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Fachtag - 11. April 2018

Kulturzentrum am Münster„Kultur um mich herum - Entdeckungen und Perspektiven für eine Konstanzer Bildungslandschaft"


Fachtag Mittwoch, 11. April 2018

Kulturzentrum am Münster„Kultur um mich herum - Entdeckungen und Perspektiven für eine Konstanzer Bildungslandschaft"

..., unter diesem Motto machten sich auf Einladung der Landesvereinigung für Kulturelle Jugendbildung und des Kulturamtes am 11. April 2018 mehr als 50 Schüler und Schülerinnen und nahezu 100 weitere Beteiligte - Lehrkräfte, Schulleitungen, Kulturagenten aus ganz Baden-Württemberg, VertreterInnen der Kulturinstitutionen und des Kulturamtes sowie Kulturschaffende der freien Szene, in fünf Gruppen, in Richtung Theater, Rosgartenmuseum, Stadtbücherei, Kulturamt und Südwestdeutscher Philharmonie auf, Kultur um sich herum zu entdecken und zu erforschen.
Ausgehend von der Idee einer Keimzelle für außerschulische Bildung inmitten der Stadt, im Kulturzentrum am Münster mit seinen zahlreichen Kulturinstitutionen, begaben sich Schüler und Schülerinnen im Alter zwischen 9 und 16 Jahren von der Haidelmoosschule, dem Humboldt-Gymnasium, der Geschwister-Scholl-Schule, der Gemeinschaftsschule und der Theodor-Heuss-Realschule auf eine besondere Art einer Bildungsreise, einer Raumexpedition in Sachen Kultur.

Als außerschulische Bildungsorte versteht man zunächst Museen, Orchester, Theater, Kultureinrichtungen, aber auch alle anderen Orte und Plätze, die zum künstlerischen Nachdenken anregen und Bildungsimpulse setzen.

Die Kulturinstitutionen waren aufgefordert, die eigene Wahrnehmung zu überprüfen, die normale Maschinerie einmal anzuhalten, innezuhalten, zu beobachten und genau zuzuhören, und den Schülern und Schülerinnen das Feld zu überlassen.
Es wurde auf den Pfaden eines Schauspieler gewandelt, oder den Wegen eines Techniker oder Hausmeisters im Kulturzentrum gefolgt. Im öffentlichen Raum wurde der Kunst und Architektur nachgespürt, in der Südwestdeutschen Philharmonie Dirigentenproben gelauscht und in der Bücherei die Welt der Medien ganz neu aufgefunden und definiert.

In anschließenden Workshops durften die 5 Schülergruppen ihre Eindrücke schildern. Sie bestimmten die Gesprächsthemen rund um Kultur, formulierten Interessen, und das was sie berührte, bewegte oder gar ärgerte.
Fragen wie Teilhabe, was macht ein Kulturamt, was macht ein Maskenbildner, wie entsteht ein Konzert, was können Kultureinrichtungen verbessern, um Kinder und Jugendliche zu erreichen, wurden aufgeworfen und diskutiert. Aus der Schülerschaft kamen bereits ganz konkrete Ideen und Lösungsvorschläge - vom Schüler als Kulturagent junior, der als Scout und Botschafter der Kulturinstitutionen in die Schulen wirkt bis hin zu digitalen Schnitzeljagden und Projektideen, gar Umbenennungen von Kultureinrichtungen.

Die Ergebnisse aus den einzelnen Gruppen wurden in einer als „Kulturtentakel" benannten Installation zusammen getragen, reflektiert und diskutiert.
Intensiv zusammen zu arbeiten, sich stärker zu vernetzen, Synergien zu schaffen und sich über bereits vorhandene Aktivitäten im Bereich der Kulturellen Bildung auszutauschen sowie gemeinschaftlich - Schülerschaft, Kulturinstitutionen und Lehrkräfte - nachzudenken und vorzudenken, konkretisierte sich als gemeinsame Vision.

Aus einzelnen Ideen wurden greifbare Handlungsvorschläge herausgearbeitet und gingen als Auftrag aus der Teilnehmerrunde an Kulturagent und Kulturamt - der Kulturagent junior, die Schaffung einer regelmäßigen Plattform des Austausches, der Installierung eines Marktplatzes Kultur und Schule sowie eine dauerhafte Pflege der Wege und Zugänge der Akteure zueinander, u.a. über die neue Online-Plattform www.kulturelle-bildung-konstanz.de, aber auch der Austausch der Akteure in kleineren Gruppen und der Förderung der Vernetzung der Schulen untereinander.

 



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