"Nur innerhalb des Spielraums, den die Natur als Lebensgrundlage bereitstellt, ist wirtschaftliche Entwicklung und dauerhafte Wohlfahrt möglich."
UBA (Umweltbundesamt)
Die Ergebnisse von Johannesburg haben den Auftrag von Rio neu bestätigt. Der weiterhin gültige Ansatz besteht in der Erkenntnis, dass die ökonomischen, ökologischen und sozialen Probleme der Menschheit nicht einzeln sondern nur vernetzt überwunden werden können. Zur Erreichung dieses Zieles ist das Zusammenwirken aller Akteure erforderlich (globale Partnerschaft). In Kapitel 28 der Agenda 21 ist der spezielle Auftrag an die Kommunen formuliert.
Der zentrale Begriff der Nachhaltigkeit verlangt, alle Handlungen unter langfristigen, generationsübergreifenden Aspekten zu bewerten und danach auszurichten. Im einzelnen heißt dies:
Was hat dies alles mit meiner Kommune, meinem unmittelbarem Lebensumfeld zu tun?
"Die Umwelt- und Entwicklungsprobleme treten besonders deutlich in Städten und Gemeinden auf, da sich hier die Bevölkerung, die Güterproduktion, die Energie- und Stoffumsätze, die intensive Nutzung von Flächen sowie die Verkehrsvorgänge [und die sichtbaren sozialen Auswirkungen globaler Umwälzungen im Wirtschaftsgefüge, d.V.] konzentrieren.
Daher ist die Mitwirkung der Kommunen ein entscheidender Faktor für die Umsetzung der Agenda 21. Einen Handlungsrahmen für eine nachhaltige kommunale Entwicklung bildet die in Kapitel 28 niedergelegte Lokale Agenda. Gefordert wird, dass "jede Kommunalverwaltung in eine Dialog mit ihren Bürgern, örtlichen Organisationen und der Privatwirtschaft eintreten und eine "kommunale Agenda 21" beschließen soll.
Die Kommunen haben sich dabei an einem Leitbild der nachhaltigen Entwicklung zu orientieren."
(Zitat aus BMU [Hrsg.] : "Die Lokale Agenda 21 in Deutschland - Förderung einer nachhaltigen Entwicklung in den Kommunen." Berlin März 2001)
Einen äußerst lohnenswerten Überblick zu Aktivitäten im Rahmen der LA 21 in Städten und Gemeinden deutschlandweit erhalten Sie unter www.ecolo-bremen.de
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