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Aus dem Ruhestand in den Orbit

Rainer Grohe spricht am 8. April in der Volkshochschule über das Potenzial des europäischen satellitengestützten Navigationssystems Galileo.


In seinem lebendigen Vortrag am 8. April 2009 um 19 Uhr in der vhs Konstanz berichtet Rainer Grohe über seinen aufreibenden Mittlerposten zwischen Politik und Wirtschaft, die damit gemachten Erfahrungen, und den aktuellen Stand des Projekts.

Jahre hat es gedauert bis sich die EU-Staaten auf das europäische Satelliten-Navigationssystem Galileo einigen konnten. Nachdem die Finanzierung beschlossen war, beriefen die Staaten Rainer Grohe zum Direktor der gemeinsamen Vorbereitungsgesellschaft.

Das Leben von Rainer Grohe scheint von Veränderungen und Herausforderungen geprägt zu sein. Eigentlich war er bereits drei Jahre im Ruhestand und hatte damit begonnen, seine vielen Posten in Aufsichtsräten und Gremien zu reduzieren.  Doch es kam anders, es wurde die Aufgabe an ihn heran getragen, das Europäische Galileo-Projekt zu koordinieren und auf den Weg zu bringen. Er zögerte nicht lange. „Es war einfach der Reiz, auszutesten, ob man das noch kann." und „Für mich ist ‚Galileo' das Spannendste, was man derzeit in der europäischen Industrie machen kann."

Der in Berlin geborene Sohn eines Siemens-Mitarbeiters studierte Elektrotechnik an der RWTH Aachen mit Fachrichtung Nachrichtentechnik. „Einiges an Anstrengungen" habe das selbstfinanzierte Studium in nur 4 Jahren mit sich gebracht. Hier lernte er auch seine Frau kennen. Wie bereits vor Übernahme des Direktorenpostens beim Unternehmen „Galileo" ist Rainer Grohe Mitglied verschiedener Aufsichtsräte und engagiert sich daneben ehrenamtlich. Er war langjähriger Vorsitzender des Umweltausschusses des Bundesverbandes der deutschen Industrie und stellvertretender Vorsitzender des Rats für Nachhaltige Entwicklung der Bundesrepublik Deutschland - einem Gremium, das den Bundeskanzler in Fragen der Zukunftsfähigkeit Deutschlands beraten soll.

Unkostenbeitrag 5.00 €, der Eintritt ist für SchülerInnen und mit der vhs-Vortragskarte frei. StudentInnen zahlen die Hälfte.

 

Im Vortrag werden folgende Aspekte behandelt:

Galileo: Europa realisiert eine Vision: Idee - Realisierung - Status - Aussichten

Die Idee:

Das erste „gesamteuropäische „ Projekt, EU und ESA vereint. ein ziviles, kommerzielles Projekt im Eigentum der EU- Mitgliedsstaaten, finanziert von EU und ESA Mitgliedsländern, offen für Teilnehmer aus anderen Ländern.

Ein Beitrag zur Umsetzung des Lissabon Prozesses.

Impulsgeber für neue Technologien, neue Industrien und neue Arbeitsplätze.

Das Identifikationsprojekt für die EU.

Die Realisierung:

Das Galileo Joint Undertaking

Design und Aufbau des Systems.

Die Komponenten

Der Zeitplan

Die gedachte Finanzierung (PPP)

Die potentiellen Märkte

GSA: GNSS Supervisory Authority

 

Der Status:

Zwei Testsatelliten in Betrieb

Aufträge für die IOV erteilt

GJU nach Erledigung seiner Aufgaben aufgelöst

GSA mit geänderten Statuten

Turbulenzen in 2007:

Der Konzessionsvertrag

Die Haltung der Industrie

Die Herausforderungen an die öffentliche Seite

Das geänderte Finanzierungskonzept

Die Rollen von Kommission und ESA

Die neue Aufgabe der GSA

 

 

Einige generelle Ausführungen zur Welt der GNSS:

Historie

Aktueller Stand

Der Beitrag von Galileo

 



Zuletzt aktualisiert am: 08.04.2009

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