Wanderausstellung 100 Badische Jahre ist vom 28. November 2009 bis zum 10. Januar 2010 zu Gast im Bürgersaal in Konstanz. Die Schirmherrschaft der Wanderausstellung hat Ministerpräsident Günther H. Oettinger. Die Ausstellung wird am 27.11.09 um 17 Uhr von Oberbürgermeister Horst Frank eröffnet. Landrat Frank Hämmerle und Wilderich Graf von und zu Bodman, Vorsitzender des Hegau Geschichtsvereins heißen die Jubiläumsausstellung des Landesvereins Badische Heimat in Konstanz willkommen.


Sven von Ungern-Sternberg, Vorsitzender der Badischen Heimat e.V. spricht über Ziele und Perspektiven des Vereins anlässlich seines 100-jährigen Jubiläums:    „Die Badische Heimat setzt sich ein für die  badische Identität, denn die Sehnsucht nach Überschaubarem wird in einer globalisierten Welt spürbar." In einer Talkrunde bekennen Landrat Frank Hämmerle, Wilderich Graf von und zu Bodman und Stadträtin Dorothee Jacobs-Krahnen Heimatgefühle, die von Helmut Lörschers zumeist klassischen Variationen des Badner Lieds umrahmt werden. Lörscher ist Pianist und Professor an der Musikhochschule Freiburg. Die Gäste des Abends haben die Gelegenheit, in einer exklusiven Führung mit dem Kurator der Ausstellung Dr. Bernhard Öschger die 100-jährige Vereinsgeschichte eingebettet in die badische Landesgeschichte kennen zu lernen. Nach Freiburg, Karlsruhe, Mannheim und Waldshut-Tiengen gastiert die Wanderausstellung nun am Bodensee. Speziell für Konstanz haben die Ausstellungsmacher Bernhard Öschger und Lukas Lindenmaier eine Sondertafel mit geschichtlichen Ereignissen der Region am See und ihre gemeinsame Geschichte  mit der Badischen Heimat erstellt.

 

 

Begleitprogramm (Eintritt frei!)

 

Sa 28. November, 11 und 14 Uhr

„Badische Weihnacht"

Vortrag von Herrn Dr. Bernhard Oeschger

„....Aus einer großen Fragebogenerhebung 1895 zu badischen          Jahresbräuchen wird u.a. für Konstanz berichtet: Am Nikolaustag herrscht bei Jugendlichen in der Stadt ein munteres Treiben vor, Nikolaus und Rupprecht sind in den Gassen unterwegs und werden von den Kindern mit folgendem Vers begleitet: "Santig los, Butterfiedle, loß mir au en Epfel liege!..." Der Kurator der Ausstellung stellt in seinem Dia-Vortrag Traditionen vor, die badische Weihnacht zu feiern.

 

Mi 2. Dezember, 19 Uhr          

„Typisch Badisch: Heitere Geschichten zur Landeskunde"

Vortrag von Prof. Dr. Wolfgang Hug

„Badisch ist das Höchste, was man werden kann", konnte man schon mal lesen. Das war wohl nicht ganz ernst gemeint. Oder doch? Aber was ist oder war denn typisch für Baden und die Menschen, die hier wohnen? Der Referent wird eine Antwort auf diese Frage anhand von heiteren Anekdoten und Geschichten aus dem Badischen vortragen. Da gibt es manches zum Schmunzeln wie auch zum Nachdenken im Blick auf Herkunft und Wandel unserer Lebenswelt.

 

Mi 9. Dezember, 19 Uhr                                  

Wortschätzchen im "Alemannischen Wörterbuch"

Vortrag und Buchpräsentation mit Friedel Scheer-Nahor M.A.

Alemannisch ist nicht gleich Alemannisch. Im Dreiländereck spricht man anders als am Bodensee und der Dialekt im Hotzenwald unterscheidet sich stark von dem am Kaiserstuhl. Friedel Scheer-Nahor stellt in ihrem Vortrag die Mundarträume in Südbaden vor, wie sie in dem neuen "Alemannischen Wörterbuch für Baden" dargestellt sind, das in Zusammenarbeit mit der Muettersproch-Gsellschaft und dem Landesverein Badische Heimat vor kurzem herausgegeben wurde. Sie zeigt dabei, dass die Beschäftigung mit Sprache keineswegs trocken sein muss, denn viele nur noch in der Mundart fortlebende Worte haben einiges zu erzählen. Illustriert mit zahlreichen Abbildungen, Sprachproben und Sprachkarten stellt Scheer-Nahor einige dieser "Wort-Schätze" vor.

           

Mi 16. Dezember, 19 Uhr                      

„Lorettokapellen in Konstanz und im Hegau"

Vortrag von Dr. Franz Hofmann

Die Loretto-Wallfahrt als Sonderform der Marienverehrung war über Jahrhunderte sehr populär und jedem Christen geläufig. Jeder Rom-Pilger besuchte wenn irgend möglich auch den berühmten Pilgerort Loretto in Mittelitalien. In ganz Europa wurden Lorettokapellen errichtet. Heute stehen wir oft etwas ratlos vor diesen eigenartigen, kastenförmig geschlossenen Kapellenbauten. Um sie verstehen und schätzen zu können, müssen wir erst wieder in die zugrunde liegende Gedankenwelt eintauchen. Der Konstanzer Kunsthistoriker Dr. Franz Hofmann erläutert in seinem Lichtbildvortrag die Loretto-Verehrung und stellt - neben anderen Beispielen - vor allem die beiden bekannten Lorettokapellen der Region, in Konstanz-Allmannsdorf und bei Stockach, ausführlich vor.



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