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Im Konflikt mit dem Vatikan - Konstanzer Querköpfe I

Themenführung im Rosgartenmuseum am Sonntag, den 10. Mai um 14 Uhr

Hätte man vor Ort entscheiden dürfen, wäre Wessenberg Bischof von Konstanz geworden - der Vatikan wollte das nicht. Bürger wie Karl Zogelmann setzten dem böhmischen Kirchenkritiker Jan Hus ein Denkmal: Der Hussenstein war buchstäblich ein Stein des Anstoßes. Pläne, Katholiken und Protestanten gemeinsam in die Schule zu schicken, gipfelten in der Exkommunikation des Bürgermeisters Max Stromeyer. Und nach dem zweiten Vatikanischen Konzil gehörten zeitweilig mehr als die Hälfte der noch ganz überwiegend katholischen Konstanzer der Altkatholischen Kirche an, die die Unfehlbarkeit des Papstes bis heute ablehnt. Bei einer Führung durch das Rosgartenmuseum mit dem Historiker David Bruder am Sonntag, den 10. Mai um 14 Uhr werden einige dieser „Querköpfe" vorgestellt.



Zuletzt aktualisiert am: 08.05.2009

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