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Tag 4: Wortakrobatik

„Hier ist gewesen, hier ist nichts mehr!“



»Wortakrobatik für Klein und Groß« / Kinderlesung mit Arne Rautenberg

Samstag, 10.03.2018, 15:00 Uhr

Moderation: Ulrike Horn
Veranstaltungsort: Richental-Saal
Eintritt: Erwachsene 3 €, Kinder frei

VVK Kulturamt & Konzilstadt Konstanz

 

Dem Kieler Lyriker Arne Rautenberg ist es ein großes Anliegen, Kindern den oft großen Respekt vor Gedichten zu nehmen und zu zeigen, dass man auch mit Sprache spielen und Spaß haben kann. Er bietet mit Kindergedichten und Reimen dem Unsinn, dem freien Spiel mit Laut und Sinn ein Forum und sorgt damit für Unterhaltung, Überraschung und Staunen.

Rautenberg schreibt zudem Essays, Kurzgeschichten,Romane und arbeitet im bildkünstlerischen Bereich an Collagen, visueller Poesie und großflächigen Schriftinstallationen. Zuletzt erschien »rotkäppchen fliegt rakete, neue gedichte für kinder« im Peter Hammer Verlag.

»Rautenbergs Gedichte sind lyrische Mobiles, anmutige kleine Kunstmaschinen, die sich im Wind drehen. Ein Talent von Morgensternscher Art, witzig und kauzig.« (Frankfurter Allgemeine Zeitung)



»Wortakrobatik in den Gassen« / Poetische Spurensuche in der Konstanzer Altstadt

Samstag, 10.03.2018, 15:00 Uhr

Führung mit Daniel Gross (Stadtführer) und Daniel Widmaier (Buchhändler)
Eintritt: 10 €, ermäßigt 7 €

VVK Kulturamt & Konzilstadt Konstanz

 

Der passionierte Stadtführer und Konstanzkenner Daniel Gross führt zusammen mit dem Buchhändler Daniel Widmaier von Homburger & Hepp auf einer literarischen Reise durch Konstanz.

»O Konstanz, säntisüberglänzt, berühmt in Wort und Lied...« - über die Jahrhunderte hat Konstanz poetische Geister beflügelt: Von Heinrich Suso über Oswald von Wolkenstein, Gustav Schwab, Emanuel von Bodman bis Rainer Maria Rilke, um nur einige zu nennen, spannt sich der
Bogen.

Heute vergessene Dichterinnen und Dichter haben die Stadt thematisiert, aus ihr Inspiration gezogen, über sie und in ihr geschrieben. Im schmalen Geviert der Konstanzer
Altstadt sowie der vorgelagerten Insel begibt sich diese Stadtführung auf Spurensuche - dabei stehen auch einige ungewöhnliche »Locations« auf der Agenda.

Lesen Sie Ihre Stadt neu!
Dauer: ca. 1,5 h
Treffpunkt: Münster, Haupteingang



»Wortakrobatik aus Südwest«

Samstag, 10.03.2018, 18:00 Uhr

Claudia Gabler trifft auf Carolin Callies, Tim Holland, Maren Kames, Hans Thill
Moderation: Claudia Gabler

Polizeipräsidium Konstanz, Friedrichsaal

Eintritt: 10 €, ermäßigt 7 €;

VVK Kulturamt & Konzilstadt Konstanz

 

Deutsche Lyriker kommen ebenso aus Baden-Württemberg wie aus anderen Bundesländern. Es gibt hierzu keine repräsentative Statistik, aber schätzungsweise rund 70 Prozent aller deutschen Lyriker/Dichter leben heute in Berlin. Warum? Warum nicht? Und hängt dem Schreiben eine badische oder schwäbische Seele an? Ist das wohlhabende Baden-Württemberg Inspirationsquelle für Lyrik? Oder bloß geschätzter Förderer von Landeskinderliteratur? Oder haben Gedichte nichts mit Bundesländern zu tun?

Um diese und andere Fragen zu Gedicht und Performance soll es in Lesung und Gespräch von und mit Carolin Callies, Tim Holland, Maren Kames und Hans Thill gehen.

Carolin Callies, geb. 1980 in Mannheim, lebt in Ladenburg zwischen Mannheim und Heidelberg. Sie veröffentlichte in Zeitschriften wie Bella Triste,
Allmende, POET und der Neuen Rundschau. »fünf sinne & nur ein besteckkasten« (2015) ist ihr erster Lyrikband. Dafür war sie für den Leonce-und-Lena-Preis der Stadt Darmstadt nominiert und erhielt ebenfalls 2015 den Thaddäus-Troll-Preis.

Tim Holland, geb. 1987 in Tübingen, lebt in Berlin. Er studierte nach einer Ausbildung zum Buchhändler am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. Seine Texte wurden in diversen Zeitschriften und Anthologien veröffentlicht und waren in verschiedenen Ausstellungen zu sehen. »vom wuchern: nachdernacht / theorie des waldes« (2016) ist sein erster Gedichtband.

Maren Kames, geb. 1984 in Überlingen am Bodensee, lebt in Berlin. Sie studierte Kulturwissenschaften, Philosophie und Theaterwissenschaft in Tübingen und Leipzig, danach am Institut für Literarisches Schreiben in Hildesheim. 2013 gewann sie den 21. Open Mike der Literaturwerkstatt
Berlin. »Halb Taube Halb Pfau« (2016) ist ihr erster Gedichtband.

