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Bundesweites Filmfestival „Ausnahme/Zustand – Verrückt nach Leben“

Filmreihe zum „Welttag für seelische Gesundheit“


Das Filmfestival „Ausnahme/Zustand - Verrückt nach Leben" ist auf Tour durch Deutschland. Die Festivalfilme erzählen vom alltäglichen Wahnsinn jugendlicher Lebenswelten und werden in jeder Stadt mit Diskussionen und Filmgesprächen begleitet.

Mit dem Motto „Verrückt nach Leben" soll auf die Krisen, Ängste, Hoffnungen und Träume von jungen Menschen in Deutschland aufmerksam gemacht werden.

Anlässlich des Welttages für seelische Gesundheit am 10.10.2009 veranstaltet das Zentrum für Psychiatrie Reichenau in Kooperation mit dem Scala-Kinozentrum, dem Landkreis und der Stadt Konstanz eine Filmreihe, in der zusätzlich zu drei Filmen aus dem Festival zwei weitere Produktionen zum Thema psychische Erkrankungen zu sehen sind. Ziel der Filmreihe ist es, den Themenbereich des Festivals zu erweitern und die breite Öffentlichkeit auch auf psychische Erkrankungen aufmerksam zu machen, zu sensibilisieren und zu informieren.

Am Donnerstag, 08.10.2009 wird die Filmreihe mit „Das weiße Rauschen" eröffnet. Der Film erzählt von Lukas (Daniel Brühl), der mit 21 Jahren in die Großstadt, in die WG seiner Schwester, zieht. Er hat das sichere Gefühl: Jetzt fängt das Leben an. Sofort stürzt er sich ins Nachtleben. Es gibt Partys, Drogen und eigentlich eine Menge Spaß. Doch nach einem Drogentrip beginnt Lukas plötzlich Stimmen zu hören. Paranoide Schizophrenie, lautet die Diagnose der Ärzte. Nun beginnt für Lukas der Kampf gegen das Chaos in seinem Kopf.

Aus Deutschland kommt „Lebenszeichen". Die Dokumentation vom Medienprojekt Wuppertal geht der Frage nach, was junge Menschen dazu bringt, sich selbst zu verletzen - „ritzen" nennt man das heute. Die fünf Protagonistinnen nehmen die Zuschauer mit in ihre Welt. Folgt man ihnen, machen sie Mut, selbstverletzendes Verhalten offen anzusprechen.

„Allein" erzählt die Geschichte der jungen Studentin Maria, deren Leben geprägt ist durch die Sucht nach Nähe, durch Exzesse mit Sex, Tabletten und Alkohol. Maria ist „borderline". Sie tut alles und lässt alles mit sich machen, um nicht allein zu sein. Als sie durch ihren Kommilitonen Jan zum ersten Mal eine aufrichtige Liebe kennen lernt, versucht sie, ihr Leben radikal zu verändern, um diese Liebe nicht zu verlieren.

Zum Programm gehört auch der mit dem First-Step-Award ausgezeichnete Film „Nacht vor Augen" über einen deutschen Soldaten, der vom Afghanistan-Einsatz heimkehrt und nun seinen Platz in der Familie und Gesellschaft nicht mehr findet.

Die das Festival abschließende Komödie„Übergeschnappt" von Martin Koolhoven thematisiert die schwierige Situation von Kindern, deren Elter psychisch krank sind. Was macht man, wenn die eigene Mutter viel verrücktere Ideen hat als man selbst? Ein Film für die ganze Familie, die auf unkonventionelle Art und Weise ein schwieriges Thema aufgreift: Wie leben Kinder mit Eltern, die psychisch krank sind?

Nähere Informationen zu den Filmen finden Sie unter:



Zuletzt aktualisiert am: 23.09.2009

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