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Stadtteilbezogene Zukunftswerkstätten in Konstanz

Im Prozess der Lokalen Agenda in Konstanz hat man sich bewusst dazu entschieden, die Methode der Zukunftswerkstatt stadtteilbezogen anzuwenden.

In einem für die Bürgerinnen überschaubaren Umfeld – dem Stadtteil – arbeiten alle interessierten Personen während zwei Werkstatt-Tagen intensiv an dessen möglicher Zukunftsgestaltung.


Die beschriebene Methodik mit den drei Phasen wird gezielt eingesetzt, um zu gewährleisten, dass nicht nur eine neue Diskussionskultur auf lokaler Ebene geschaffen wird, sondern zugleich eine Konsensbildung zwischen allen Beteiligten aufgebaut werden kann.

Mit dieser Form der Bürgerbeteiligung möchte der Lokale Agenda 21-Prozess in Konstanz sicherstellen, dass alle Teilnehmenden gleichberechtigt und konstruktiv an gemeinsamen Zielen miteinander arbeiten.


Diese offene Vorgehensweise – wie sie sich in den in Konstanz bereits durchgeführten Zukunftswerkstätten bestätigt hat – soll ein Klima des gegenseitigen Vertrauens begünstigen und damit Ergebnisse ermöglichen, die in der begrenzten Betrachtungsweise von Einzellösungen so nicht zustande kommen können. Es gilt dabei für alle Beteiligten, sich aus eingefahrenen Bahnen zu lösen und die in der gemeinsamen Arbeit erlebten Veränderungen im Denken, Verhalten und Tun auch über die eigentliche Veranstaltung hinaus zu praktizieren und weiterzugeben.


Der Ebene des Stadtteils kommt dabei eine gewichtige Funktion zu. Hier können Impulse für das Zusammenleben unmittelbar vor Ort eingebracht werden. Ziel der in Konstanz angewandten Methodik der Zukunftswerkstatt ist, zunächst quartiersbezogen Veränderungen im Sinne einer nachhaltigen und zukunftsfähigen Entwicklung zu initiieren.


Die einzelnen Zukunftswerkstätten stehen zwar für sich, werden aber gleichzeitig als ein Baustein in den stadtweiten Prozess der Lokalen Agenda 21 mit einbezogen.

Deren Ergebnisse und die Weiterentwicklung in den Agenda-Gruppen sollen ein Bestandteil einer Stadtentwicklung werden, die ihre grundlegenden Zielsetzungen an den Prämissen des Nachhaltigkeitskonzepts ausrichtet.


Um sich ein umfassendes Bild über die intensive Arbeit der BürgerInnen in einer Zukunftswerkstatt zu machen, sind in der folgenden Übersicht exemplarisch Dokumentationen zu durchgeführten Zukunftswerkstätten als PDF-Datei eingefügt, die Sie sich herunterladen können.

Die Bürgerbeteiligung in Zukunftswerkstätten hat im Jahr 2003 mit den beiden Stadtteilen Litzelstetten und Dettingen-Wallhausen einen vorläufigen Abschluss gefunden.
In den beiden Ortsteilen wurden sogenannte "Ein Tages-Werkstätten" durchgeführt.

Der Prozess der nachhaltigen Stadtentwicklung wird jedoch nur unter weiterer Beteiligung der Konstanzer Bürgerschaft erfolgreich weiter geführt werden können.
Sie finden hier die Dokumentationen mit den Ergebnissen der beiden abschliessenden Werkstätten zum Herunterladen.

Eine Modifikation des Bürgerbeteiligungsverfahrens Zukunftswerkstatt wurde für das sogenannte "Zukunftsforum Innenstadt" am 19.10.03 gewählt.

Aufgrund der Nutzungsvielfalt der Innenstadt und der Heterogenität der Innenstadtbewohner und - nutzer wurde ein zweischrittiges Verfahren angewendet. Zum einen hatten die TeilnehmerInnen des Zukunftsforums die Chance, Qualtitäten und Konflikte der Innenstadt zu benennen.
In einem zweiten Schritt wurden dann Lösungsansätze für die genannten Konflikte gesucht, auf die die weitere Beteiligung der BürgerInnen in der Innenstadt aufbauen kann.


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