Hans Thill, geb. 1954 in Baden-Baden, lebt in Heidelberg. Er ist Mitbegründer des Verlags »Das Wunderhorn« und seit 2010 Leiter des Künstlerhauses Edenkoben. Er hat zahlreiche Texte aus dem Französischen übersetzt und ist Herausgeber zahlreicher Anthologien internationaler Lyrik. Zuletzt erschien »Ratgeber für Zeugleute«, Gedichte, 2015; und »in riso / der dürre Vogel Bin / kälter als / Dunlop«, Gedichte, 2016.



»Wortakrobatik in der Arena« / Dead or Alive - Poetry Slam

Samstag, 10.03.2018, 20:00 Uhr
Moderation: Marvin Suckut
Veranstaltungsort: Studio der Südwestdeutschen Philharmonie Konstanz
Eintritt: 10 €, ermäßigt 7 €

VVK Kulturamt & Konzilstadt Konstanz

 

Bei einem Dead-or-Alive Slam schlüpfen vier SchauspielerInnen in die Rolle verstorbener DichterInnen und treten in den literarischen Wettkampf mit vier herausragenden Slam-PoetInnen aus ganz Deutschland. An diesem Abend heißt es also Friedrich Schiller gegen Yannik Sellmann oder Johann Wolfgang von Goethe gegen Meral Ziegler. Am Ende entscheidet das Publikum, welche Seite den Sieg nach Hause fahren wird.
Freuen Sie sich auf:Stefan Dörsing (Wetzlar), Poetry Slammer & Veranstalter,
zweimaliger deutschsprachiger Vize-Meister im Poetry Slam, 2015 Martha-Saalfeld-Förderpreis, studiert Eventmanagement in Gießen und unterrichtet Kung Fu.

Etrit Hasler (St. Gallen), einer der Pioniere des Schweizer Poetry Slams. Nebenbei Moderator und freier Journalist, übersetzt gern englischsprachige Lyrik ins Deutsche.

Simon Hauser (Berlin) ist seit seinem Grundstudium in Geschichte und Literatur Handschriften verfallen, die ihn durch ein Zeitfenster ins Jahr 1430 entführen. Er organisierte internationale Science-Slams und wirkte als Coach und Moderator.

Philipp Herold (Heidelberg). Der gelernte Rap MC und Student der Kulturwissenschaft ist Autor, Performer, Moderator und Workshopdozent. Als Zweifacher deutschsprachige Vizemeister im Poetry Slam, hat er seit 2009 über 700 Auftritte in Deutschland, Österreich und der Schweiz absolviert.

Nik Salsflausen (Esslingen), nahm in Lörrach an seinem ersten Poetry Slam teil, gefolgt von vielen weiteren. Zweiter Platz bei der deutschsprachigen Poetry Slam Meisterschaft 2016. Er studierte in Konstanz Geschichte und Deutsch und arbeitet als Lehrer.

Yannik Sellmann (München), aufgewachsen im Ruhrgebiet und Jurastudium in München. Nach seinem ersten Poetry Slam 2015 gewann er sieben Monate später die bayrische Meisterschaft im Poetry Slam in Bayreuth und ist nach wie vor amtierender bayrischer Meister.

Leticia Wahl (Marburg), studierte Erziehungs- und Bildungswissenschaften. Seit 2013 als Reisepoetin und Schauspielerin unterwegs. 2017 hessische Vizemeisterin
in Poetry Slam. Sie spielt Klavier und liebt FIFA!

Meral Ziegler (Kreuzlingen), in Hamburg aufgewachsen, studierte in Konstanz Literatur-Kunst-Medien. Seit 2009 auf Poetry Slam Bühnen aktiv, gewann sie 2017 den Förderpreis Junge Kunst! der Stadt Konstanz in der Sparte Literatur.



»Wortakrobatik Late Night« / Störte & Place

Samstag, 10.03.2018, 22:00 Uhr

Veranstaltungsort: Studio der Südwestdeutschen Philharmonie Konstanz
Eintritt: frei

 

Sowohl im Minnesang als auch in der modernen Popmusik verbinden sich Lyrik und Musik wie auch deren Themen und Formen. Ein Singer-Songwriter und ein Rapper, beide aus
Konstanz, zeigen das anhand ihrer selbstgeschriebenen
Songs, welche sie in einem klassischen Sänger-Wettstreit um die Gunst des Publikums ins Rennen schicken. Was entsteht, ist ein abwechslungsreiches Programm zwischen
Mittelalter-Schauspiel und Konzert.

Place ist Singer-Songwriter aus Tübingen. Seine Lieder behandeln das Träumen, Zweifeln, Fehler machen. Menschenleben, die sich treffen, kurz verbunden sind und dann wieder auseinanderdriften. Seit Studienbeginn spielt er außerdem am Theater der HTWG Konstanz. Zwischen den Semestern reist Place gemeinsam mit Störte und weiteren Wegbegleitern auf Straßenmusik-Tour
durch Mitteleuropa.

Störte möchte übertreiben. Kleinigkeiten aus dem Alltag so sehr überspitzen, dass sie für einen zum Problem werden können. Der Rapper aus Emmendingen wohnt seit 2015 in Konstanz, wo er über das Hochschultheater Freund und musikalischen Weggefährten Place kennenlernte. Hip-Hop als Szene reizte ihn nie wirklich, Rap als Ausdrucksform dafür umso mehr. Keine Bühne bleibt ungerockt, wenn die beiden auftreten. Und schon gar nicht an einem so ungewöhnlichen Ort wie der Studiobühne der Südwestdeutschen Philharmonie.





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