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Literaturfestival 2018 - »Minne meets Poetry«

Das Leitprojekt des Jubiläumsjahres 2018, das Literaturfestival »Minne meets Poetry«, das von 7. bis 11. März 2018 in Konstanz stattfinden wird, ist eine Veranstaltung des Kulturamt Konstanz im Rahmen des Jubiläums »600 Jahre Konstanzer Konzil 2014 - 2018«.


Das Programm zum Download:



2018 schloss das »Jahr der Kultur« das Konziljubiläum ab. Gewidmet war es Oswald von Wolkenstein, dem Ritter, Diplomat und Minnesänger, der viel durch die Lande zog und an verschiedenen europäischen Höfen sang und wirkte. So war auch der europäische Kulturaustausch das zentrale Thema dieses Jahres sowie das Spannungsfeld zwischen christlicher und weltlicher Literatur.

 

Die Konzilstadt Konstanz und das Kulturamt haben dies als Anlass genommen und das Leitprojekt des Jubiläumsjahres 2018, das Literaturfestival »Minne meets Poetry«, das von 7. bis 11. März 2018 in Konstanz stattfand, ins Leben gerufen.

Europäische Lyrik aus sechs Jahrhunderten traf in einem europäischen Wettstreit auf Vertreter von Poetry (Slam) und anderen zeitgenössischen Poetik-Formen. Die Verbindung von Lyrik und Musik war dabei ein ebenso zentrales Element wie der Bogen von Minnesang zu Rap, vom Damals ins Heute. Fünf Tage lang wurde ganz Konstanz zur Bühne, zahlreiche Veranstaltungen und ein buntes Begleitprogramm luden KonstanzerInnen und BesucherInnen dazu ein, in die Welt der Poesie einzutauchen. Verborgene und spannende Orte, die ansonsten nicht zugänglich sind, wurden geöffnet und zum Spielort. Das umfangreiche Angebot reichte von klassischen Lyrikformaten im kleinen Rahmen bis hin zu saalfüllenden Darbietungen und bot nicht nur Erwachsenen, sondern auch Jugendlichen und Kindern Unterhaltung.

 

Das Festival begleitend, fand vom 1. März bis 8. April 2018 eine Ausstellung zur Lyrik Oswald von Wolkensteins im TURM am Kulturzentrum statt. Die Kooperation mit Studierenden der Universität Konstanz und der HTWG Konstanz unter der Anleitung von Martin Schneider (Literaturwissenschaft), Nike Dreyer (Literatur-Kunst-Medien) und Karin Kaiser (Kommunikationsdesign), widmete sich in Installationen exemplarisch einzelnen ausgewählten Dichtungen Wolkensteins.

 

Sprache wurde in Bilder übersetzt und in Form einer poetischen Reise für die BesucherInnen erfahrbar gemacht. Ein Rahmenprogramm bot laufend weiterführende Informationen und Aktionen zum Thema.

 

 


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