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Aktuelle Ausstellungen 2016



 „Metamorphosen"

 Kindheitsfotos von Insekten

Sonderausstellung 19. März bis 4. September 2016

 

Dass ein Schmetterling aus einer Raupe schlüpft, weiß jedes Kind. Dass aber auch alle anderen Insekten eine Umwandlung, Metamorphose genannt, durchmachen, mag überraschen. Noch erstaunlicher, dass viele Insekten deutlich länger als Made, Raupe oder Larve leben denn als erwachsenes Tier! Die Eintagsfliege ist als solche sprichwörtlich nur wenige Tage unterwegs, in denen sie nicht einmal frisst, sondern nur ihrem Drang zur Fortpflanzung folgt. Als Larve hat sie vorher aber mindestens zwei Jahre in einem Gewässer verbracht. Die Metamorphose ermöglicht es also den Insekten, für das Wachstum geschützte und nahrungsreiche Nischen zu besiedeln, als erwachsenes Tier aber fliegend die Art zu verbreiten.

Das Bodensee-Naturmuseum Konstanz zeigt vom 19. März - 04. September die Sonderausstellung „Metamorphosen" der preisgekrönten Wissenschaftsfotografen  Nicole Ottawa und Oliver Meckes. In erstaunlichen Großaufnahmen, entstanden unter dem Raster-Elektronen-Mikroskop, sind Portraits etlicher Insekten vor und nach ihrer Umwandlung zu sehen. Eine Ähnlichkeit zwischen vorher und nachher wird man vergebens suchen: Während der Seidenspinner Bombyx mori als Falter in einem eleganten Pelzmantel und mit hochempfindlichen Fühlern daherkommt, ähnelt die Seidenraupe eher einem krallenbewehrten Alien.

 „Metamorphosen" bietet außerdem spannende und informative Texte zu allen gezeigten Organismen sowie die REM-Präparate, nach denen die Fotos entstanden sind. Hinzu kommt ein unterhaltsamer Film, in dem sich die Insekten selbst vorstellen. Der Eintritt in das Bodensee-Naturmuseum beträgt 2,- EUR für Erwachsene und 1,- EUR für Kinder ab 4 Jahren. Begleitet wird die Sonderausstellung durch ein buntes Programm der Museumspädagogik für Familien, Kindergärten und Schulklassen; Informationen dazu unter Tel. +49 (0)7531 900 917.

 

 

Die Ausstellung wird jeweils zur Hälfte im Bodensee-Naturmuseum und in der Biologischen Lehrsammlung der Universität Konstanz gezeigt.

 http://www.eyeofscience.de


Artikel des Südkuriers Konstanz zur Ausstellung

Artikel Südkurier
Artikel Südkurier
Bodensee-Naturmuseum [PDF, 994 kb]

Artikel des Südkuriers Konstanz zur Ausstellung


Zähne - wie zum Fressen gemacht

Zeigt her eure Zähne

Sonderausstellung vom 24. September 2016 bis 5. März 2017

 

Zeige mir deine Zähne, und ich sage dir, wie du lebst - so einfach könnte man die Bedeutung von Zähnen im Tierreich zusammenfassen. Die kleinen - und oft auch großen - Beißerchen sind bei vielen Tieren die erste Station, durch die Nahrung gefangen und anschließend für die Verdauung vorbereitet wird. So vielfältig wie die Nahrungsansprüche und das Jagd- und Weideverhalten, so vielfältig auch das Beißwerkzeug.

 

Das Bodensee-Naturmuseum Konstanz zeigt in seiner Sonderausstellung „Zähne - wie zum Fressen gemacht" einen Überblick über den Zusammenhang zwischen Nahrung, Nahrungserwerb und Gebiss. Daraus entstand im Laufe der Evolution eine ungeheure Mannigfaltigkeit von Struktur, Funktion und Aussehen von Zähnen. Wie beneidenswert ist der Hai mit seinem Revolvergebiss, bei dem die Zähne ständig nachwachsen und dem es gar nichts ausmacht, wenn er sie sich an einem Leckerbissen ausbeißt! Demgegenüber steht der Ameisenbär, der wunderbar ohne einen einzigen Zahn auskommt.

Neben Haigebiss und Ameisenbärschädel erwarten den Besucher viele weitere Schädel und besondere Zähne, z.B. der Stoßzahn eines Narwals, der als kleiner Eckzahn beginnt und dann im Wachstum die Oberlippe durchstößt, oder der Unterkiefer eines Tyrannosaurus, der durch seine schiere Größe schon zeigt, dass ein Mensch für diesen Raubsaurier nur etwas für den hohlen Zahn gewesen wäre. Die Ausstellung erläutert und demonstriert außerdem Milchgebiss und dritte Zähne, Zahnformeln, Zähne als Waffen und Statussymbole im Tierreich u.v.m.

„Zähne - wie zum Fressen gemacht" ist vom 24.09.2016 bis zum 05.03.2017 im Bodensee-Naturmuseum zu sehen. Der Eintritt beträgt 2,- EUR für Erwachsene und 1,- EUR für Kinder ab 4 Jahren. Begleitet wird die Sonderausstellung durch ein buntes Programm der Museumspädagogik für Familien, Kindergärten und Schulklassen; Informationen dazu unter Tel. +49 (0)7531 900 917.

 



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